Der erhoffte Befreiungsschlag in Form eines Sieges ist bei den Eishockeyfüchsen am Wochenende ausgeblieben. Statt dessen setzte es mit 1:5 beim ersatzgeschwächten REV Bremerhaven und 2:5 daheim gegen Kaufbeuren zwei deftige Pleiten. "Ich muss mich für die Leistung der Mannschaft entschuldigen. Nach dem Bremerhaven-Spiel habe ich mit den Jungs lange gesprochen und versucht, sie zu motivieren. Aber es wurden wieder jene Fehler gemacht, die schon zu den Niederlagen in Dresden und beim REV geführt hatten." Das Statement von Trainer Horymir Sekera kommt einem Offenbarungseid gleich. Gerüchten, wonach die Spieler kein Geld bekommen hätten und deshalb so schlecht spielen, tritt EHC-Geschäftsführer René Reinert energisch entgegen: "Das Gehalt wurde stets pünktlich gezahlt." Zwar stehe die Play-off-Prämie aus der letzten Saison noch aus. "Aber diesbezüglich sind mit allen Spielern Vereinbarungen getroffen worden", lässt Reinert derartige Ausreden nicht gelten.
Offensichtlich aber fehlt den Füchsen der letzte Biss. Der im vergangenen Jahr so erfolgreiche 1. Block führt momentan nur ein Schattendasein. In der 2. Reihe kommt Verteidiger Pavel Vait nach seiner schweren Knieverletzung nicht in Fahrt. Nur der 3. Formation merkt man echten Siegeswillen an. Möglicherweise ist Spielern und Fans angesichts der guten Resultate in der Vorbereitung der Realitätssinn abhanden gekommen. Wer glaubte, die Saison würde mit verstärkter Mannschaft ein Selbstläufer und der EHC im oberen Tabellendrittel locker mitspielen, ist nun auf dem Boden der Tatsachen zurück. Statt zu lamentieren sollten die Ärmel hochgekrempelt und gekämpft werden.
Also hatte die Bild doch mal wieder Recht, dass die Prämien aus Vorsaison noch nicht gezahlt wurden. aber glaube auch nicht so recht das es daran liegt, da muss noch was anderes sein.
2 | rene72 | 27.09.2005 @ 00:23
so doll waren die Prämien auch nicht, dass man dafür absichtlich schlecht spielt.
3 | zochi | 27.09.2005 @ 00:35
...das mit den prämien ist schnee von gestern und nichts neues,wurde vor einiger zeit ja schon im forum behandelt.
4 | Thorben | 27.09.2005 @ 07:12
Zitat:"Wer glaubte, die Saison würde mit verstärkter Mannschaft ein Selbstläufer und der EHC im oberen Tabellendrittel locker mitspielen, ist nun auf dem Boden der Tatsachen zurück. Statt zu lamentieren sollten die Ärmel hochgekrempelt und gekämpft werden." Wer hat gesagt das es locker wird??? Ja es sollte gekämpft werden und nicht das vom letzten WE, dann bleiben wir Fans auch nicht aus!
5 | Mola | 27.09.2005 @ 08:36
Ich geb Mozart recht. Jetzt kann mal jeder zeigen wer ein echter Fan ist. Es ist doch sch... egal aus welchem Grund die Niederlagen kommen man muss sie abhacken und noch mal von vorn anpfangen um da unten rauszukommen.
Echte Fans sind gerade in schweren Zeiten immer da. Also los Leute zeigt das euer Herz an den Füchsen hängt und kommt am Sonntag alle.
6 | Andi | 27.09.2005 @ 09:59
@Mola du sprichst mir aus dem Herzen. Jetzt heißt es anfeuern und nicht pfeiffen. Aber wie oft habe ich das schon geschrieben. Die Herren die ich damit erreichen wollte können entweder nicht das Internet nutzen, oder sind einfach zu blöd um das zu begreifen.
7 | Arni | 27.09.2005 @ 10:24
Was die DNN da schriebt Kotzt einen doch an.Wer hat gesagt das die Füchse im oberen Tabellendrtittel stehen sollen?.Wer hat gesagt das es ein selbstläufer wird?.Niemand hat das erwartet und erst recht nicht ausgesprochen.Man kann Spiele verlieren keine frage,aber es kommt immernoch auf das wie an.
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Offensichtlich aber fehlt den Füchsen der letzte Biss. Der im vergangenen Jahr so erfolgreiche 1. Block führt momentan nur ein Schattendasein. In der 2. Reihe kommt Verteidiger Pavel Vait nach seiner schweren Knieverletzung nicht in Fahrt. Nur der 3. Formation merkt man echten Siegeswillen an. Möglicherweise ist Spielern und Fans angesichts der guten Resultate in der Vorbereitung der Realitätssinn abhanden gekommen. Wer glaubte, die Saison würde mit verstärkter Mannschaft ein Selbstläufer und der EHC im oberen Tabellendrittel locker mitspielen, ist nun auf dem Boden der Tatsachen zurück. Statt zu lamentieren sollten die Ärmel hochgekrempelt und gekämpft werden.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 27.09.2005