Verein erzielt mit Gläubigern Übereinkunft nach langen Verhandlungen
Der Eissport Weißwasser kann aufatmen. Nach monatelangen Verhandlungen mit den Gläubigern konnte ein so genanntes Schuldenmemorandum unterschreiben werden. Kernpunkt der Vereinbarung ist der Verzicht der Gläubiger (Stadt Weißwasser, Niederschlesische Sparkasse, Veolia Environnement Lausitz, Stadtwerke Weißwasser) auf etwa 50 Prozent ihrer Forderungen. Die andere Hälfte wird durch die Hauptsponsoren des Vereins geglichen. Sie zahlen bis 2012 jährlich rund 100.000 Euro weniger an die Füchse. Was dazu führt, dass für die Absicherung des Etats der Profimannschaft neue Sponsoren gewonnen werden müssen.
Dennoch kann der Verein nunmehr wieder optimistisch in die Zukunft schauen, seine wirtschaftliche Konsolidierung fortsetzen und die kommenden Aufgaben anpacken.
Der Eissport Weißwasser hatte etwa 950.000 Euro Altschulden aus den 90-er Jahren, die die Vereinsarbeit erschwerten. Die Stadt Weißwasser verzichtet nun auf 225.000 Euro und die Niederschlesische Sparkasse auf 220.000 Euro. Den Rest der Schulden in Höhe von 505.000 Euro übernehmen die Stadtwerke Weißwasser und die Veolia Environnement Lausitz. Im Gegenzug werden bis 2012 (siehe oben) weniger Sponsorengelder an die Füchse ausgezahlt.
Pressemitteilung Lausitzer Füchse
1 | Brian | 17.08.2005 @ 19:13
Von der Stadt sehr clever. Wenn jemand nächstes Jahr nachfragt zwecks Bezuschussung der Eishalle dann kommt ein "Nix da, wir habe euch doch schon die Schulden erlassen" und wir können nichts dazu sagen. Das Geld glaube ich hatte die Stadt eh schon abgeschrieben von daher nicht mal ein Verlust. Aber trotzdem sehe ich Licht am Ende des Tunnels und werte es als positiv.
2 | kojoti | 18.08.2005 @ 08:57
Dann gebs Gott, dass wir nu noch für die Füchse genuch Sponsoren offtreiben, aber vielleicht ist es auch an sich nich schlecht, wenn man sich mit der Stadt nich mehr jedes Jahr ums Geld zanken muss.
3 | eis-fuchsi | 18.08.2005 @ 09:24
Kann mir mal einer sagen, wieso Veolia ein Gläubiger vom ESW ist??..ich dachte ja eigentlich, daß die erst vor drei oder vier Jahren neu zu uns kamen?!?!
4 | Arni | 18.08.2005 @ 10:48
Veolia hat doch die Stadtwerke gekauft richtig?.Infolge dessen haben sie auch die offenen Forderungen der ehemaligen Stadtwerke übernommen.So erklär ich mir das.
5 | 3liter | 18.08.2005 @ 11:33
Das ist eine gute Nachricht. So ist das Überleben des Vereins gesichert, auch wenn die GmbH pleite gehen sollte. Andersrum kann der Verein nun nicht mehr insolvent werden, was der GmbH wiederum die Lizenz sichert. Ein richtiger Schritt in Sachen Zukunftssicherung für beide, wie ich finde.
6 | Arni | 18.08.2005 @ 16:48
Und man hat bessere Möglichkeiten neue Sponsoren zu finden,denn die Sponsoren Investieren in einen Schuldenfreien Verein.Das gibt dem Investor die Sicherheit,das seine Gelder fürs sportliche und nicht fürs Löcher stopfen verwendet wird.
7 | Edmond Dantès | 22.08.2005 @ 18:58
Wo war eigentlich unser "Monsieur le Maire", oder besser, der "Monsieur le Malaise" beim Benefizspiel? Hat er keine Karte bekommen? Böse Zungen behaupten, daß trotz Schirmherrschaft kein Cent floß. Naja was solls, er war auch der einzige, bei dem gepfiffen wurde.
Au revoir Edmond!
8 | SEFI | 22.08.2005 @ 21:02
Naja-Karte gabs ja auch nur bei Spende ;-)).
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Der Eissport Weißwasser kann aufatmen. Nach monatelangen Verhandlungen mit den Gläubigern konnte ein so genanntes Schuldenmemorandum unterschreiben werden. Kernpunkt der Vereinbarung ist der Verzicht der Gläubiger (Stadt Weißwasser, Niederschlesische Sparkasse, Veolia Environnement Lausitz, Stadtwerke Weißwasser) auf etwa 50 Prozent ihrer Forderungen. Die andere Hälfte wird durch die Hauptsponsoren des Vereins geglichen. Sie zahlen bis 2012 jährlich rund 100.000 Euro weniger an die Füchse. Was dazu führt, dass für die Absicherung des Etats der Profimannschaft neue Sponsoren gewonnen werden müssen.
Dennoch kann der Verein nunmehr wieder optimistisch in die Zukunft schauen, seine wirtschaftliche Konsolidierung fortsetzen und die kommenden Aufgaben anpacken.
Der Eissport Weißwasser hatte etwa 950.000 Euro Altschulden aus den 90-er Jahren, die die Vereinsarbeit erschwerten. Die Stadt Weißwasser verzichtet nun auf 225.000 Euro und die Niederschlesische Sparkasse auf 220.000 Euro. Den Rest der Schulden in Höhe von 505.000 Euro übernehmen die Stadtwerke Weißwasser und die Veolia Environnement Lausitz. Im Gegenzug werden bis 2012 (siehe oben) weniger Sponsorengelder an die Füchse ausgezahlt.
Pressemitteilung Lausitzer Füchse