Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Taktische Geheimnisse im Fuchsbau
01.09.2005 | 08:42 Uhr von
Weißwasser heute mit neuen Reihen gegen Dresden
Viele Zuschauer in der Weißwasseraner Eishalle werden sich heute Abend vermutlich die Augen reiben, wenn die Lausitzer Füchse ab 19.30 Uhr auf die Dresdner Eislöwen treffen.
Denn Trainer Horymir Sekera will mit einer neuen Zusammensetzung der Sturmreihen gegen den Liga-Konkurrenten aus der Landeshauptstadt antreten. Die wichtigste Änderung: Die Topreihe mit Dirk Rohrbach, Mattias Wikström und Martin Sekera wird diesmal nicht zusammenspielen. «Wir befinden uns mitten in der Vorbereitung. Deshalb ist es normal, auch andere Varianten auszuprobieren» , sagt Coach Horymir Sekera.
Doch hinter den Änderungen steckt noch ein weiterer Grund. Gleich zum Saisonauftakt am 16. September werden beide Mannschaften in Dresden erneut aufeinandertreffen. Deshalb macht Sekera aus seinen taktischen Planspielen für die 2. Bundesliga ganz bewusst ein kleines Geheimnis. «Man muss dem Gegner ja jetzt noch nicht alle Feinheiten zeigen» , findet der Füchse-Trainer.
Deshalb wirbelte Sekera auch schon beim 5:4-Erfolg im Penaltyschießen am Dienstag in Dresden die Reihen durcheinander. In der ersten Reihe spielte Morgan Warren anstelle von Martin Sekera neben Dirk Rohrbach und Mattias Wikström. Martin Sekera komplettierte die dritte Reihe mit Richard Rochefort und André Mücke. Und auch heute soll wieder munter gewechselt werden. Geplant ist, dass Dirk Rohrbach, Martin Sekera und Richard Rochefort die erste Reihe bilden und Mattias Wikström diesmal die zweite Reihe mit Lars Müller und Morgan Warren anführt.
Von derlei Variationsmöglichkeiten kann Horymir Sekera in der Defensive nur träumen. Denn hier herrscht trotz der Verpflichtung des Kanadiers Daryl Andrews akuter Personalnotstand. Benjamin Wildgruber wurde am Dienstag in Hoyerswerda nach seinem Handwurzelbruch operiert und fällt bis November aus. Mats Lindmark musste ebenfalls am Dienstag eine schmerzhafte OP über sich ergehen lassen. Ihm wurden gleich vier Weisheitszähne entfernt. Möglicherweise kann er am Sonntag in der 1. Runde des DEB-Pokal gegen die Krefeld Pinguine (19.30 Uhr) sein Comeback geben. Wenigstens kehrte Pavel Vait nach überstandener Angina gestern ins Training zurück.
«Generell bin ich mit den bisher gezeigten Leistungen zufrieden. Wir sind schon ziemlich weit» , zieht Trainer Horymir Sekera eine positive Zwischenbilanz der Vorbereitung. Den Nachweis darüber wollen seine Spieler auch heute gegen Dresden erbringen. Oder zumindest teilweise. Denn so richtig auf den Tisch gelegt werden die taktischen Karten schließlich erst beim Punktspielstart am 16. September.
(Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 01.09.2005
713 mal gelesen
 
1 | lehm | 01.09.2005 @ 13:26
aua!! Das der Mats spielt glaub ich ja nicht. Vier Weisheitszähne ziehen ist schon ne harte sache. Vor allem wenn Dein Gesicht dann auf doppelte Größe anschwillt...
2 | cat | 01.09.2005 @ 18:08
Eben, da paßt doch der Helm garnicht richtig.
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