Sehr spät kamen die Füchse in der Essener Eissporthalle am Westbahnhof an, saßen noch eine Stunde vor Spielbeginn im Bus. Entsprechend verpennten sie auch den Beginn des Spieles, lagen nach noch nicht einmal einer Minute zurück. Die 60 mitgereisten Füchse-Fans dachten wohl schon an Teil zwölf der melodramatischen Füchse-Serie, aber es kam ganz anders: Die Weißwasseraner drehten mächtig auf und kamen mit der ersten Überzahlsituation zum Ausgleich. Ganz anders als in vielen Spielen zuvor gelang dabei eine Kombination über Sekera und Warren, an deren Ende Wikström nur noch den Schläger hinhalten musste. Zum Erstaunen der gut 1 500 Zuschauer erwies sich dann der abgeschlagene Tabellenletzte als die bessere Mannschaft, zeigte schnelles Kombinationseishockey und hatte in Sebastian Elwing im Tor einen starken Rückhalt. Das Gegentor zum 1:2 war wie ein kalte Dusche und resultierte aus einem Fehler von Lindmark, der Wartenberg in den Rücken spielte. Die Moskitos eroberten die Scheibe, kamen blitzschnell zu einer 3:1-Situation und nutzten die eiskalt. Kritisch wurde es für die Füchse in einer kurz darauf folgenden Unterzahl, in der Elwing zweimal klasse rettete. Dann scheiterte Rochefort mit einem Alleingang am Essener Goalie Eric Raymond. Wenig später aber jubelten die Füchse und hatten dabei mächtig viel Dusel. Michael Kreitl spielte den Puck hinter das Tor. Von der Bande sprang die Scheibe vor das Tor, wo sich ein Essener Verteidiger und Raymond gegenseitig behinderten. Unter den Schonern des Goalies hindurch rutschte der Puck über die Linie und blieb vielleicht fünf Zentimeter dahinter liegen. Das Glück schien zu den Füchsen zurück gekommen zu sein, die sich das Unentschieden zur Drittelpause aber redlich verdient hatten.
Das Mitteldrittel war wohl das stärkste der bisherigen Saison. Das 2:3 war das Ergebnis einer Traumkombination der ersten Reihe. Mattias Wikström, der gegen seinen Ex-Verein spielte, als ginge es um einen NHL-Vertrag, war der Torschütze. Bei den Essenern lief nicht fiel. Die Füchse überstanden sogar eine 3:5-Unterzahlsituation. Und wenig später nutzten sie eine Schwäche der Essener aus, als sie die Scheibe eroberten. Dirk Rohrbach trat an und hatte schon in der neutralen Zonen einen Vorsprung von fünf, sechs Metern auf den letzten Essener Verteidiger. Er traf unten rechts in das Tor der Moskitos.
Als die Füchse auch zu Beginn des Schlussdrittels dominierten, gab es Pfiffe von den Fans der Moskitos für ihre Mannschaft. Für gelungene Aktionen der eigenen Stürmer gab es höhnischen Beifall. Als den Füchsen dann durch Daryl Andrews dann gar das 2:5 gelang, war der Sack zu – dachten wohl alle. Den Füchsen aber schien plötzlich bewusst zu werden, dass man gerade dabei war, zum ersten Mal in der Saison zu gewinnen. Das große Zittern setzte ein. Andrews machte einen Fehler, Juhasz verkürzte auf 3:5. Dann musste Martin Sekera auf die Bank, weil er die Scheibe über die Bande ins Publikum geschossen hatte, Markus Busch traf in der Überzahl zum 4:5 – und es waren noch gut sechs Minuten zu spielen!
Zum Glück fingen sich die Füchse wieder. Essen versuchte zwar alles, nahm eine Auszeit und dann Goalie Raymond vom Eis, aber es nützte nichts mehr: Die Lausitzer Füchse feierten endlich den ersten Saisonsieg! (Von Björn Schüngel und Frank Thümmler)
Das Mitteldrittel war wohl das stärkste der bisherigen Saison. Das 2:3 war das Ergebnis einer Traumkombination der ersten Reihe. Mattias Wikström, der gegen seinen Ex-Verein spielte, als ginge es um einen NHL-Vertrag, war der Torschütze. Bei den Essenern lief nicht fiel. Die Füchse überstanden sogar eine 3:5-Unterzahlsituation. Und wenig später nutzten sie eine Schwäche der Essener aus, als sie die Scheibe eroberten. Dirk Rohrbach trat an und hatte schon in der neutralen Zonen einen Vorsprung von fünf, sechs Metern auf den letzten Essener Verteidiger. Er traf unten rechts in das Tor der Moskitos.
Als die Füchse auch zu Beginn des Schlussdrittels dominierten, gab es Pfiffe von den Fans der Moskitos für ihre Mannschaft. Für gelungene Aktionen der eigenen Stürmer gab es höhnischen Beifall. Als den Füchsen dann durch Daryl Andrews dann gar das 2:5 gelang, war der Sack zu – dachten wohl alle. Den Füchsen aber schien plötzlich bewusst zu werden, dass man gerade dabei war, zum ersten Mal in der Saison zu gewinnen. Das große Zittern setzte ein. Andrews machte einen Fehler, Juhasz verkürzte auf 3:5. Dann musste Martin Sekera auf die Bank, weil er die Scheibe über die Bande ins Publikum geschossen hatte, Markus Busch traf in der Überzahl zum 4:5 – und es waren noch gut sechs Minuten zu spielen!
Zum Glück fingen sich die Füchse wieder. Essen versuchte zwar alles, nahm eine Auszeit und dann Goalie Raymond vom Eis, aber es nützte nichts mehr: Die Lausitzer Füchse feierten endlich den ersten Saisonsieg! (Von Björn Schüngel und Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung