Der Schein der Roten Laterne im Eishockeyfuchsbau ist am Wochenende noch heller geworden. Erneut musste der EHC gegen Landshut (1:4) und in Regensburg (1:2) über zwei Niederlagen quittieren. Weder Trainerwechsel noch Umstellung in den Blöcken erbrachten Zählbares. Der Wille, endlich den Erfolg zu erzwingen, war in beiden Spielen spürbar. Doch die Verunsicherung innerhalb der Mannschaft ist nach inzwischen acht Niederlagen in Folge groß. Der in der Vorbereitung regelmäßig gelobte Sturm bringt nichts mehr zustande. Die Neuen Richard Rochefort, Morgan Warren und Lars Müller haben dabei bisher die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt. Dafür blieben etablierte Cracks weit unter ihren Möglichkeiten. So sind Pavel Vait und Mats Lindmark als Verteidiger mit den Stürmern Dirk Rohrbach, Mattias Wikström und Michael Kreitl fast schon ein "Problemblock". Weitere Cracks kämpfen um Normalform. Das ganze Übel wird deutlich, wenn man sich die bisherige Torausbeute der Füchse vor Augen führt: Elf Treffer in acht Spielen stehen bisher zu Buche - indiskutabel. Da klingt das Lob der Trainer der Kontrahenten wie Hohn, wenn sie den Lausitzern gutes Spiel und engagierten Kampf bescheinigen. "Ich kann es nicht mehr hören! Der Puck muss ins Tor", stöhnt Interimscoach Torsten Hanusch. Selbst der geschasste Coach Horymir Sekera litt auf der Tribüne im Fuchsbau mit: "Die Jungs haben gekämpft. Aber sie waren zu offensiv, sind in Konter gelaufen. Die Devise kann nur sein, hinten sicher zu stehen. Vorne rutscht schon mal einer rein." Ob diese Philosophie auch der neue (noch unbekannte) EHC-Coach teilt, bleibt abzuwarten.
Ich habe noch nie gehört, dass eine Mannschaft, wenn auch noch so schwach, alle Spiele einer Saison verloren hat. Von daher besteht Hoffnung. Die Devise kann nur sein Formkurve schritt für Schritt nach oben und pünktlich zum Abstiegskampf topfit und selbstbewußt(er)....dann Klassenerhalt.
2 | Shadow | 11.10.2005 @ 13:29
Kann man nur versuchen die Fehler von Crimmitschau abstellen bzw. lernen und sich jetzt schon auf die Abstiegsrunde vorbereiten. Dann dort Hundertprozent da sein.
3 | Renegade | 11.10.2005 @ 17:35
Sorry, aber das kann man hier doch keinem verkaufen, dass man sich jetzt (nach dem 8.spieltag) schon auf die Abstiegsrunde vorbereitet ! *kopfschütteln*
4 | drummer | 11.10.2005 @ 17:41
Zíel war vorzeitiger Klassenerhalt. Das heißt zwar einerseits POs, andererseits eben auch "Klassenerhalt" und nicht Aufstieg in die DEL. Wenn halt nicht vorzeitig dann eben rechtzeitig. POs sind zwar noch dicke drin, aber wer hat das zur Zeit auf seiner Rechnung? Im Übrigen bereitet man sich schon VOR der Saison auf den Klassenerhalt (d.h. notfalls auch Abstiegskampf) vor.
5 | Brian | 11.10.2005 @ 18:10
Man sagte aber auch "Beste Mannschaft seit Langem" Play Offs wären schön" u.s.w. Also ich will Spannung und zwar falls es wieder mal laufen sollte um Platz 8. Bin da zwar pessimistisch. Aber man darf ja wohl noch träumen.
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Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 11.10.2005