Der Aufwärtstrend der Lausitzer Füchse hat sich heute fortgesetzt. In Freiburg unterlagen die Lausitzer mit 5:4 (2:1,1:1,1:2) n.V.Dabei präsentierten sich die Füchse heute, ähnlich wie Freitag sehr kampfstark und körperbetont. Das Problem war heute wieder ein alt Bekanntes. Zuviele unsinnige Strafen der Füchse. Wobei sie heute auch zwei Tore in Überzahl kassierten. Bereits nach vier Minuten brachte Schröder die Wölfe in Unterzahl in Führung, der allerdings kurz darauf der Ausgleich durch Wikström (Rohrbach, Mücke) folgte. In der 18. Minute fing sich Morgan Warren wieder eine jener unsinnigen Strafzeiten ein, der prompt ein Treffer der Wölfe durch Vadim Rifel folgte. Das war dann auch der erste Pausenstand. Das zweite Drittel begannen die Füchse in Unterzahl, der "Gagsinator" mußte nach einem Ellbogencheck in die Kiste. Das schien ihn sehr gewurmt zu haben, denn kaum wieder auf dem Eis stehend, bekam er einen herrlichen Paß von Kempf zugespielt und konnte frei vor dem Tor von Ackers zum 2:2 einlochen. Wikström kassierte in der 25. Minute eine Strafe, der prompt wiederum in einem Gegentreffer von Khaidarow endete. Nun setzte sich das Spiel in etwas ruhigerer Weise fort, Referee Seckler übersah manch Nicklichkeit und liess das Spiel etwas mehr laufen. Mit dem 3:2 für die Wölfe ging es dann auch in die zweite Drittelpause. Erst im letzten Drittel wurde das Spiel ruppiger, beide Teams wollten die Entscheidung, Bartlick brachte in der 44. Minute durch den erneuten Ausgleich die Füchse wieder ins Rennen. Und es folgte was folgen mußte, einen Strafe wegen Beinstellens gegen Rohre in der 51. Minute, gefolgt von dem vierten Führungstor der Wölfe in der 52. Minute. Kreitl setzte aber sofort nach und brachte die Füchse in der 53. min auf Vorlage von Rochefort und Müller wieder heran. Mit dem Stand von 4:4 im Rücken drängten nun beide Teams auf das Führungstor, doch es sollte in der regulären Spielzeit nicht mehr fallen. Erst in der zweiten Minute der Verlängerung trafen die Füchse (Warren) zum vermeintlichen Sieg ins Tor von Ackers, aber Referee Seckler will da ein Schlittschuhtor gesehen haben und gab den Treffer nicht. Postwendend machte dann der Leitwolf Khaidarow den Siegtreffer für die Wölfe. Damit entführen die Füchse einen Punkt aus Freiburg und bessern damit an diesem Wochenende ihr mageres Punktekonto um ganze drei auf 9 Zähler auf. Mit der Leistung dieses Wochenendes kann man in Anbetracht der vorliegenden Tatsachen recht zufrieden sein. Die beiden Neuzugänge McDonald und Gagnon haben die ersten Erwartungen erfüllt. Gagnon kann nach zwei Spielen bereits einen Treffer und einen Assist vorweisen, McDonalds war der Matchwinner vom Freitag beim Penaltyschiessen gegen BiBi, als er jeden Versuch der Steelers im Keim erstickte. Weniger zufrieden mit der gesamten Situation dürfte Martin Sekera sein, der am Wochenende überhaupt nicht zum Einsatz kam, sondern heute mit Lindmark gleich zu Hause geblieben war. Ein harter Konkurrenzkampf ist um die sechs Ausländerstellen ausgebrochen, dient aber offensichtlich der Sache. Im verlaufe des Abends erreichte uns eine Nachricht aus Bremerhaven, dass Jim Baxter die Pinguine verlassen wird. Wohin ist noch nicht bekannt.
