Das erste Auswärtsspiel mit den Füchsen führte Trainer Frederick Caroll gleich in seine „deutsche Heimat“ Bad Tölz. Alles andere als ein gutes Omen, wie sich heraus stellen sollte. Die Füchse begannen nervös, kassierten gleich zwei Strafzeiten. Die erste überstanden sie ohne Probleme, in der zweiten stand ihnen das Glück bei einer Riesenchance für die Gastgeber zur Seite.
Die Füchse brauchten rund zehn Minuten, um ins Spiel zu finden, hatten dann aber eine ganze Reihe von Einschussmöglichkeiten. Wikström, Müller und Sekera konnten aber auch größte Chancen nicht nutzen, bis endlich Morgan Warren mit einem Rückhandschlenzer den Puck am Löwen-Goalie Cavallin vorbei im Tor unterbrachte.
Das Neue in dieser Saison war, dass dieses Füchse Führung sogar eine ganze Weile Bestand hatte. Die mitgereisten, gut 100 Fans dankten die offensichtliche Steigerung mit lautstarker Unterstützung. Zu verdanken war die Drittelführung auch dem verbesserten Unterzahlspiel, in dem die Füchse deutlich weniger als im bisherigen Saisonverlauf zu ließen.
Sebastian Elwing im Tor machte einen sicheren Eindruck. Wenn es etwas zu kritisieren gab, dann die nach wie vor mangelhafte Chancenverwertung, die eine höhere Führung zur ersten Drittelpause verhinderte. Ein Tor der Füchse kurz vor der Drittelsirene wurde wegen Abseits, allerdings umstritten, nicht anerkannt. Robert Bartlick war der Schütze.
Auch im zweiten Drittel hatten die Füchse mehr vom Spiel, mussten allerdings auf der Hut sein, wenn die Löwen schnell konterten. Allerdings gelang es nicht, einen beruhigenden zweiten Treffer zu erzielen, vor allem das Überzahlspiel funktionierte (noch) nicht so, wie es notwendig wäre.
In den letzten Minuten des Mitteldrittels kamen die Gastgeber wieder mehr auf, prüften den starken Elwing mehrfach. Die Drittelpause war dieses Mal eher eine Erlösung. Es galt nun, „nur noch“, die letzten 20 Minuten zu überstehen.
Aber genau das gelang in keinster Weise. Die Löwen kamen hochmotiviert aus den Kabinen, die Füchse angesichts des möglichen ersten Sieges zitternd wie das Kaninchen vor der Schlange.
Schnell erzielten die Löwen den Ausgleich und erwischten danach die Füchse mit einem Doppelschlag binnen 17 Sekunden. In der darauf folgenden Überzahl für die Füchse gelang wieder nicht der jetzt dringend notwendige Treffer, Andrews und Sekera scheiterten an Cavallin. Sebastian Elwing rastete danach aus, stellte einem Tölzer das Bein und erhielt eine Zehn-Minuten-Strafe.
Mit dem 4:1 in 5:3-Überzahl war das Spiel entschieden. Das Tor von Markus Kempf war nur noch Resultatskosmetik. Als Elwing vom Eis ging, erzielten die Löwen noch ein Empty-Net-Goal. Die Füchse und die Fans fuhren gefrustet nach Hause. (Frank Thümmler)
Die Füchse brauchten rund zehn Minuten, um ins Spiel zu finden, hatten dann aber eine ganze Reihe von Einschussmöglichkeiten. Wikström, Müller und Sekera konnten aber auch größte Chancen nicht nutzen, bis endlich Morgan Warren mit einem Rückhandschlenzer den Puck am Löwen-Goalie Cavallin vorbei im Tor unterbrachte.
Das Neue in dieser Saison war, dass dieses Füchse Führung sogar eine ganze Weile Bestand hatte. Die mitgereisten, gut 100 Fans dankten die offensichtliche Steigerung mit lautstarker Unterstützung. Zu verdanken war die Drittelführung auch dem verbesserten Unterzahlspiel, in dem die Füchse deutlich weniger als im bisherigen Saisonverlauf zu ließen.
Sebastian Elwing im Tor machte einen sicheren Eindruck. Wenn es etwas zu kritisieren gab, dann die nach wie vor mangelhafte Chancenverwertung, die eine höhere Führung zur ersten Drittelpause verhinderte. Ein Tor der Füchse kurz vor der Drittelsirene wurde wegen Abseits, allerdings umstritten, nicht anerkannt. Robert Bartlick war der Schütze.
Auch im zweiten Drittel hatten die Füchse mehr vom Spiel, mussten allerdings auf der Hut sein, wenn die Löwen schnell konterten. Allerdings gelang es nicht, einen beruhigenden zweiten Treffer zu erzielen, vor allem das Überzahlspiel funktionierte (noch) nicht so, wie es notwendig wäre.
In den letzten Minuten des Mitteldrittels kamen die Gastgeber wieder mehr auf, prüften den starken Elwing mehrfach. Die Drittelpause war dieses Mal eher eine Erlösung. Es galt nun, „nur noch“, die letzten 20 Minuten zu überstehen.
Aber genau das gelang in keinster Weise. Die Löwen kamen hochmotiviert aus den Kabinen, die Füchse angesichts des möglichen ersten Sieges zitternd wie das Kaninchen vor der Schlange.
Schnell erzielten die Löwen den Ausgleich und erwischten danach die Füchse mit einem Doppelschlag binnen 17 Sekunden. In der darauf folgenden Überzahl für die Füchse gelang wieder nicht der jetzt dringend notwendige Treffer, Andrews und Sekera scheiterten an Cavallin. Sebastian Elwing rastete danach aus, stellte einem Tölzer das Bein und erhielt eine Zehn-Minuten-Strafe.
Mit dem 4:1 in 5:3-Überzahl war das Spiel entschieden. Das Tor von Markus Kempf war nur noch Resultatskosmetik. Als Elwing vom Eis ging, erzielten die Löwen noch ein Empty-Net-Goal. Die Füchse und die Fans fuhren gefrustet nach Hause. (Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 17.10.2005