Die zweite Saison nach dem Aufstieg ist immer die schwerste – sagt man. Vorsicht ist also geboten auf Seiten der Lausitzer Füchse. Unterschätzt, wie vielleicht am Anfang der vergangenen Saison, dürften die Weißwasseraner dieses Mal von keinem Team mehr werden.
Das Erreichen der Playoffs sollte angesichts des guten und recht ausgeglichenen Kaders das Ziel sein, schon um dem knallharten Abstiegskampf in den zehn Play-Down-Spielen zu entgehen. Nichts wäre schlimmer, als nach großem Kampf die Playoffs vielleicht knapp zu verpassen und dann auf Teams zu treffen, die sich schon geraume Zeit auf diese Abstiegsspiele um Alles oder Nichts konzentrieren. Crimmitschau hat diese bittere Erfahrung in der abgelaufenen Saison machen müssen und spielt nun in der Oberliga.
Umso wichtiger sind ein guter Saisonstart und dass die Fans ihren Füchsen vielstimmig den Rücken stärken, besonders dann, wenn es einmal nicht so gut läuft. Bleibt diese Unterstützung aus, sieht es nicht nur schlecht um die sportliche Zukunft der Weißwasseraner aus. Auch finanziell dürfte es dann ganz eng werden und der Bestand des Weißwasseraner Traditionssports Eishockeys an sich wäre in Gefahr. Eine Saison, die mit roten Zahlen abschließt, können sich die Weißwasseraner nicht mehr leisten, zumal mittelfristig das Problem der Betreibung der Eishalle gelöst werden muss.
Die Stadt zieht sich aus der Finanzierung völlig zurück, hat für diese Saison ein letztes Mal (so zumindest die Aussagen aus dem Rathaus) einen Zuschuss gegeben. Sponsoren, denen der Weiterbestand des Eishockeys in Weißwasser bis heute zu verdanken ist, können einen Euro auch nur einmal ausgeben, also nicht zugleich für die Profis und den Eishallenbetrieb. Und eine solche Spendenaktion wie vor dieser Saison mit rund 1 500 Spendern und 83 000 Euro Einnahmen wird es nicht jedes Jahr geben können.
Einziger Ausweg scheint nur der Bau einer neuen Arena mit neuen Vermarktungsmöglichkeiten zu sein. Aber da ist Geschäftsführer René Reinert mehr als vorsichtig, will erst die Partner für eine Betreibergesellschaft fest im Boot haben. Die aber wollen seinen Worten nach ein gesundes, schuldenfreies Fundament bei Verein und Profi GmbH sowie sportliche Kontinuität in der zweiten Liga sehen. Der Bau einer neuen Multifunktionshalle muss demnach noch eine ganze Weile warten und solange ist der Verein ganz einfach zum Erfolg verdammt. (Frank Thümmler)
Eissplitter
Eintritt. Stehplatzkarten kosten 11 Euro (Kinder und Behinderte ermäßigt 6 Euro), Sitzplatzkarten 15 Euro (9 Euro). Für Zehnerkarten im Stehplatzbereich müssen die Fans 99 Euro (54 Euro) berappen. Dauerkarten für alle 26 Spiele der Hauptrunder kosten als Stehplatz 286 (156) Euro, als Sitzplatz 390 (234 Euro). Kartenvorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen und unter 03576/2 87 10 auf der Geschäftsstelle der Lausitzer Füchse, die Dienstag bis Donnerstag jeweils von 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr geöffnet ist.
Modus. Nach der Hauptrunde mit 52 Spielen für jede Mannschaft ermitteln die acht Erstplatzierten in Playoffs den Meister, während die sechs verbliebenen Mannschaften in einer Einfachrunde zwei Absteiger ausspielen. (www.eissport-weisswasser.de)
Neue Arena? Da war doch mal was wenn ich mich nicht irre.
