Füchse in eigener Halle wie ausgewechselt: Toller Kampf gegen Wolfsburg
Ein Traum- Start sieht anders aus! Nur einen Zähler konnten die Lausitzer Eishockeyfüchse am ersten Punktspielwochenende der neuen Zweitligasaison auf der Habenseite verbuchen. Den holten sie daheim beim 2:3 nach Penaltyschießen gegen DEL-Absteiger EHC Wolfsburg. Am Freitag hatte es in Dresden beim Aufsteiger eine 1:4- Klatsche gegeben. Die Weißwasseraner hatten da so agiert wie im letzten Testspiel gegen Crimmitschau - mit körperloser Schönspielerei und etlichen dummen Fouls.
Wie ausgewechselt präsentierten sich die Füchse am Sonntag vor eigenem Publikum. Läuferisch und kämpferisch waren die Lausitzer dem Meisterschaftsfavoriten ebenbürtig. Die Defensive stand sicher, nach vorn gab es viele schöne Spielzüge. Und weil sich die Mannschaften bei voller Besetzung neutralisierten, fielen alle vier Treffer in Überzahl. Vielleicht hätten die Weißwasseraner das Match im Mittelabschnitt vorentscheiden können. Da hatten sie die deutlich besseren Torchancen. Michael Kreitl, zuvor selbst gefoult, scheiterte aber mit einem Penalty ebenso an Wolfsburgs Keeper Chris Rogles wie kurz vor Drittelende Richard Rochefort mit einem Solo. So blieb es schließlich auch nach Verlängerung beim gerechten Remis. Im fälligen Penaltyschießen traf für die Gastgeber nur Morgan Warren. Von den VW-Städtern konnten dagegen die letzten beiden Schützen, Preston Callander und Marcus Sommerfeld, verwandeln.
"In einem engen Spiel mit hohem Tempo waren wir das glücklichere Team", zog Gäste-Trainer Bob Leslie Fazit. Füchse-Coach Horymir Sekera war ebenfalls zufrieden: "Die Jungs haben gut gekämpft." Für Aufregung während der Partie sorgte wiederholt Schiedsrichter Heino Kathmann (Hamburg). Gleich drei Akteure (zwei aus Weißwasser, einer aus Wolfsburg) wurden wegen angeblicher Checks gegen Kopf und Nacken für 2 plus 10 Minuten auf die Strafbank geschickt. Keiner hat's verstanden.
Scheint ne neue Mode-Strafe im hohen Norden zu sein? Was ist eigentlich aus der komischen 2min-Strafe wegen Spielverzägerung geworden, wenn der Puck ins Seitenaus geht?
2 | DavidH. | 20.09.2005 @ 10:06
Die gibts immer noch
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Ein Traum- Start sieht anders aus! Nur einen Zähler konnten die Lausitzer Eishockeyfüchse am ersten Punktspielwochenende der neuen Zweitligasaison auf der Habenseite verbuchen. Den holten sie daheim beim 2:3 nach Penaltyschießen gegen DEL-Absteiger EHC Wolfsburg. Am Freitag hatte es in Dresden beim Aufsteiger eine 1:4- Klatsche gegeben. Die Weißwasseraner hatten da so agiert wie im letzten Testspiel gegen Crimmitschau - mit körperloser Schönspielerei und etlichen dummen Fouls.
Wie ausgewechselt präsentierten sich die Füchse am Sonntag vor eigenem Publikum. Läuferisch und kämpferisch waren die Lausitzer dem Meisterschaftsfavoriten ebenbürtig. Die Defensive stand sicher, nach vorn gab es viele schöne Spielzüge. Und weil sich die Mannschaften bei voller Besetzung neutralisierten, fielen alle vier Treffer in Überzahl. Vielleicht hätten die Weißwasseraner das Match im Mittelabschnitt vorentscheiden können. Da hatten sie die deutlich besseren Torchancen. Michael Kreitl, zuvor selbst gefoult, scheiterte aber mit einem Penalty ebenso an Wolfsburgs Keeper Chris Rogles wie kurz vor Drittelende Richard Rochefort mit einem Solo. So blieb es schließlich auch nach Verlängerung beim gerechten Remis. Im fälligen Penaltyschießen traf für die Gastgeber nur Morgan Warren. Von den VW-Städtern konnten dagegen die letzten beiden Schützen, Preston Callander und Marcus Sommerfeld, verwandeln.
"In einem engen Spiel mit hohem Tempo waren wir das glücklichere Team", zog Gäste-Trainer Bob Leslie Fazit. Füchse-Coach Horymir Sekera war ebenfalls zufrieden: "Die Jungs haben gut gekämpft." Für Aufregung während der Partie sorgte wiederholt Schiedsrichter Heino Kathmann (Hamburg). Gleich drei Akteure (zwei aus Weißwasser, einer aus Wolfsburg) wurden wegen angeblicher Checks gegen Kopf und Nacken für 2 plus 10 Minuten auf die Strafbank geschickt. Keiner hat's verstanden.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 20.09.2005