Die Zukunft des von der Pleite bedrohten Abfallverwerters SVZ Schwarze Pumpe ist gesichert. Das Werk an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze wurde an eine Tochter der Schweizer Sustec Holding verkauft. Das teilten die Wirtschaftsminister von Sachsen und Brandenburg, Thomas Jurk (SPD) und Ulrich Junghanns (CDU), am Montag mit.
Die neu gegründete Systec Schwarze Pumpe GmbH übernimmt demnach alle verbliebenen 260 Mitarbeiter sowie sämtliche Anlagen, Verträge und Patente. Zusätzlich schreibt der Kaufvertrag Investitionen in Höhe von mindestens 30 Millionen Euro für die kommenden Jahre fest.
Die beiden Minister zeigten sich nach der Kaufentscheidung durch die Schweizer erleichtert. "Für die Mitarbeiter des SVZ Schwarze Pumpe gibt es jetzt eine Perspektive", sagte Jurk. Sachsen und Brandenburg hatten mit Millionen-Krediten das Werk gemeinsam vor dem Aus bewahrt und den laufenden Betrieb trotz Insolvenz gesichert.
Die Geschäftsführung hatte im Frühjahr 2004 die Insolvenz beantragt und sich für die Stilllegung und den Verkauf der Anlagen ausgesprochen. Zuvor waren die Berliner Wasserbetriebe und die Firma Oresto damit gescheitert, den 1995 aus Teilen des Braunkohle-Veredlungskombinats Schwarze Pumpe entstandenen Abfallverwerter in die Gewinnzone zu führen.
...wenn sämtliche verträge übernommen werden,besteht ja auch die hoffnung,daß die sponsoring-verträge mit den füchsen aufrecht erhalten bleiben. wenn die info - auch sachsenspiegel - so stimmt.
2 | rene72 | 27.09.2005 @ 00:21
jo das Gibt nen Geldsegen von 200.000 € 100.000 von letztem Jahr und 100 von diesem.
3 | Arni | 27.09.2005 @ 10:20
Das sind seid langem mal wieder richtig positive Nachrichten.
4 | Pinky | 27.09.2005 @ 10:29
immer schön sachte ... noch is wohl die kohle nich da, abba die Hoffnung stirbt zuletzt
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Die neu gegründete Systec Schwarze Pumpe GmbH übernimmt demnach alle verbliebenen 260 Mitarbeiter sowie sämtliche Anlagen, Verträge und Patente. Zusätzlich schreibt der Kaufvertrag Investitionen in Höhe von mindestens 30 Millionen Euro für die kommenden Jahre fest.
Die beiden Minister zeigten sich nach der Kaufentscheidung durch die Schweizer erleichtert. "Für die Mitarbeiter des SVZ Schwarze Pumpe gibt es jetzt eine Perspektive", sagte Jurk. Sachsen und Brandenburg hatten mit Millionen-Krediten das Werk gemeinsam vor dem Aus bewahrt und den laufenden Betrieb trotz Insolvenz gesichert.
Die Geschäftsführung hatte im Frühjahr 2004 die Insolvenz beantragt und sich für die Stilllegung und den Verkauf der Anlagen ausgesprochen. Zuvor waren die Berliner Wasserbetriebe und die Firma Oresto damit gescheitert, den 1995 aus Teilen des Braunkohle-Veredlungskombinats Schwarze Pumpe entstandenen Abfallverwerter in die Gewinnzone zu führen.
Quelle: MDR Online