Der Tabellenfünfte empfängt den abgeschlagenen Tabellenletzten – was soll da schon schief gehen? So dachten auch die Landshuter, die die drei Punkte gegen Weißwasser schon vor dem Spiel ganz fest eingeplant hatten und dann gar nicht wie hungrige Kannibalen begannen.
In einem ersten Drittel auf äußerst mäßigem Niveau hatten die Lausitzer Füchse (Wikström und Lindmark mussten passen, alle anderen Ausländer konnten also spielen) die besseren Chancen, in Führung zu gehen. Michael Kreitl tauchte nach einem schönen Break allein vor dem Cannibals-Torwart Martin Cinibulk auf, konnte den Tschechen aber nicht überwinden. Dann flog sein Landsmann Kamil Toupal vom Eis – wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge (der getroffene Fuchs konnte aber sofort weiterspielen). Eine überharte Strafe, so sahen es nicht nur die Landshuter Fans.
In der folgenden fünfminütigen Überzahl hatten die Füchse (nur) eine gute Chance, als sowohl Richard Rochefort als auch Sean Gagnon im Nachschuss an Cinibulk scheiterten. Auf der anderen Seite hatte Nolan McDonald im Füchse-Tor nicht allzu viel zu tun. Die Landshuter hatten im ersten Drittel nicht eine zwingende Aktion.
Das änderte sich zu Beginn des Mitteldrittels, als sich der Schwede Conny Strömberg rechts an der Bande durchsetzte und auf Zdzislaw Zareba passte. Zum Glück war „Bigmac“ McDonanld auf dem Posten und hielt. Dann aber plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Kannibalen-Trainer Daniel Naud sah sich nach nur 27 Minuten veranlasst, eine Auszeit zu nehmen, um seine Männer vor den gut 1 900 Zuschauer zusammen zu stauchen und so vielleicht aufzuwecken. Die Wirkung blieb jedoch zunächst aus. Dann aber lenkte Strömberg mit einer starken Einzelleistung die Partie in die von den Gastgebern gewünschten Bahnen: Wie das Messer durch die Butter ging er durch die Füchse-Abwehr, spielte auch noch McDonald aus und lupfte den Puck mit der Rückhand unter die Latte. Die Weißwasseraner hatten wieder einmal geschlafen, und nicht den Körper des Schweden attackiert.
Kurz darauf kassierte Jörg Pohling eine der vielen Strafzeiten für die Füchse und einen Schuss des Kanadiers Chris Belanger von der blauen Linie fälschte Michael Kreitl unglücklich in Richtung eigenes Tor ab. Der Puck fand zu allem Unglück den Weg durch die Schoner von Nolan McDonald ins Füchse-Tor. Der zweite Gegentreffer für die Füchse binnen zwei Minuten war offensichtlich ein Schock, die Gäste brachten fast nichts mehr zu stande, lieferten ein ganz schwaches Drittel ab.
Das änderte sich im Schlussdrittel leider nicht. Die Landshuter waren mit der Führung offensichtlich zufrieden, taten nicht mehr als nötig. Und den Füchsen, mit nur 15 Feldspielern angereist, fehlten ganz einfach die Mittel (oder war es eine Kraftfrage?), um die Kannibalen in Bedrängnis zu bringen. Der schwache Schiedsrichter Aumüller gab zunächst ein Landshuter Tor nicht und schickte danach, quasi als Konzessionsentscheidung, FüchseSpieler mit kleinen Strafen auf die Bank. Dies alles überstanden die Füchse, konnten dann selbst eine 5:3-Überzahl acht Minuten vor Schluss nicht zum Anschlusstreffer nutzen.
Als die Fans der Gastgeber schon den Sieg über die schwachen Füchse feierten, setzte Maximilian Brandl mit einer schönen Einzelleistung noch den 3:0-Schlusspunkt. Festzuhalten bleibt: Mit dieser Leistung haben die Füchse nichts in der zweiten Liga verloren! (Alfred Niedermeier und Frank Thümmler)
ma guggn was sonntag geht. wennse wirklich bloss so wenig waren und davon noch die hälfte halb krank...
4 | Fuchs-Blau | 26.11.2005 @ 10:21
1und 2 sind Tatsachen ; 3 für mich wieder nur eine Alibi
veranstaltung.
