Siegesserie der Lausitzer Füchse geht im Nebel unter 0:4-Schlappe im letzten Test gegen Crimmitschau
Die Lausitzer Füchse haben ausgerechnet im letzten Testspiel ihre beeindruckende Siegesserie hergeschenkt. Fünf Tage vor dem Start in die neue Zweitliga-Saison unterlag die Mannschaft von Trainer Horymir Sekera gestern in eigener Halle gegen den Drittligisten ETC Crimmitschau mit 0:4 (0:0, 0:3, 0:1) und kassierten damit die erste Niederlage während der Vorbereitung. Zuvor gab es in zehn Spielen insgesamt acht Siege und zwei Remis. "Wir haben einfach zu wenig Überraschungsmomente produziert und deshalb verdient verloren", sagte Horymir Sekera. Der Füchse-Trainer konnte der Niederlage aber auch etwas Positives abgewinnen: "Sie kommt zum richtigen Zeitpunkt. Jetzt hat jeder Spieler noch einige Tage Zeit um nachzudenken, wo er sich verbessern muss." Am Freitag hatte sich Weißwasser in Crimmitschau mit 4:1 durchgesetzt.
Die Siegesserie der Gastgeber ging gestern buchstäblich im dichten Nebel unter, der aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit durch die Eishalle waberte und die Sicht für Spieler sowie Zuschauer erheblich beeinträchtigte. Viel verpassten die rund 800 Fans ohnehin nicht. Denn die Füchse enttäuschten auf der ganzen Linie. Höhepunkt der schwachen Vorstellung war die 40. Minute, als Crimmitschau in Unterzahl durch einen Konter von Karol Rusznyak mit 3:0 in Führung ging. Zuvor hatten Derrek Switzer (23.) und Marius Trygg (29.) für den in die Oberliga abgestiegenen Kontrahenten aus Westsachsen getroffen. Im letzten Drittel erzielte erneut Marius Trygg (57.) sogar den vierten Crimmitschauer Treffer.
Die Aktionen der Blau-Gelben wirkten dagegen fahrig und unkonzentriert. Selbst beste Tormöglichkeiten wurden leichtfertig vergeben. "Es ist immer schwer, sich im letzten Testspiel zu motivieren, weil alle schon an den Ligastart denken", relativierte Horymir Sekera die peinliche Niederlage. "Das Wichtigste ist, dass sich kein Spieler verletzt hat."
Traumlos: Weißwasser im Pokal gegen Berlin
"Hey, wir wollen die Eisbären sehen!" Als der Hit der Puhdys gestern in der Weißwasseraner Eishalle aus den Lautsprechern dröhnte, war klar, dass die Lausitzer Füchse in der zweiten Runde des DEB-Pokals ein Traumlos gezogen haben und sich auf eine volle Halle freuen dürfen. Sie treffen am 25. Oktober auf den deutschen Meister Eisbären Berlin.
Das ergab die Auslosung am Nachmittag in München. "Für unseren Schatzmeister ist das Spiel natürlich eine tolle Sache. Sportlich wird es eine riesige Herausforderung für die Mannschaft", erklärte Trainer Horymir Sekera mit Blick auf das Duell gegen den langjährigen Dauerrivalen aus der DDR-Oberliga. In der ersten Runde hatte Weißwasser mit den Krefeld Pinguinen bereits einen Erstligisten aus dem Rennen geworfen. Zum Abschluss der ersten Runde gab es gestern noch eine dicke Überraschung: Zweitliga-Aufsteiger EHC München besiegte die Kölner Haie mit 5:2.
Alle Ansetzungen der 2. Runde (25. Oktober):
Lausitzer Füchse - Eisbären Berlin
Straubing - Nürnberg
München - Hamburg
Bremerhaven - Mannheim
Bietigheim - Ingolstadt
Düsseldorf - Duisburg
Regensburg - Iserlohn
Schwenningen - Augsburg.
