Auch der neue Füchse- Trainer Fred Carroll konnte die Talfahrt bei den Weißwasseraner Eishockeycracks nicht stoppen. Am Freitag unterlagen die Lausitzer daheim dem Tabellen-Vorletzten EHC München mit 5:6 nach Penaltyschießen. Sonntag folgte nach einem indiskutablen Schlussdrittel eine 2:5-Pleite in Bad Tölz. "Es wird etwas dauern, bis der Erfolg zurück kommt. Was wir alle jetzt brauchen, ist Geduld", sagt Fred Carroll eine alles andere als kurzfristig rosige Zukunft voraus: "Wir kämpfen zurzeit mehr gegen uns als gegen unsere Kontrahenten auf dem Eis. In der Truppe steckt viel Geld. Und manche Spieler leisten dafür einfach zu wenig."
Sicher: Das Nervenkostüm ist bei den Spielern dünner denn je. Noch schlimmer aber wiegt der Umstand, dass man von dem Slogan vor der Saison: "Wir sind ein Team!", inzwischen meilenweit entfernt ist. Statt des viel beschworenen "Charakters" bestimmt Grüppchenbildung den Mannschaftsalltag. Da werden Erinnerungen wach! In der Saison 1999/2000 war das Team ebenfalls gespalten. Der damalige Coach Bror Hansson wurde gefeuert und durch Rainer Mann ersetzt. Resultat: sage und schreibe 16 (!) Niederlagen in Folge setzten den Verein dem Gespött der Massen aus und führten fast in den Ruin. Aktuell stehen zehn Pleiten am Stück zu Buche. Die "Rekordjagd" läuft...
Dabei hätten die Weißwasseraner sowohl gegen München als auch in Bad Tölz siegen können. Allerdings wurde weder mit dem Pfund des schnellen 3:2 nach elf Sekunden des 2. Drittels beim Heimspiel gewuchert noch die 1:0- Führung in Tölz bei klaren Spielvorteilen ausgebaut. Vielmehr versagte die Mannschaft erneut im Defensivverhalten und brach nach den Gegentreffern förmlich auseinander.
Caroll hat nun alle Hände voll zu tun, die desolate Mannschaft wieder zu einer schlagkräftigen Einheit zu formen. Ob es dabei auch Spielerentlassungen gibt, soll sich in den nächsten Tagen entscheiden. Da wollen sich Reinert und Carroll zum Krisengipfel treffen. Quelle: dnn-online
1 | drummer | 18.10.2005 @ 14:09
Oh,oh. Hab ich da "Spielerentlassung" gelesen? Na wenn das kein Signal ist (jeder weiß ja, was er kann und was er tatsächlich leistet), dann ist den entsprechenden Spielern wirklich nicht mehr zu helfen.
Wo ist der Kapitän, der aus den Grüppchen ein Team macht?
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Sicher: Das Nervenkostüm ist bei den Spielern dünner denn je. Noch schlimmer aber wiegt der Umstand, dass man von dem Slogan vor der Saison: "Wir sind ein Team!", inzwischen meilenweit entfernt ist. Statt des viel beschworenen "Charakters" bestimmt Grüppchenbildung den Mannschaftsalltag. Da werden Erinnerungen wach! In der Saison 1999/2000 war das Team ebenfalls gespalten. Der damalige Coach Bror Hansson wurde gefeuert und durch Rainer Mann ersetzt. Resultat: sage und schreibe 16 (!) Niederlagen in Folge setzten den Verein dem Gespött der Massen aus und führten fast in den Ruin. Aktuell stehen zehn Pleiten am Stück zu Buche. Die "Rekordjagd" läuft...
Dabei hätten die Weißwasseraner sowohl gegen München als auch in Bad Tölz siegen können. Allerdings wurde weder mit dem Pfund des schnellen 3:2 nach elf Sekunden des 2. Drittels beim Heimspiel gewuchert noch die 1:0- Führung in Tölz bei klaren Spielvorteilen ausgebaut. Vielmehr versagte die Mannschaft erneut im Defensivverhalten und brach nach den Gegentreffern förmlich auseinander.
Caroll hat nun alle Hände voll zu tun, die desolate Mannschaft wieder zu einer schlagkräftigen Einheit zu formen. Ob es dabei auch Spielerentlassungen gibt, soll sich in den nächsten Tagen entscheiden. Da wollen sich Reinert und Carroll zum Krisengipfel treffen.
Quelle: dnn-online