Die Lage im Eishockey-Fuchsbau spitzt sich zu. Auch am vergangenen Wochenende blieb die Wende aus. Nach katastrophaler Leistung setzte es daheim ein 3:7 gegen Bremerhaven. Am Sonntag in Kaufbeuren fehlten 24 Sekunden zu einem Punktgewinn. Aus einem 3:3 wurde noch ein 3:5. DNN fragte bei Trainer Fred Carroll nach.
Frage: Wie soll es weitergehen bei den Füchsen?
F. Carroll: Ein Play-off-Platz ist längst Illussion. Jetzt gilt die volle Konzentration der Verhinderung des Abstiegs. Die Fans haben hoffentlich Verständnis für diesen Weg, auch wenn er nicht attraktiv ist. Es wird keine Harakiri-Aktionen geben.
Das Team bleibt unverändert?
Ein neuer Spieler wird in den nächsten Tagen kommen. Sonst plane ich mit der Mannschaft, die wir jetzt haben. Es war noch kein Akteur da und hat gesagt, er wolle zu einem anderen Verein wechseln. Ich hoffe, die Jungs sind da ehrlich zu mir.
Gegen Bremerhaven haben höchstens drei, vier Spieler gezeigt, dass sie für die Füchse alles geben...
Ja. leider fehlt vielen das Herz. Ich habe mich für die grottenschlechte Leistung geschämt. Die Zuschauer müssten eigentlich ihren Eintritt zurückerstattet bekommen.
Warum lief es am Sonntag besser?
Die Kondition kommt langsam. Damit steigt auch der Glaube an das eigene Leistungsvermögen. In Kaufbeuren hat der Schiedsrichter die Moral der Mannschaft gebrochen. Die gegnerischen Spieler sind bei jedem Zweikampf wie Fische aus dem Wasser gesprungen und dann liegen geblieben - viele schlechte Schauspieler. Die 20:5 kleine Strafen für uns waren ein Witz.
Was soll in der Länderspielpause passieren, um endlich in die Erfolgsspur zu finden?
Drei Tage haben die Jungs frei - auch, weil ich nach Weißwasser umziehe. Ab Donnerstag ist jeden Tag mehrmals Training. Das Augenmerk liegt verstärkt auf der Taktik. Statt ständig zur Scheibe zu laufen, muss jeder lernen, seinen Gegenspieler nicht zu verlieren. Das werden wir üben. Eishockey ist einfach: Man braucht Geduld und Disziplin.
Immer mehr frage ich mich, was der Sekera eigentlich in der Vorbereitung mit der Mannschaft gemacht hat? Andererseits braucht es keinen Trainer, damit der Profi weiß, wie es um seine eigene Fitness steht ...
2 | keeper | 08.11.2005 @ 00:35
Das frage ich mich auch. Wurde doch bereits vor der Saisonvorbereitung vom Trainer bestätigt, dass jeder einzelne Spieler fitter als im vergangenen jahr aus der Sommerpause gekommen war. Und dann wurde ja auch von einer knüppelharten Saisonvorbereitung berichtet. Wie kann es da sein dass die Fitness nicht ausreichend ist? Vielleicht nehmen Reinert oder Sekera mal Stellung zu dieser Frage. Wäre interessant zu hören, was die dazu meinen.
3 | Jörg | 08.11.2005 @ 08:04
F.C. hat vor etwa zwei Wochen klar gesagt: "Die fehlende Fitness der Mannschaft hat nichts mit dem Trainer zu tun sondern mit der individuellen Arbeit im Sommer." Miro Sekera wollte schon im Sommer organisiertes Training. Dazu wurden aber keine Verträge geschlossen. Und nachweislich waren die Werte des konservativen Fitnesstests dieses Jahr besser als vorige Saison. Fehlende Fitness halte ich persönlich nicht für das Grundübel!
4 | kojoti | 08.11.2005 @ 08:48
Wenigstens redet Cheffchen mal Klartext in den Interviews. und hält die Spannung hoch. Bei dem Wörtchen Neuzugang fangen doch glatt an meine Ohren zu schlackern und ich meine nich den Dicken (keine neue Diskussion dazu)... Im Moment ist mir jeder neue Spieler willkommen, der enrsthaft mithilft die Kiste aus der Grube zu ziehen und oder der Mannschaft neue Impulse geben kann. Kann ja nur besser werden. Selbst nach dem Zufallsprinzip müssen unsere Helden irgendwann wieder gewinnen. Ich werde mir
5 | kojoti | 08.11.2005 @ 08:49
die nächsten Spiele mit Sicherheit auch alle reinziehen, in besagter Hoffnung auf einen Sieg. Schlimmer wie Freitag kanns ja nich mehr werden. Mahlzeit.
6 | eis-fuchsi | 08.11.2005 @ 11:30
vielleicht spart man sich ja den "Neuen" und motiviert die Spieler wieder mit Ryan Johnson ;o) hat ja schon mal geklappt*hehe*
7 | Arethusa | 08.11.2005 @ 14:42
@eis-fuchsi Glaube kaum das man mit Johnson noch motivieren kann. Der kurvt wieder in der NHL.
8 | Axel Schweiss | 08.11.2005 @ 18:31
Was bringt uns ein neuer Spieler?Gar nichts.Denn warum sollen die Spieler welche jetzt schwach und unmotiviert waren auf einmal Eishockey auf besseren Niveau spielen können?Und ein Mann bringt da keine Besserung.Es bleiben noch zu viele Mitläufer übrig?Ich lass es jetzt auf mich zu kommen mehr kann man eh nicht machen.Tschau Axel.
9 | Maddel | 08.11.2005 @ 20:41
man merkt, daß bei uns der wurm drin ist. die spieler aggieren zwar unbeholfen, aber ich glaube nicht daß einer von ihnen absichtlich der mannschaft schaden möchte. ein neuer abwehrspieler würde vielleicht doch nicht schaden. ein aufräumer!!!!!!!! nicht wahr mr. andrews??????
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Frage: Wie soll es weitergehen bei den Füchsen?
F. Carroll: Ein Play-off-Platz ist längst Illussion. Jetzt gilt die volle Konzentration der Verhinderung des Abstiegs. Die Fans haben hoffentlich Verständnis für diesen Weg, auch wenn er nicht attraktiv ist. Es wird keine Harakiri-Aktionen geben.
Das Team bleibt unverändert?
Ein neuer Spieler wird in den nächsten Tagen kommen. Sonst plane ich mit der Mannschaft, die wir jetzt haben. Es war noch kein Akteur da und hat gesagt, er wolle zu einem anderen Verein wechseln. Ich hoffe, die Jungs sind da ehrlich zu mir.
Gegen Bremerhaven haben höchstens drei, vier Spieler gezeigt, dass sie für die Füchse alles geben...
Ja. leider fehlt vielen das Herz. Ich habe mich für die grottenschlechte Leistung geschämt. Die Zuschauer müssten eigentlich ihren Eintritt zurückerstattet bekommen.
Warum lief es am Sonntag besser?
Die Kondition kommt langsam. Damit steigt auch der Glaube an das eigene Leistungsvermögen. In Kaufbeuren hat der Schiedsrichter die Moral der Mannschaft gebrochen. Die gegnerischen Spieler sind bei jedem Zweikampf wie Fische aus dem Wasser gesprungen und dann liegen geblieben - viele schlechte Schauspieler. Die 20:5 kleine Strafen für uns waren ein Witz.
Was soll in der Länderspielpause passieren, um endlich in die Erfolgsspur zu finden?
Drei Tage haben die Jungs frei - auch, weil ich nach Weißwasser umziehe. Ab Donnerstag ist jeden Tag mehrmals Training. Das Augenmerk liegt verstärkt auf der Taktik. Statt ständig zur Scheibe zu laufen, muss jeder lernen, seinen Gegenspieler nicht zu verlieren. Das werden wir üben. Eishockey ist einfach: Man braucht Geduld und Disziplin.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 08.11.2005