Lausitzer Füchse hoffen auf das «Wunder von Weißwasser»
DEB-Pokal: Zweitligist morgen gegen die Krefeld Pinguine aus der DEL
Im vierten Anlauf wollen die Lausitzer Füchse endlich den Sprung in die 2. Runde des DEB-Vereinspokals schaffen. Doch die Hürde für den Zweitligisten ist erneut sehr hoch. Denn mit den Krefeld Pinguinen gastiert morgen ab 19.30 Uhr ein DEL-Verein in Weißwasser. «Natürlich ist ein Sieg das erklärte Ziel. Aber er wäre ein kleines Wunder» , betont Füchse-Geschäftsführer René Reinert vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison.
Seit drei Jahren wird der DEB-Pokal ausgespielt. Für die Lausitzer war jeweils in der 1. Runde Endstation: 0:3 gegen die Hamburg Freezers, 2:3 gegen die Krefeld Pinguine und 3:4 nach Verlängerung gegen den EHC Wolfsburg. Immerhin: Wie die Ergebnisse beweisen, sind die Füchse dem «Wunder von Weißwasser» in jedem Jahr ein Stück näher gekommen. Diesmal soll es unbedingt klappen. Doch Trainer Horymir Sekera weiß um die Schwere der Aufgabe. «Einen Erstligisten wie Krefeld können wir nur bezwingen, wenn bei uns alles passt und wir einen guten Tag erwischen. Natürlich brauchen wir auch die Hilfe der Zuschauer» , sagt Sekera.
Die Voraussetzungen für eine stimmgewaltige Kulisse sind gegeben. Die Füchse hoffen auf viele Zuschauer, die den an diesem Wochenende in Weißwasser stattfindenden «Tag der Sachsen» zu einem Besuch beim Eishockey nutzen. Zumal mit den Veranstaltern ein Kompromiss zur Abwicklung der An- und Abreise gefunden wurde (die RUNDSCHAU berichtete). So können die Anhänger des Zweitligisten ab 17 Uhr kostenlos auf den drei Großparkplätzen rund um Weißwasser parken und anschließend per Shuttlebus in die Innenstadt fahren, die für den normalen Verkehr gesperrt ist. Die Rückfahrt ist bis 23 Uhr möglich. «Ich denke, mit diesem Kompromiss können alle Beteiligten leben. Er war uns wichtig, weil wir gerade in diesem Spiel unsere Fans brauchen» , meint Füchse- Geschäftsführer Reinert.
Die sportlichen Vorzeichen sind ebenfalls weitgehend positiv. Mit dem 4:3-Sieg am Donnerstag gegen die Dresdner Eislöwen konnten die Gastgeber noch einmal Selbstvertrauen tanken. In den bisherigen acht Testpartie stehen damit sechs Siege und zwei Remis zu Buche. Auch die personelle Lage in der Verteidigung hat sich wieder etwas entspannt. Pavel Vait meldete sich nach überstandener Angina gegen Dresden zurück. Mats Lindmark, dem am Dienstag vier Weisheitszähne gezogen wurden, macht sich morgen ebenfalls Hoffnungen auf ein Comeback. «Wenn die Schmerzen nachlassen und es irgendwie geht, will ich unbedingt dabei sein» , blickt der Schwede voraus. Eine weitere Option für die Defensive könnte Jörg Pohling sein. Der gelernte Stürmer lieferte gegen Dresden als Verteidiger eine starke Partie ab. Lediglich Benjamin Wildgruber (Handwurzelbruch) muss noch bis November pausieren.
Zur Sache 1. DEB-Pokalrunde
Am 28. August: Freiburg – Berlin 2:3.
Morgen spielen: Weißwasser – Krefeld (19.30 Uhr), Bayreuth – Augsburg, Schwenningen – Wolfsburg, Mittelrhein – Straubing, Essen – Hamburg, Crimmitschau – Ingolstadt, Bietigheim – Kassel, Weiden – Iserlohn, Bremerhaven – Hannover, Dresden – Mannheim, Bad Tölz – Düsseldorf, Landshut – Duisburg, Regensburg – Frankfurt, Kaufbeuren – Nürnberg, München – Köln.
Die 2. Runde findet am 25. Oktober statt.