0:4-Schlappe im letzten Test gegen Crimmitschau
Die Lausitzer Füchse haben ausgerechnet im letzten Testspiel ihre beeindruckende Siegesserie hergeschenkt. Fünf Tage vor dem Start in die neue Zweitliga-Saison unterlag die Mannschaft von Trainer Horymir Sekera gestern in eigener Halle gegen den Drittligisten ETC Crimmitschau mit 0:4 (0:0, 0:3, 0:1) und kassierten damit die erste Niederlage während der Vorbereitung. Zuvor gab es in zehn Spielen insgesamt acht Siege und zwei Remis. "Wir haben einfach zu wenig Überraschungsmomente produziert und deshalb verdient verloren", sagte Horymir Sekera. Der Füchse-Trainer konnte der Niederlage aber auch etwas Positives abgewinnen: "Sie kommt zum richtigen Zeitpunkt. Jetzt hat jeder Spieler noch einige Tage Zeit um nachzudenken, wo er sich verbessern muss." Am Freitag hatte sich Weißwasser in Crimmitschau mit 4:1 durchgesetzt.
Die Siegesserie der Gastgeber ging gestern buchstäblich im dichten Nebel unter, der aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit durch die Eishalle waberte und die Sicht für Spieler sowie Zuschauer erheblich beeinträchtigte. Viel verpassten die rund 800 Fans ohnehin nicht. Denn die Füchse enttäuschten auf der ganzen Linie. Höhepunkt der schwachen Vorstellung war die 40. Minute, als Crimmitschau in Unterzahl durch einen Konter von Karol Rusznyak mit 3:0 in Führung ging. Zuvor hatten Derrek Switzer (23.) und Marius Trygg (29.) für den in die Oberliga abgestiegenen Kontrahenten aus Westsachsen getroffen. Im letzten Drittel erzielte erneut Marius Trygg (57.) sogar den vierten Crimmitschauer Treffer.
Die Aktionen der Blau-Gelben wirkten dagegen fahrig und unkonzentriert. Selbst beste Tormöglichkeiten wurden leichtfertig vergeben. "Es ist immer schwer, sich im letzten Testspiel zu motivieren, weil alle schon an den Ligastart denken", relativierte Horymir Sekera die peinliche Niederlage. "Das Wichtigste ist, dass sich kein Spieler verletzt hat."
Traumlos: Weißwasser im Pokal gegen Berlin
"Hey, wir wollen die Eisbären sehen!" Als der Hit der Puhdys gestern in der Weißwasseraner Eishalle aus den Lautsprechern dröhnte, war klar, dass die Lausitzer Füchse in der zweiten Runde des DEB-Pokals ein Traumlos gezogen haben und sich auf eine volle Halle freuen dürfen. Sie treffen am 25. Oktober auf den deutschen Meister Eisbären Berlin.
Das ergab die Auslosung am Nachmittag in München. "Für unseren Schatzmeister ist das Spiel natürlich eine tolle Sache. Sportlich wird es eine riesige Herausforderung für die Mannschaft", erklärte Trainer Horymir Sekera mit Blick auf das Duell gegen den langjährigen Dauerrivalen aus der DDR-Oberliga. In der ersten Runde hatte Weißwasser mit den Krefeld Pinguinen bereits einen Erstligisten aus dem Rennen geworfen. Zum Abschluss der ersten Runde gab es gestern noch eine dicke Überraschung: Zweitliga-Aufsteiger EHC München besiegte die Kölner Haie mit 5:2.
Alle Ansetzungen der 2. Runde (25. Oktober):
Lausitzer Füchse - Eisbären Berlin
Straubing - Nürnberg
München - Hamburg
Bremerhaven - Mannheim
Bietigheim - Ingolstadt
Düsseldorf - Duisburg
Regensburg - Iserlohn
Schwenningen - Augsburg.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 12.09.2005