Viele Tore sollen die treuen Fans belohnen
Es ist vielleicht dieser kleine Fehdehandschuh, den es noch gebraucht hat – das Derby zwischen Dresden und Weißwasser. Alles fiebert, alles freut sich. Doch Jörg Pohling sagt: „Schön, dass es diese Spiele gibt. Aber an die Derbys Weißwasser gegen Crimmitschau reichen sie nicht heran.“ Das sitzt.
Dabei meint der 30-Jährige das gar nicht mal respektlos. Er sagt es aus Erfahrung. Jörg Pohling war, ist und wird wohl immer Weißwasseraner bleiben. Seit 1980 hält der Stürmer seinem Verein die Treue, ohne Unterbrechung. Er hat die jüngere Eishockey-Zeitgeschichte in Sachsen hautnah erlebt. Das Auf und Ab in Weißwasser. Auch die Wiederkehr der Derbys. „Die Duelle mit Crimmitschau beruhen auf alten Traditionen und enormer Brisanz“, betont Pohling. Doch auch ohne die abgestiegenen Westsachsen will das Lausitzer Urgestein seine Vorfreude auf die neue Saison nicht leugnen. „Hauptsache wir spielen“, sagt Pohling. Der Unterton lässt irgendwie Erleichterung spüren. Die Hoffnung hatte er im Sommer schon einmal aufgegeben. Als der Verein ein Finanzloch von mehr als 100 000 Euro aufdeckte, als die Stadt den Geldhahn für die Hallenbetreibung zudrehen wollte, wusste auch Jörg Pohling nicht mehr weiter. „Ich fühlte mich so, als hätte mir jemand mit einem Brett vor den Kopf gehauen. Ende letzter Saison wurde alles schön geredet, dann tauchten auf einmal die erschreckenden Nachrichten auf“, berichtet der gebürtige Spremberger. Für einen Moment dachte er an das Ende des Eishockeys in Weißwasser. Treue Fans und engagierte Sponsoren belehrten ihn eines Besseren. „Ich glaube, Weißwasser ist einzigartig. Es zeigt, wie eine Region hinter einem Team stehen kann. Manche gaben ihr letztes Hemd, ohne zu wissen, ob es überhaupt weitergeht“, erzählt Pohling.
Diese Erlebnisse bewegen. Auch die Spieler. „Wir wissen, was wir an den Fans haben“, meint der Profi. Tore sollen folgen als Belohnung. Viele Tore. „Wenn ich meine elf Treffer aus der Vorsaison überbiete, kann ich einen kleinen Teil zu unserer Zielstellung beitragen“, weiß Pohling. Das Ziel heißt Klassenerhalt. So schnell wie möglich. „Es wird ein schweres Jahr. Einige Teams werden uns nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen, so wie letzte Saison“, warnt der Routinier. Mit seinen Sturmpartnern Michael Kreitl und Markus Kempf will er die Paradereihe Wikström, Sekera und Rohrbach mehr entlasten als im Vorjahr. „Wenn es denn der Trainer so will. Er ist ein gewiefter Taktiker. Da sind wir Spieler vor überraschenden Umstellungen nicht gewappnet“, erläutert Pohling. Ohne Zweifel ist der Kader ausgeglichener besetzt als in der Spielzeit zuvor. Heute Abend wird sich zeigen, ob das Team schon zusammengewachsen ist. „Wir brauchen einen optimalen Start und Euphorie“, erklärt Pohling. Dabei ist es „ziemlich egal“, ob es ein Derby ist oder nicht.
Es ist vielleicht dieser kleine Fehdehandschuh, den es noch gebraucht hat – das Derby zwischen Dresden und Weißwasser. Alles fiebert, alles freut sich. Doch Jörg Pohling sagt: „Schön, dass es diese Spiele gibt. Aber an die Derbys Weißwasser gegen Crimmitschau reichen sie nicht heran.“ Das sitzt.
Dabei meint der 30-Jährige das gar nicht mal respektlos. Er sagt es aus Erfahrung. Jörg Pohling war, ist und wird wohl immer Weißwasseraner bleiben. Seit 1980 hält der Stürmer seinem Verein die Treue, ohne Unterbrechung. Er hat die jüngere Eishockey-Zeitgeschichte in Sachsen hautnah erlebt. Das Auf und Ab in Weißwasser. Auch die Wiederkehr der Derbys. „Die Duelle mit Crimmitschau beruhen auf alten Traditionen und enormer Brisanz“, betont Pohling. Doch auch ohne die abgestiegenen Westsachsen will das Lausitzer Urgestein seine Vorfreude auf die neue Saison nicht leugnen. „Hauptsache wir spielen“, sagt Pohling. Der Unterton lässt irgendwie Erleichterung spüren. Die Hoffnung hatte er im Sommer schon einmal aufgegeben. Als der Verein ein Finanzloch von mehr als 100 000 Euro aufdeckte, als die Stadt den Geldhahn für die Hallenbetreibung zudrehen wollte, wusste auch Jörg Pohling nicht mehr weiter. „Ich fühlte mich so, als hätte mir jemand mit einem Brett vor den Kopf gehauen. Ende letzter Saison wurde alles schön geredet, dann tauchten auf einmal die erschreckenden Nachrichten auf“, berichtet der gebürtige Spremberger. Für einen Moment dachte er an das Ende des Eishockeys in Weißwasser. Treue Fans und engagierte Sponsoren belehrten ihn eines Besseren. „Ich glaube, Weißwasser ist einzigartig. Es zeigt, wie eine Region hinter einem Team stehen kann. Manche gaben ihr letztes Hemd, ohne zu wissen, ob es überhaupt weitergeht“, erzählt Pohling.
Diese Erlebnisse bewegen. Auch die Spieler. „Wir wissen, was wir an den Fans haben“, meint der Profi. Tore sollen folgen als Belohnung. Viele Tore. „Wenn ich meine elf Treffer aus der Vorsaison überbiete, kann ich einen kleinen Teil zu unserer Zielstellung beitragen“, weiß Pohling. Das Ziel heißt Klassenerhalt. So schnell wie möglich. „Es wird ein schweres Jahr. Einige Teams werden uns nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen, so wie letzte Saison“, warnt der Routinier. Mit seinen Sturmpartnern Michael Kreitl und Markus Kempf will er die Paradereihe Wikström, Sekera und Rohrbach mehr entlasten als im Vorjahr. „Wenn es denn der Trainer so will. Er ist ein gewiefter Taktiker. Da sind wir Spieler vor überraschenden Umstellungen nicht gewappnet“, erläutert Pohling. Ohne Zweifel ist der Kader ausgeglichener besetzt als in der Spielzeit zuvor. Heute Abend wird sich zeigen, ob das Team schon zusammengewachsen ist. „Wir brauchen einen optimalen Start und Euphorie“, erklärt Pohling. Dabei ist es „ziemlich egal“, ob es ein Derby ist oder nicht.
Quelle: sz-online