SZ: Die Lausitzer Füchse haben mit dem Kanadier Daryl Andrews einen weiteren Neuzugang für die neue Eishockey-Saison verpflichtet. Der Verteidiger besetzt die letzte Ausländerstelle. Ist es die erhoffte Verstärkung?
René Reinert: Ich hoffe doch. Wir haben lange gesucht. Wir sind überzeugt von ihm.
Sind die Personalplanungen bei den Füchsen abgeschlossen?
Davon gehe ich aus. Ich denke, wir haben eine sehr gute Mannschaft zusammen. Die Mischung stimmt, die Charaktere passen zueinander. Besonders bei unseren drei Kanadiern haben wir darauf geachtet, dass es wirklich Team-Spieler sind.
Sie freuen sich auf die Saison?
Natürlich.
Trotz der finanziellen Querelen? Der Stammverein ES Weißwasser ist entschuldet worden. Auch mit Hilfe von Sponsorengeldern, die Ihnen jetzt fehlen.
Der Schritt war richtig. Wir müssen jetzt versuchen neue Partner zu finden. Es ist eine schwierige Aufgabe. Da mache ich mir nichts vor.
Bis 2012 zahlen die Sponsoren 100 000 Euro im Jahr weniger an die Füchse. Hinzu kommt das Finanzloch aus der vorigen Saison, was sich ebenfalls im sechsstelligen Bereich bewegt. Haben Sie da noch ruhige Nächte?
Keine Angst. Ich kann noch schlafen. Mir ist nicht bange, weil ich davon überzeugt bin, dass die Region hinter dem Eishockey steht. Unsere Fans haben es ja bei der Spendenaktion bewiesen. Mit ihrem Geld können wir die Hallenbetreibung gewährleisten. Das war der erste wichtige Schritt. Weitere werden folgen.
Ist die neue Saison abgesichert?
Ja. Natürlich gibt es keine Garantien, wenn zum Beispiel Sponsoren wegbrechen. Ich bin generell optimistisch und setze auf unsere Motto ,Gemeinsam sind wir stark‘.
Ist das Team auch stark genug für den Klassenerhalt?
Ich meine ja. Wichtig sind vor allem die ersten Spiele. Ein gute Start setzt Kräfte frei. Nicht nur im sportlichen Bereich. Siege mobilisieren Fans und natürlich neue Sponsoren. Das muss unser aller Ziel sein.
Die Rückschläge kriegen Sie wohl nicht klein. Sie brennen ja scheinbar vor Vorfreude.
Dafür hänge ich zu sehr an diesem Sport und an dem Verein, als das ich nur bange mache.
"Ist die neue Saison abgesichert?
Ja. " An diesem Interview wird sich RR während der Saison messen lassen müssen...
Ciao Mozart!
2 | Frank aus BZ | 25.08.2005 @ 12:39
@1: Ist die neue Saison abgesichert?"Ja. Natürlich gibt es keine Garantien, wenn zum Beispiel Sponsoren wegbrechen. Ich bin generell optimistisch und setze auf unsere Motto ,Gemeinsam sind wir stark‘."
Daran muss sich RR messen lassen müssen und nicht am "Ja" .
3 | Iceman | 25.08.2005 @ 13:18
Immer positiv denken!
4 | Senator | 25.08.2005 @ 13:26
negativ gedacht: Man ist der blauäugig. positiv gedacht: er verkauft gute Stimmung, geht voran und ist Optimist.
Ich meine: lasst den Reinerte Fuchs machen. Das wird schon mit ihm.
5 | Arni | 25.08.2005 @ 13:40
Wie oft hatten wir das denn die letzten Jahre?.Jedesmal war die Saison abgesichert und am Ende stand immer ein Minus im Buch.
6 | Mannstefan | 25.08.2005 @ 14:37
Laut EishockeyNews Sonderheft, ist die Mannschaft besonnders im Sturm sehr gut bestückt. Prognose. Play-Off-Kandidat, Zusatzmeldung, Warum sollte nicht einer der Playoff Kandidaten ins titelrennen eingreifen, Und das alles mit Knappen Mitteln???
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René Reinert: Ich hoffe doch. Wir haben lange gesucht. Wir sind überzeugt von ihm.
Sind die Personalplanungen bei den Füchsen abgeschlossen?
Davon gehe ich aus. Ich denke, wir haben eine sehr gute Mannschaft zusammen. Die Mischung stimmt, die Charaktere passen zueinander. Besonders bei unseren drei Kanadiern haben wir darauf geachtet, dass es wirklich Team-Spieler sind.
Sie freuen sich auf die Saison?
Natürlich.
Trotz der finanziellen Querelen? Der Stammverein ES Weißwasser ist entschuldet worden. Auch mit Hilfe von Sponsorengeldern, die Ihnen jetzt fehlen.
Der Schritt war richtig. Wir müssen jetzt versuchen neue Partner zu finden. Es ist eine schwierige Aufgabe. Da mache ich mir nichts vor.
Bis 2012 zahlen die Sponsoren 100 000 Euro im Jahr weniger an die Füchse. Hinzu kommt das Finanzloch aus der vorigen Saison, was sich ebenfalls im sechsstelligen Bereich bewegt. Haben Sie da noch ruhige Nächte?
Keine Angst. Ich kann noch schlafen. Mir ist nicht bange, weil ich davon überzeugt bin, dass die Region hinter dem Eishockey steht. Unsere Fans haben es ja bei der Spendenaktion bewiesen. Mit ihrem Geld können wir die Hallenbetreibung gewährleisten. Das war der erste wichtige Schritt. Weitere werden folgen.
Ist die neue Saison abgesichert?
Ja. Natürlich gibt es keine Garantien, wenn zum Beispiel Sponsoren wegbrechen. Ich bin generell optimistisch und setze auf unsere Motto ,Gemeinsam sind wir stark‘.
Ist das Team auch stark genug für den Klassenerhalt?
Ich meine ja. Wichtig sind vor allem die ersten Spiele. Ein gute Start setzt Kräfte frei. Nicht nur im sportlichen Bereich. Siege mobilisieren Fans und natürlich neue Sponsoren. Das muss unser aller Ziel sein.
Die Rückschläge kriegen Sie wohl nicht klein. Sie brennen ja scheinbar vor Vorfreude.
Dafür hänge ich zu sehr an diesem Sport und an dem Verein, als das ich nur bange mache.
Das Gespräch führte Sören Fiedler.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 25.08.2005