Recht deutliche Ergebnisse gab es teilweise in den anderen Partien der Liga. So hat Dresden heute in Schwenningen eine deftige 6:1-Schlappe kassiert und Essen ging in Bietigheim mit 5:0 unter. Kaufberuen gewinnt zu Hause klar gegen München mit 4:0. Der REV konnte daheim gegen den EV Landshut gewinnen mit 4:2, wobei die beiden entscheidenden letzten Treffer erst in den Schlußminuten fielen. Regensburg holt sich in Wolfsburg zwei Punkte (1:2 n.P.) und auch Straubing muss gegen Tölz einen Punkt abgeben (2:1 n.P.) Dresden bleibt trotz der hohen Niederlage noch Tabellenführer vor Bietigheim und Straubing.
1 | Axel Schweiss | 20.11.2005 @ 21:47
Die Frage die sich mir stellt warum hat Andrews für Lindmark gespielt?Wenn Lindmark nicht verletzt war gab es keinen Grund zu wechseln.Das versteh ich nicht denn Lindmark hat gegen die Steelers überzeugt.Und Andrews soll ja heut wieder nichts gewesen sein.Tschau Axel.
2 | KreJu | 20.11.2005 @ 21:53
lindmark war heute verletzt laut aussage des reporters auf radio wsw.
3 | Guerrero | 20.11.2005 @ 22:21
Die Meinungen über den heutigen Auftritt Darryl Andrews' kann ich nur bestätigen. Das war heute wirklich nichts.
4 | netti2207 | 21.11.2005 @ 10:17
Mal ne andere Frage: War es wirklich ein Schlittschuhtor in der Verlängerung? MDR sagt: Referee wollte gesehen haben...
5 | dolphin girl | 21.11.2005 @ 10:44
Hmm, laut Spieler war es keins.....
Ich hab es leider nich erkennen können,weil alles zu schnell ging.....
6 | Senator | 21.11.2005 @ 11:20
Wenn Matts nicht verletzt war, dann wurde Andrews eben ne Chance gegeben. Ist ja ne neue Situation, die Konkurenz.
So will der Coach eben allen nochmal die Möglichkeit geben.
7 | Hoywoyfux | 21.11.2005 @ 17:30
Ich freu mich, dass die Jungs am Freitag und Sonntag wieder ein Gesicht zeigen. Und was FC angeht, er hat die schöne Möglichkeit, zwischen mehreren Kontingentspielern wählen zu können - auch wenn da manchmal Not Elend ersetzt. Andrews hat mich noch nie überzeugt.Aber egal, Wettbewerb hat noch niemand geschadet und dafür müssen alle Profis genug sein. Der ESW ist nicht die Wohlfahrt sondern eine leistungsorientierte, kapitalistische Unternehmung. So leid mir ein Martin am Fr/So auch getan hat.
8 | Brian | 21.11.2005 @ 18:20
Andrews ist aber auch wie der Trainer ein Kanadier. Sekera ist a Tscheche. Ich hoffe mal nicht das dass der ausschlaggebende Punkt ist. Ein Sekera der will ist nämlich ein richtig Guter. Ein Sekera der kein Bock hat ist eine faule, Allibi, Körperlos spielende P....y. Sowie die letzten Spiele. Also Martin Papa ist wieder glücklich beim Arbeiten nun mach uns Fans glücklich. Kannst es ja.
9 | Stadtfuchs | 21.11.2005 @ 19:05
Martin hin oder her ... der lebt momentan auch nur vom Lauf der letzten Saison. Wenn Caroll ein Leistungsprinzip bei den Kontingentspielern einbaut, tut er gut daran. Wenn Sekara dann nicht spielt, ist er durch das Rost gefallen. Und genau das entspricht auch seiner tatsächlichen Leistung ... wie bei vielen aus der ehem. Galareihe. ... Liegt nun ganz an ihm selbst.
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Recht deutliche Ergebnisse gab es teilweise in den anderen Partien der Liga. So hat Dresden heute in Schwenningen eine deftige 6:1-Schlappe kassiert und Essen ging in Bietigheim mit 5:0 unter. Kaufberuen gewinnt zu Hause klar gegen München mit 4:0. Der REV konnte daheim gegen den EV Landshut gewinnen mit 4:2, wobei die beiden entscheidenden letzten Treffer erst in den Schlußminuten fielen. Regensburg holt sich in Wolfsburg zwei Punkte (1:2 n.P.) und auch Straubing muss gegen Tölz einen Punkt abgeben (2:1 n.P.) Dresden bleibt trotz der hohen Niederlage noch Tabellenführer vor Bietigheim und Straubing.