Nach dem Schützenfest gegen Bremerhaven strotzen die Kannibalen vor Selbstvertrauen
Die Landshut Cannibals nehmen am Wochenende in der 2. Eishockey-Bundesliga ihren ersten "Sixpack" der neuen Saison ins Visier. Heute Abend (19:30 Uhr) gelten die Niederbayern beim aktuellen Schlusslicht Lausitzer Füchse ebenso als leichter Favorit wie zwei Tage später gegen die Freiburger Wölfe. Die Breisgauer geben am Sonntag um 18 Uhr ihre Visitenkarte am Gutenbergweg ab.
Nach dem 10:1-Schützenfest gegen den REV Bremerhaven strotzen die Kannibalen natürlich vor Selbstvertrauen. "Wir müssen einfach so weitermachen wie bisher. Dann haben wir auch Erfolg", ist sich Martin Cinibulk sicher. Der Keeper ist übrigens von seinem neuen Klub begeistert: "Hier ist alles sehr professionell organisiert, die Spieler können sich ganz auf den Sport konzentrieren. Das erleichtert unseren Job ungemein, und ich bin von meinen früheren Vereinen wie Riessersee oder Kaufbeuren anderes gewohnt."
Logisch, dass Cinibulk seinem Arbeitgeber da etwas zurückgeben möchte. Dementsprechend steckt sich der sympathische Goalie ehrgeizige Ziele: "Gegen Weißwasser und Freiburg wären sechs Punkte für uns durchaus drin", hält der Tscheche nichts von falscher Bescheidenheit. Sein Team-Kollege Petr Bares sieht's ganz ähnlich: "Für uns zählen nur zwei Siege." Doch der Verteidiger mahnt im gleichen Atemzug vor Überheblichkeit: "Gerade die Füchse sind in einer schwierigen Position und deswegen besonders gefährlich. Trotzdem möchte ich gegen meinen Ex-Klub unbedingt gewinnen. Und das werden wir auch schaffen, wenn wir hinten sicher stehen und vorne auf unsere Chancen warten."
Kannibalen-Dompteur Dany Naud fordert von seiner Truppe in erster Linie eben jene, von Bares angesprochene Disziplin. "Auswärts gilt es vor allem, die ersten zehn Minuten unbeschadet zu überstehen. Dann werden nämlich die Zuschauer ungeduldig, der Gastgeber muss etwas aufmachen und wir bekommen unsere Möglichkeiten." Das Match in Ostsachsen ist nämlich eine undankbare Aufgabe: "Schließlich stehen die Lausitzer enorm unter Druck." Der Umstand, dass Horymir Sekera am Dienstag seinen Posten als Trainer der Füchse räumen musste, wird die Sache für die Landshuter kaum vereinfachen. Für Sekera übernimmt übergangsweise Torsten Hanusch das Coaching.
Vielleicht gelingt es dem Lausitzer Urgestein, das Potenzial der Mannschaft auszuschöpfen. Denn von der Besetzung her sind die Ostdeutschen stark genug, um erneut in die Playoffs einzuziehen. Voraussetzung dazu wäre aber, dass sich die Paradereihe um Martin Sekera, Mattias Wikström und Dirk Rohrbach wieder zur Form der vergangenen Spielzeit aufschwingt. Gleiches gilt für Torhüter Sebastian Elwing, der zuletzt sogar für seinen Ersatzmann Ronny Glaser Platz machen musste. Die Defense um Mats Lindmark dürfte sich in Zukunft wieder vermehrt ihrem ureigensten Auftrag, nämlich der Abwehrarbeit widmen. Die 22 Gegentreffer aus den ersten sechs Partien scheinen jedenfalls denjenigen Kritikern recht zu geben, die eine zu offensive Ausrichtung der Verteidigung bemängeln.
Kein Spiel wie jedes andere: Petr Bares kehrt heute Abend mit den Cannibals an seine alte Wirkungsstätte zurück. Für das Match in Weißwasser hat sich der verlässliche Abwehr-Routinier viel vorgenommen: "Gegen meinen Ex-Club zählen für mich nur drei Punkte."
