Nach 19 Pleiten in 21 Spielen bleibt den Füchsen und Trainer Carroll nur die Hoffnung auf ein Wunder
Das schmucke Weihnachtstrikot ist zwar schon fertig, aber Adventsstimmung will bei den Lausitzer Füchsen nicht aufkommen. Zu erdrückend sind die sportlichen Probleme des Tabellenletzten der 2. Eishockey- Bundesliga. Nach 19 Niederlagen in 21 Spielen hat die Mannschaft von Cheftrainer Fred Carroll den Kampf um die Play-offs der besten acht Teams praktisch verloren. Jetzt kann nur ein kleines Wunder helfen. «Sollten wir es trotz dieser ungünstigen Ausgangsposition doch noch schaffen, würde mich das natürlich sehr freuen. Wir werden alles dafür tun. Aber letztlich wäre es wie ein Sechser im Lotto» , sagt der 42-Jährige. Theoretisch müssten die Lausitzer – die erst neun Punkte auf ihrem Konto haben – aus den verbleibenden 31 Partien mindestens 74 Zähler holen. Im Klartext: Sie müssten 25 dieser 31 Spiele gewinnen. Im vergangenen Jahr genügten dem SC Bietigheim/Bissingen 83 Punkte, um in die Play-offs einzuziehen. Weißwasser wurde damals Siebter (84 Punkte).
Aber wie realistisch ist schon ein Sechser im Lotto? «Wir bereiten uns auf die Abstiegsrunde im März vor. Dann geht es um die Existenz des Vereins» , lautet die Antwort von Fred Carroll.
Die Spiele bis zum Beginn der Abstiegsrunde sieht der Coach jedoch nicht als Training unter Wettkampfbedingungen. Im Gegenteil: Nach seiner scharfen Kritik an der mangelhaften Einstellung ( «Einige Spieler müssen endlich den ersten Schritt machen. Sonst mache ich ihn – mit dem linken oder rechten Fuß.» ) erwartet Carroll bereits am Wochenende in den Spielen heute beim EHC München (20 Uhr) und am Sonntag zu Hause gegen die Tölzer Löwen (17 Uhr) eine Trotzreaktion der Mannschaft. «Sie hat in dieser Woche gut trainiert. Aber es kommt jetzt darauf an, dass wir auch im Spiel zeigen, dass das vergangene Wochenende nur ein Ausrutscher war. Denn in den Spielen davor zeigte die Tendenz nach oben.»
Positiv ist, dass sich die personelle Lage entspannt hat. Kapitän Mattias Wikström, der gestern seinen deutschen Pass erhielt, und André Koalick haben ihre Grippe überwunden und können spielen. Auch Mats Lindmark trainiert nach seinem Muskelfaserriss wieder mit dem Team. Möglicherweise feiert der Verteidiger bereits an diesem Wochenende sein Comeback. (Frank Noack)
Das schmucke Weihnachtstrikot ist zwar schon fertig, aber Adventsstimmung will bei den Lausitzer Füchsen nicht aufkommen. Zu erdrückend sind die sportlichen Probleme des Tabellenletzten der 2. Eishockey- Bundesliga. Nach 19 Niederlagen in 21 Spielen hat die Mannschaft von Cheftrainer Fred Carroll den Kampf um die Play-offs der besten acht Teams praktisch verloren. Jetzt kann nur ein kleines Wunder helfen. «Sollten wir es trotz dieser ungünstigen Ausgangsposition doch noch schaffen, würde mich das natürlich sehr freuen. Wir werden alles dafür tun. Aber letztlich wäre es wie ein Sechser im Lotto» , sagt der 42-Jährige.
Theoretisch müssten die Lausitzer – die erst neun Punkte auf ihrem Konto haben – aus den verbleibenden 31 Partien mindestens 74 Zähler holen. Im Klartext: Sie müssten 25 dieser 31 Spiele gewinnen. Im vergangenen Jahr genügten dem SC Bietigheim/Bissingen 83 Punkte, um in die Play-offs einzuziehen. Weißwasser wurde damals Siebter (84 Punkte).
Aber wie realistisch ist schon ein Sechser im Lotto? «Wir bereiten uns auf die Abstiegsrunde im März vor. Dann geht es um die Existenz des Vereins» , lautet die Antwort von Fred Carroll.
Die Spiele bis zum Beginn der Abstiegsrunde sieht der Coach jedoch nicht als Training unter Wettkampfbedingungen. Im Gegenteil: Nach seiner scharfen Kritik an der mangelhaften Einstellung ( «Einige Spieler müssen endlich den ersten Schritt machen. Sonst mache ich ihn – mit dem linken oder rechten Fuß.» ) erwartet Carroll bereits am Wochenende in den Spielen heute beim EHC München (20 Uhr) und am Sonntag zu Hause gegen die Tölzer Löwen (17 Uhr) eine Trotzreaktion der Mannschaft. «Sie hat in dieser Woche gut trainiert. Aber es kommt jetzt darauf an, dass wir auch im Spiel zeigen, dass das vergangene Wochenende nur ein Ausrutscher war. Denn in den Spielen davor zeigte die Tendenz nach oben.»
Positiv ist, dass sich die personelle Lage entspannt hat. Kapitän Mattias Wikström, der gestern seinen deutschen Pass erhielt, und André Koalick haben ihre Grippe überwunden und können spielen. Auch Mats Lindmark trainiert nach seinem Muskelfaserriss wieder mit dem Team. Möglicherweise feiert der Verteidiger bereits an diesem Wochenende sein Comeback. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 02.12.2005