5 | krutov | 26.11.2005 @ 13:55
Ich weiß ja nicht bei welchem Spiel der oder die Autoren waren, sicher nicht in Landshut. Der letzte Satz ist doch wohl stark übertrieben.
6 | FüchseFan05 | 26.11.2005 @ 14:41
also ich find den satz nicht übertrieben wo se recht haben haben se recht!!!!
7 | Websterstar | 26.11.2005 @ 16:19
wenn wir mit der leistung von gestern nicht in die zweite liga gehören...ist landshuts leistung gestern aber auch nicht zweitligareif gewesen, mal die zeit von der 30. bis 40. minute ausgenommen...
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In einem ersten Drittel auf äußerst mäßigem Niveau hatten die Lausitzer Füchse (Wikström und Lindmark mussten passen, alle anderen Ausländer konnten also spielen) die besseren Chancen, in Führung zu gehen. Michael Kreitl tauchte nach einem schönen Break allein vor dem Cannibals-Torwart Martin Cinibulk auf, konnte den Tschechen aber nicht überwinden. Dann flog sein Landsmann Kamil Toupal vom Eis – wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge (der getroffene Fuchs konnte aber sofort weiterspielen). Eine überharte Strafe, so sahen es nicht nur die Landshuter Fans.
In der folgenden fünfminütigen Überzahl hatten die Füchse (nur) eine gute Chance, als sowohl Richard Rochefort als auch Sean Gagnon im Nachschuss an Cinibulk scheiterten. Auf der anderen Seite hatte Nolan McDonald im Füchse-Tor nicht allzu viel zu tun. Die Landshuter hatten im ersten Drittel nicht eine zwingende Aktion.
Das änderte sich zu Beginn des Mitteldrittels, als sich der Schwede Conny Strömberg rechts an der Bande durchsetzte und auf Zdzislaw Zareba passte. Zum Glück war „Bigmac“ McDonanld auf dem Posten und hielt. Dann aber plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Kannibalen-Trainer Daniel Naud sah sich nach nur 27 Minuten veranlasst, eine Auszeit zu nehmen, um seine Männer vor den gut 1 900 Zuschauer zusammen zu stauchen und so vielleicht aufzuwecken. Die Wirkung blieb jedoch zunächst aus. Dann aber lenkte Strömberg mit einer starken Einzelleistung die Partie in die von den Gastgebern gewünschten Bahnen: Wie das Messer durch die Butter ging er durch die Füchse-Abwehr, spielte auch noch McDonald aus und lupfte den Puck mit der Rückhand unter die Latte. Die Weißwasseraner hatten wieder einmal geschlafen, und nicht den Körper des Schweden attackiert.
Kurz darauf kassierte Jörg Pohling eine der vielen Strafzeiten für die Füchse und einen Schuss des Kanadiers Chris Belanger von der blauen Linie fälschte Michael Kreitl unglücklich in Richtung eigenes Tor ab. Der Puck fand zu allem Unglück den Weg durch die Schoner von Nolan McDonald ins Füchse-Tor. Der zweite Gegentreffer für die Füchse binnen zwei Minuten war offensichtlich ein Schock, die Gäste brachten fast nichts mehr zu stande, lieferten ein ganz schwaches Drittel ab.
Das änderte sich im Schlussdrittel leider nicht. Die Landshuter waren mit der Führung offensichtlich zufrieden, taten nicht mehr als nötig. Und den Füchsen, mit nur 15 Feldspielern angereist, fehlten ganz einfach die Mittel (oder war es eine Kraftfrage?), um die Kannibalen in Bedrängnis zu bringen. Der schwache Schiedsrichter Aumüller gab zunächst ein Landshuter Tor nicht und schickte danach, quasi als Konzessionsentscheidung, FüchseSpieler mit kleinen Strafen auf die Bank. Dies alles überstanden die Füchse, konnten dann selbst eine 5:3-Überzahl acht Minuten vor Schluss nicht zum Anschlusstreffer nutzen.
Als die Fans der Gastgeber schon den Sieg über die schwachen Füchse feierten, setzte Maximilian Brandl mit einer schönen Einzelleistung noch den 3:0-Schlusspunkt. Festzuhalten bleibt: Mit dieser Leistung haben die Füchse nichts in der zweiten Liga verloren! (Alfred Niedermeier und Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 26.11.2005