Quelle: Landshuter Zeitung 07.10.2005
1 | hoshi | 07.10.2005 @ 21:46
nach der saison steht füchse unter 10 pkt da :/ schade schade aber mal weitersehen !!!!
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Die Landshut Cannibals nehmen am Wochenende in der 2. Eishockey-Bundesliga ihren ersten "Sixpack" der neuen Saison ins Visier. Heute Abend (19:30 Uhr) gelten die Niederbayern beim aktuellen Schlusslicht Lausitzer Füchse ebenso als leichter Favorit wie zwei Tage später gegen die Freiburger Wölfe. Die Breisgauer geben am Sonntag um 18 Uhr ihre Visitenkarte am Gutenbergweg ab.
Nach dem 10:1-Schützenfest gegen den REV Bremerhaven strotzen die Kannibalen natürlich vor Selbstvertrauen. "Wir müssen einfach so weitermachen wie bisher. Dann haben wir auch Erfolg", ist sich Martin Cinibulk sicher. Der Keeper ist übrigens von seinem neuen Klub begeistert: "Hier ist alles sehr professionell organisiert, die Spieler können sich ganz auf den Sport konzentrieren. Das erleichtert unseren Job ungemein, und ich bin von meinen früheren Vereinen wie Riessersee oder Kaufbeuren anderes gewohnt."
Logisch, dass Cinibulk seinem Arbeitgeber da etwas zurückgeben möchte. Dementsprechend steckt sich der sympathische Goalie ehrgeizige Ziele: "Gegen Weißwasser und Freiburg wären sechs Punkte für uns durchaus drin", hält der Tscheche nichts von falscher Bescheidenheit. Sein Team-Kollege Petr Bares sieht's ganz ähnlich: "Für uns zählen nur zwei Siege." Doch der Verteidiger mahnt im gleichen Atemzug vor Überheblichkeit: "Gerade die Füchse sind in einer schwierigen Position und deswegen besonders gefährlich. Trotzdem möchte ich gegen meinen Ex-Klub unbedingt gewinnen. Und das werden wir auch schaffen, wenn wir hinten sicher stehen und vorne auf unsere Chancen warten."
Kannibalen-Dompteur Dany Naud fordert von seiner Truppe in erster Linie eben jene, von Bares angesprochene Disziplin. "Auswärts gilt es vor allem, die ersten zehn Minuten unbeschadet zu überstehen. Dann werden nämlich die Zuschauer ungeduldig, der Gastgeber muss etwas aufmachen und wir bekommen unsere Möglichkeiten." Das Match in Ostsachsen ist nämlich eine undankbare Aufgabe: "Schließlich stehen die Lausitzer enorm unter Druck." Der Umstand, dass Horymir Sekera am Dienstag seinen Posten als Trainer der Füchse räumen musste, wird die Sache für die Landshuter kaum vereinfachen. Für Sekera übernimmt übergangsweise Torsten Hanusch das Coaching.
Vielleicht gelingt es dem Lausitzer Urgestein, das Potenzial der Mannschaft auszuschöpfen. Denn von der Besetzung her sind die Ostdeutschen stark genug, um erneut in die Playoffs einzuziehen. Voraussetzung dazu wäre aber, dass sich die Paradereihe um Martin Sekera, Mattias Wikström und Dirk Rohrbach wieder zur Form der vergangenen Spielzeit aufschwingt. Gleiches gilt für Torhüter Sebastian Elwing, der zuletzt sogar für seinen Ersatzmann Ronny Glaser Platz machen musste. Die Defense um Mats Lindmark dürfte sich in Zukunft wieder vermehrt ihrem ureigensten Auftrag, nämlich der Abwehrarbeit widmen. Die 22 Gegentreffer aus den ersten sechs Partien scheinen jedenfalls denjenigen Kritikern recht zu geben, die eine zu offensive Ausrichtung der Verteidigung bemängeln.
Kein Spiel wie jedes andere: Petr Bares kehrt heute Abend mit den Cannibals an seine alte Wirkungsstätte zurück. Für das Match in Weißwasser hat sich der verlässliche Abwehr-Routinier viel vorgenommen: "Gegen meinen Ex-Club zählen für mich nur drei Punkte."
Quelle: Landshuter Zeitung 07.10.2005