Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Presseschau: DNN vom 30.08.2005
30.08.2005 | 00:02 Uhr von
Sachsenderby elektrisiert die Fans schon in der Vorbereitung
Heute Abend 20 Uhr steigt in der Eishalle Pieschener Allee zum ersten Mal in dieser Saison das brisante Sachsenderby zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen, am Donnerstag um 19.30 Uhr folgt Teil zwei in Weißwasser. Nach dem Aufstieg der Elbestädter freuen sich die Anhänger beider Vereine schon wieder auf die heißen Duelle. Auch wenn in dieser Woche beide Partien nur Testpielcharakter haben, elektrisieren sie Fans und wohl auch die Cracks beider Teams. Eislöwen-Manager Jan Tabor ist überzeugt: "Auch in der Vorbereitung sind die Partien etwas Besonderes. Unsere Jungs werden sich noch besser als bisher konzentrieren und sicher auch steigern. Und motivieren muss man für so eine Partie niemanden extra." Dabei verhehlt Tabor nicht, dass den Elbestädtern ein oder sogar zwei Siege gegen den sächsischen Rivalen gut bekommen würden: "Weil wir uns zum Bundesliga-Auftakt gleich wieder gegenüberstehen, wäre ein Erfolg sehr wichtig fürs Selbstvertrauen unserer Mannschaft." Auf jeden Fall wird Trainer Jiri Kochta auch diesmal alle vier Reihen zum Einsatz bringen. Im Tor steht Marek Mastic.

Für die Lausitzer Eishockeyfüchse gab es bisher in der Vorbereitung nur eine echte Bewährungsprobe: das Benefizspiel gegen die Kölner Haie. Danach testeten die Weißwasseraner ausschließlich gegen unterklassige oder Juniorenteams. Insofern sind die beiden Siege vom Wochenende (4:1 gegen die Eisbären Juniors und 5:2 gegen die lettische U-20-Nationalmannschaft) Muster ohne Wert. "Das waren bessere Trainingsspiele. Den Cracks fehlte die richtige Motivation", bemängelte Trainer Horymir Sekera. Ganz anders sieht das natürlich heute Abend in Dresden und Donnerstag in Weißwasser aus. "Endlich ein echter Gradmesser. Dann werden wir wissen, was noch zu tun ist oder was schon ganz gut klappt.", freut sich Horymir Sekera auf die "kleinen" Sachsenderbys. Sorgen bereitet dem Coach allerdings die Besetzung der Abwehr. Mit Mats Lindmark (Weisheitszahn-Operation), Benjamin Wildgruber (Handwurzelfraktur/zwölf Wochen Pause) und Pavel Vait (Angina) fallen drei Verteidiger aus. Alternativen könnten die Stürmer Jörg Pohling oder Lars Müller sein. "Beide haben bereits mehrfach als Verteidiger ausgeholfen. Notfalls müssen sie in die Abwehr rücken", hat Sekera schnell Ersatz gefunden.
(DNN/ah/jur)

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 30.08.2005
612 mal gelesen
 
1 | kojoti | 30.08.2005 @ 14:51
Da is unsere Abwehr schon wieder ziemlich dünne....Aber sollen se alle drei mal jetzt ihre Probleme auskurieren und dann fit sein wenns um die Wurscht geht....Gute Besserung dann.
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