Betreibergesellschaft? Da war doch, glaube ich, auch mal etwas wenn ich mich nicht irre. Man kann sich auch leicht selbst unter Druck setzen. Und fest im Boot sitzen? In WSW? Wer´s glaubt wird sehlich. *Weiterträum*
mfG cat
2 | Kiesi71 | 08.09.2005 @ 14:37
dann sollten wir diese saison zahlreich ins stadion strömen und hoffen das es vom sportlichen her läuft wie letztes jahr,
ansonsten sehe ich schwarz für das eishockey in wsw
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Das Erreichen der Playoffs sollte angesichts des guten und recht ausgeglichenen Kaders das Ziel sein, schon um dem knallharten Abstiegskampf in den zehn Play-Down-Spielen zu entgehen. Nichts wäre schlimmer, als nach großem Kampf die Playoffs vielleicht knapp zu verpassen und dann auf Teams zu treffen, die sich schon geraume Zeit auf diese Abstiegsspiele um Alles oder Nichts konzentrieren. Crimmitschau hat diese bittere Erfahrung in der abgelaufenen Saison machen müssen und spielt nun in der Oberliga.
Umso wichtiger sind ein guter Saisonstart und dass die Fans ihren Füchsen vielstimmig den Rücken stärken, besonders dann, wenn es einmal nicht so gut läuft. Bleibt diese Unterstützung aus, sieht es nicht nur schlecht um die sportliche Zukunft der Weißwasseraner aus. Auch finanziell dürfte es dann ganz eng werden und der Bestand des Weißwasseraner Traditionssports Eishockeys an sich wäre in Gefahr. Eine Saison, die mit roten Zahlen abschließt, können sich die Weißwasseraner nicht mehr leisten, zumal mittelfristig das Problem der Betreibung der Eishalle gelöst werden muss.
Die Stadt zieht sich aus der Finanzierung völlig zurück, hat für diese Saison ein letztes Mal (so zumindest die Aussagen aus dem Rathaus) einen Zuschuss gegeben. Sponsoren, denen der Weiterbestand des Eishockeys in Weißwasser bis heute zu verdanken ist, können einen Euro auch nur einmal ausgeben, also nicht zugleich für die Profis und den Eishallenbetrieb. Und eine solche Spendenaktion wie vor dieser Saison mit rund 1 500 Spendern und 83 000 Euro Einnahmen wird es nicht jedes Jahr geben können.
Einziger Ausweg scheint nur der Bau einer neuen Arena mit neuen Vermarktungsmöglichkeiten zu sein. Aber da ist Geschäftsführer René Reinert mehr als vorsichtig, will erst die Partner für eine Betreibergesellschaft fest im Boot haben. Die aber wollen seinen Worten nach ein gesundes, schuldenfreies Fundament bei Verein und Profi GmbH sowie sportliche Kontinuität in der zweiten Liga sehen. Der Bau einer neuen Multifunktionshalle muss demnach noch eine ganze Weile warten und solange ist der Verein ganz einfach zum Erfolg verdammt. (Frank Thümmler)
Eissplitter
Eintritt. Stehplatzkarten kosten 11 Euro (Kinder und Behinderte ermäßigt 6 Euro), Sitzplatzkarten 15 Euro (9 Euro). Für Zehnerkarten im Stehplatzbereich müssen die Fans 99 Euro (54 Euro) berappen. Dauerkarten für alle 26 Spiele der Hauptrunder kosten als Stehplatz 286 (156) Euro, als Sitzplatz 390 (234 Euro). Kartenvorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen und unter 03576/2 87 10 auf der Geschäftsstelle der Lausitzer Füchse, die Dienstag bis Donnerstag jeweils von 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr geöffnet ist.
Modus. Nach der Hauptrunde mit 52 Spielen für jede Mannschaft ermitteln die acht Erstplatzierten in Playoffs den Meister, während die sechs verbliebenen Mannschaften in einer Einfachrunde zwei Absteiger ausspielen. (www.eissport-weisswasser.de)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 07.09.05