(Frank Noack)
DEB-Pokal: Zweitligist morgen gegen die Krefeld Pinguine aus der DEL
Im vierten Anlauf wollen die Lausitzer Füchse endlich den Sprung in die 2. Runde des DEB-Vereinspokals schaffen. Doch die Hürde für den Zweitligisten ist erneut sehr hoch. Denn mit den Krefeld Pinguinen gastiert morgen ab 19.30 Uhr ein DEL-Verein in Weißwasser. «Natürlich ist ein Sieg das erklärte Ziel. Aber er wäre ein kleines Wunder» , betont Füchse-Geschäftsführer René Reinert vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison.
Seit drei Jahren wird der DEB-Pokal ausgespielt. Für die Lausitzer war jeweils in der 1. Runde Endstation: 0:3 gegen die Hamburg Freezers, 2:3 gegen die Krefeld Pinguine und 3:4 nach Verlängerung gegen den EHC Wolfsburg. Immerhin: Wie die Ergebnisse beweisen, sind die Füchse dem «Wunder von Weißwasser» in jedem Jahr ein Stück näher gekommen. Diesmal soll es unbedingt klappen. Doch Trainer Horymir Sekera weiß um die Schwere der Aufgabe. «Einen Erstligisten wie Krefeld können wir nur bezwingen, wenn bei uns alles passt und wir einen guten Tag erwischen. Natürlich brauchen wir auch die Hilfe der Zuschauer» , sagt Sekera.
Die Voraussetzungen für eine stimmgewaltige Kulisse sind gegeben. Die Füchse hoffen auf viele Zuschauer, die den an diesem Wochenende in Weißwasser stattfindenden «Tag der Sachsen» zu einem Besuch beim Eishockey nutzen. Zumal mit den Veranstaltern ein Kompromiss zur Abwicklung der An- und Abreise gefunden wurde (die RUNDSCHAU berichtete). So können die Anhänger des Zweitligisten ab 17 Uhr kostenlos auf den drei Großparkplätzen rund um Weißwasser parken und anschließend per Shuttlebus in die Innenstadt fahren, die für den normalen Verkehr gesperrt ist. Die Rückfahrt ist bis 23 Uhr möglich. «Ich denke, mit diesem Kompromiss können alle Beteiligten leben. Er war uns wichtig, weil wir gerade in diesem Spiel unsere Fans brauchen» , meint Füchse- Geschäftsführer Reinert.
Die sportlichen Vorzeichen sind ebenfalls weitgehend positiv. Mit dem 4:3-Sieg am Donnerstag gegen die Dresdner Eislöwen konnten die Gastgeber noch einmal Selbstvertrauen tanken. In den bisherigen acht Testpartie stehen damit sechs Siege und zwei Remis zu Buche. Auch die personelle Lage in der Verteidigung hat sich wieder etwas entspannt. Pavel Vait meldete sich nach überstandener Angina gegen Dresden zurück. Mats Lindmark, dem am Dienstag vier Weisheitszähne gezogen wurden, macht sich morgen ebenfalls Hoffnungen auf ein Comeback. «Wenn die Schmerzen nachlassen und es irgendwie geht, will ich unbedingt dabei sein» , blickt der Schwede voraus. Eine weitere Option für die Defensive könnte Jörg Pohling sein. Der gelernte Stürmer lieferte gegen Dresden als Verteidiger eine starke Partie ab. Lediglich Benjamin Wildgruber (Handwurzelbruch) muss noch bis November pausieren.
Zur Sache 1. DEB-Pokalrunde
Am 28. August: Freiburg – Berlin 2:3.
Morgen spielen: Weißwasser – Krefeld (19.30 Uhr), Bayreuth – Augsburg, Schwenningen – Wolfsburg, Mittelrhein – Straubing, Essen – Hamburg, Crimmitschau – Ingolstadt, Bietigheim – Kassel, Weiden – Iserlohn, Bremerhaven – Hannover, Dresden – Mannheim, Bad Tölz – Düsseldorf, Landshut – Duisburg, Regensburg – Frankfurt, Kaufbeuren – Nürnberg, München – Köln.
Die 2. Runde findet am 25. Oktober statt.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 03.09.2005