Lüdemann-Wechsel ins Weißwasser-Trikot umjubelt
Mit einem Überraschungs-Remis gegen die Kölner Haie und einem tollen Eishockey-Fest haben die Lausitzer Füchse gestern ihre Fans begeistert. Im ersten Test auf heimischem Eis kam der Zweitligist gegen den haushohen Favoriten zu einem 2:2 (2:1, 0:1, 0:0) und machte damit Appetit auf die neue Saison.
Den meisten Beifall auf Seiten des achtfachen deutschen Meisters aus dem Rheinland bekam erwartungsgemäß der gebürtige Lausitzer Mirko Lüdemann, der mit seinem Engagement das Gastspiel der Haie im Rahmen der Benefizaktion „Wir sind ein Team – gemeinsam für den Eissport in Weißwasser“ möglich gemacht hatte. Die Stimmung erreichte in der 30. Minute ihren Höhepunkt, als der Haie-Verteidiger den mit Spannung erwarteten Trikotwechsel vollzog. Rund 2500 Zuschauer erlebten mit, wie Lüdemann für den Rest der Partie zu den Wurzeln seiner erfolgreichen Karriere zurückkehrte und mit der Rückennummer 12 wieder in Blau-Gelb spielte. Zudem wurden die Füchse durch drei weitere Ex-Weißwasseraner verstärkt. Michael Bresagk und Sebastian Klenner von den Frankfurt Lions bildeten die vierte Verteidigung. Der Wahl-Straubinger Stefan Mann führte die Youngster-Sturmreihe mit André Mücke und Marcel Leyva sowie später Elia Ostwald an.
Und dieses Weißwasseraner All-Star-Team schlug sich prächtig gegen den Favoriten aus Köln, der in dieser Saison endlich zum ersten Mal unter der Regie von Trainer Hans Zach den DEL-Thron erklimmen will. Nach dem standesgemäßen Auftakt der Gäste mit dem 1 : 0 durch Stephane Julien nach 40 Sekunden spielte auch Weißwasser munter mit. Martin Sekera (9.) und Stefan Mann (12.) schossen die Füchse sogar in Führung. Für einen Wermutstropfen sorgte im ersten Drittel der Ausfall von Neuzugang Benjamin Wildgruber, der mit einer Handverletzung vom Eis musste.
Im zweiten Drittel boten beide Teams den Fans weiterhin einen offenen Schlagabtausch. Jean-Ives Roy traf zwar in der 25. Minute zum 2 : 2-Ausgleich für Köln. Aber Nationaltorhüter Oliver Jonas hatte auf der anderen Seite auch jede Menge Arbeit zu verrichten. Nach dem torlosen letzten Drittel blieb es beim Unentschieden. Das zufriedene Publikum verabschiedete beide Teams mit stehenden Ovationen.
Schon drei Stunden vor dem Spiel gegen Köln herrschte tolle Stimmung. Mit der Präsentation des neuen Kaders für die am 16. September beginnende Zweitliga-Saison waren die Füchse-Verantwortlichen diesmal ganz bewusst in das altehrwürdige, 1959 erbaute Freiluftstadion direkt neben der Eishalle gegangen, um an die glorreichen Zeiten des Weißwasseraner Eissports zu erinnern. 15 Jahre nach dem letzten Pflichtspiel nahmen viele Fans die Einladung gern an. Sie hauchten der riesigen Betonschüssel – in der früher Puck-Legenden wie Klaus Hirche, Wolfgang Fischer, Wolfang Blümel, Manfred Buder, Rolf Bielas sowie die Brüder Erich und Helmut Novy von 12 000 Zuschauern bei den insgesamt 25 DDR-Meisterschaften bejubelt wurden – zumindest für einen Tag wieder Leben ein. (Frank Noack)
Mit einem Überraschungs-Remis gegen die Kölner Haie und einem tollen Eishockey-Fest haben die Lausitzer Füchse gestern ihre Fans begeistert. Im ersten Test auf heimischem Eis kam der Zweitligist gegen den haushohen Favoriten zu einem 2:2 (2:1, 0:1, 0:0) und machte damit Appetit auf die neue Saison.
Den meisten Beifall auf Seiten des achtfachen deutschen Meisters aus dem Rheinland bekam erwartungsgemäß der gebürtige Lausitzer Mirko Lüdemann, der mit seinem Engagement das Gastspiel der Haie im Rahmen der Benefizaktion „Wir sind ein Team – gemeinsam für den Eissport in Weißwasser“ möglich gemacht hatte. Die Stimmung erreichte in der 30. Minute ihren Höhepunkt, als der Haie-Verteidiger den mit Spannung erwarteten Trikotwechsel vollzog. Rund 2500 Zuschauer erlebten mit, wie Lüdemann für den Rest der Partie zu den Wurzeln seiner erfolgreichen Karriere zurückkehrte und mit der Rückennummer 12 wieder in Blau-Gelb spielte. Zudem wurden die Füchse durch drei weitere Ex-Weißwasseraner verstärkt. Michael Bresagk und Sebastian Klenner von den Frankfurt Lions bildeten die vierte Verteidigung. Der Wahl-Straubinger Stefan Mann führte die Youngster-Sturmreihe mit André Mücke und Marcel Leyva sowie später Elia Ostwald an.
Und dieses Weißwasseraner All-Star-Team schlug sich prächtig gegen den Favoriten aus Köln, der in dieser Saison endlich zum ersten Mal unter der Regie von Trainer Hans Zach den DEL-Thron erklimmen will. Nach dem standesgemäßen Auftakt der Gäste mit dem 1 : 0 durch Stephane Julien nach 40 Sekunden spielte auch Weißwasser munter mit. Martin Sekera (9.) und Stefan Mann (12.) schossen die Füchse sogar in Führung. Für einen Wermutstropfen sorgte im ersten Drittel der Ausfall von Neuzugang Benjamin Wildgruber, der mit einer Handverletzung vom Eis musste.
Im zweiten Drittel boten beide Teams den Fans weiterhin einen offenen Schlagabtausch. Jean-Ives Roy traf zwar in der 25. Minute zum 2 : 2-Ausgleich für Köln. Aber Nationaltorhüter Oliver Jonas hatte auf der anderen Seite auch jede Menge Arbeit zu verrichten. Nach dem torlosen letzten Drittel blieb es beim Unentschieden. Das zufriedene Publikum verabschiedete beide Teams mit stehenden Ovationen.
Schon drei Stunden vor dem Spiel gegen Köln herrschte tolle Stimmung. Mit der Präsentation des neuen Kaders für die am 16. September beginnende Zweitliga-Saison waren die Füchse-Verantwortlichen diesmal ganz bewusst in das altehrwürdige, 1959 erbaute Freiluftstadion direkt neben der Eishalle gegangen, um an die glorreichen Zeiten des Weißwasseraner Eissports zu erinnern. 15 Jahre nach dem letzten Pflichtspiel nahmen viele Fans die Einladung gern an. Sie hauchten der riesigen Betonschüssel – in der früher Puck-Legenden wie Klaus Hirche, Wolfgang Fischer, Wolfang Blümel, Manfred Buder, Rolf Bielas sowie die Brüder Erich und Helmut Novy von 12 000 Zuschauern bei den insgesamt 25 DDR-Meisterschaften bejubelt wurden – zumindest für einen Tag wieder Leben ein. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 17.08.05