Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Positive Zwischenbilanz der Lausitzer Füchse
15.09.2005 | 12:27 Uhr von
Trainer Sekera: "Bin zufrieden mit der Vorbereitung" / Wikström bleibt Kapitän und Führungsfigur / Elwing gewinnt Torhüter-Duell
Acht Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage – die Ausbeute der Lausitzer Füchse in den vergangenen zehn Vorbereitungswochen kann sich sehen lassen. Aber was ist diese Bilanz wirklich wert?
"Die nächsten Wochen werden zeigen, ob wir alles richtig gemacht haben", sagt Füchse-Trainer Horymir Sekera vor dem Saisonstart am Freitag bei den Eislöwen in Dresden und zwei Tage später zu Hause gegen den EHC Wolfsburg. Sekeras Zwischenbilanz fällt jedoch positiv aus: "Ich bin zufrieden mit der Vorbereitung. Wir hatten viel Eiszeit für das Training. Die Mannschaft hat sich ordentlich präsentiert, auch wenn sie nicht in jeder Partie so hart gefordert wurde, wie ich mir das gewünscht hätte." Hier die personelle Bilanz der Vorbereitung.

Der Sieger: Sebastian Elwing hat erneut das Duell der Torhüter für sich entschieden und geht als Nummer eins in die Saison. Vor allem in der siegreichen Pokalpartie gegen die Krefeld Pinguine glänzte der Keeper mit einer tadellosen Vorstellung. Er stellte an diesem Tag selbst Nationalmannschaftskeeper Robert Müller in den Schatten. Aber auch Ronny Glaser bewies in den vergangenen Wochen, dass er jederzeit eine Alternative ist. "Ich bin froh, dass ich als Trainer die Wahl zwischen zwei gleichwertigen Torhütern habe", betont Sekera.

Der Verlierer: Benjamin Wildgruber brach sich im August den Handwurzelknochen. Der Verteidiger kehrt voraussichtlich erst im November auf das Eis zurück. Dabei sollte der Neuzugang von den Wild Wings Schwenningen eigentlich eine wichtige Rolle im Defensivkonzept spielen.

Die Führungsfigur: Kapitän Mattias Wikström führt nicht nur die erste Reihe an, sondern ist weiterhin der Kopf der Mannschaft. Vom Spielwitz des Schweden profitieren insbesondere seine Nebenleute Martin Sekera und Dirk Rohrbach. Mit 43 Punkten war er in der abgelaufenen Spielzeit neben Martin Sekera der erfolgreichste Vorlagengeber.

Der Härtefall: André Mücke kam in der vergangenen Saison auf 56 Spiele und 17 Scorerpunkte. Dennoch muss der Außenstürmer in den nächsten Wochen viel Geduld aufbringen. Weil die Offensive im Sommer nachhaltig verstärkt wurde, verpasste er ganz knapp den Sprung in eine der drei Angriffsreihen. Als Auswechselspieler ist Mücke jedoch der erste Nachrücker im Fall von Verletzungen oder Sperren. "Ich weiß, dass ich André problemlos einsetzen kann. Mit seiner Beweglichkeit ist er eine Bereicherung für die Mannschaft", macht Trainer Sekera dem Stürmer Mut.

Der Hoffnungsträger: Elia Ostwald bestreitet seine erste Saison bei den Profis. Der 17-jährige Stürmer gehört nicht nur wegen seiner Größe von 1,98 Metern zu den herausragenden Talenten seiner Altersgruppe in Deutschland. Er soll behutsam an das Niveau der 2. Liga herangeführt werden. In den DEB-Auswahlteams hat sich Elia Ostwald schon jetzt einen Namen gemacht. (Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 14.09.2005
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