Weißwasser schießt fünf Tore und besiegt Bad Tölz 4:3
Die Lausitzer Füchse und ihren treuen Fans durften gestern Abend wieder jubeln. In einem Spiel der Emotionen gewann das Schlusslicht der 2. Bundesliga gegen die Tölzer Löwen mit 4:3. Vor der Saison-Minuskulisse von 1205 Zuschauern schossen die Gastgeber eigentlich sogar fünf Treffer. Ein von den Schiedsrichter nicht anerkanntes Tor durch Martin Sekera wurde dabei zum Weckruf für die gereizten Füchse, die sich mit einer geschlossene Mannschaftsleistung den dritten Saisonsieg verdienten.
Auch nach dem Spiel konnten sich beide Trainer nicht auf eine einheitliche Betrachtungsweise der höchst umstrittenen Situation aus der 35. Minute einigen. Sie sorgte für Unmut auf den Rängen und wütende Proteste auf der Weißwasseraner Bank. Als der Puck im Tölzer Tor lag, ahndeten die Unparteiischen um Hauptschiedsrichter Thomas Frentzel aus Zweibrücken beim Stand von 2:2 einen Stockstich von Sean Gagnon in der Szene zuvor gegen Christian Urban und schickten das Raubein für zehn Minuten auf die Strafbank. «Die Situation war längst vorbei. Falls wirklich eine Tätlichkeit vorgelegen haben sollte, hätte das Spiel sofort unterbrochen werden müssen» , kritisierte Füchse-Coach Fred Carroll. Sein Tölzer Kollege Axel Kammerer zollte dagegen dem Linienrichter ausdrücklich Respekt. «Es war ein klares Foul direkt vor unserer Bank. Darauf habe ich den Linienrichter hingewiesen, der den Schiedsrichter informiert hat.»
Für die Füchse war es bereits das achte Tor in der laufenden Saison, das wegen einer vermeintlichen Regelwidrigkeit nicht anerkannt worden ist. «So geht es eben, wenn man ganz unten steht. Deshalb bin ich froh, dass heute endlich die Gerechtigkeit gesiegt hat» , erklärte Trainer Fred Carroll.
Zum Mann des Tages bei den Füchsen avancierte Routinier Dirk Rohrbach, der zwei Treffer in der 42. und 54. Minute beisteuerte. Martin Sekera (12.) und Sean Gagnon (32.) erzielten die weiteren Tore. Am Freitag hatten die Füchse nach guter Leistung beim EHC München mit 2:3 verloren.
Die Gastgeber starteten mit viel Druck. In den ersten Minuten stand der Tölzer Torhüter Mark Cavallin unter Dauerbeschuss. Nach dem 0:1 durch Jeff Hoad (9.) kehrte bei den Blau-Gelben jedoch die Unsicherheit der letzten Wochen zurück. Zumal Füchse- Torhüter Nolan McDonald mit einem kapitalen Fehlpass hinter dem Tor diesen Treffer begünstigt hatte, so dass Jeff Hoad den Puck nur noch in den leeren Kasten schieben musste. In der Folgezeit bekamen die Zuschauer allenfalls Zweitliga- Magerkost von beiden Teams geboten, denn auch die mit vielen jungen Spielern bestückten Gäste konnten nicht überzeugen.
Erst nach der umstrittenen Schiri-Entscheidung in der 35. Minute nahm die Partie wieder an Fahrt auf. Vor allem im letzten Drittel war Weißwasser die Spiel bestimmende Mannschaft und erarbeitete sich viele Torchancen. «Ich bin stolz auf meine Jungs. Sie sind als echte Mannschaft aufgetreten. Wir haben zwar mehrere individuelle Fehler gemacht. Aber die wurden immer wieder ausgebügelt» , lobte Coach Fred Carroll und genoss ein ganz seltenes Glücksgefühl: Er durfte nach einem Spiel endlich wieder einmal lächeln.
Die Lausitzer Füchse und ihren treuen Fans durften gestern Abend wieder jubeln. In einem Spiel der Emotionen gewann das Schlusslicht der 2. Bundesliga gegen die Tölzer Löwen mit 4:3. Vor der Saison-Minuskulisse von 1205 Zuschauern schossen die Gastgeber eigentlich sogar fünf Treffer. Ein von den Schiedsrichter nicht anerkanntes Tor durch Martin Sekera wurde dabei zum Weckruf für die gereizten Füchse, die sich mit einer geschlossene Mannschaftsleistung den dritten Saisonsieg verdienten.
Auch nach dem Spiel konnten sich beide Trainer nicht auf eine einheitliche Betrachtungsweise der höchst umstrittenen Situation aus der 35. Minute einigen. Sie sorgte für Unmut auf den Rängen und wütende Proteste auf der Weißwasseraner Bank. Als der Puck im Tölzer Tor lag, ahndeten die Unparteiischen um Hauptschiedsrichter Thomas Frentzel aus Zweibrücken beim Stand von 2:2 einen Stockstich von Sean Gagnon in der Szene zuvor gegen Christian Urban und schickten das Raubein für zehn Minuten auf die Strafbank. «Die Situation war längst vorbei. Falls wirklich eine Tätlichkeit vorgelegen haben sollte, hätte das Spiel sofort unterbrochen werden müssen» , kritisierte Füchse-Coach Fred Carroll. Sein Tölzer Kollege Axel Kammerer zollte dagegen dem Linienrichter ausdrücklich Respekt. «Es war ein klares Foul direkt vor unserer Bank. Darauf habe ich den Linienrichter hingewiesen, der den Schiedsrichter informiert hat.»
Für die Füchse war es bereits das achte Tor in der laufenden Saison, das wegen einer vermeintlichen Regelwidrigkeit nicht anerkannt worden ist. «So geht es eben, wenn man ganz unten steht. Deshalb bin ich froh, dass heute endlich die Gerechtigkeit gesiegt hat» , erklärte Trainer Fred Carroll.
Zum Mann des Tages bei den Füchsen avancierte Routinier Dirk Rohrbach, der zwei Treffer in der 42. und 54. Minute beisteuerte. Martin Sekera (12.) und Sean Gagnon (32.) erzielten die weiteren Tore. Am Freitag hatten die Füchse nach guter Leistung beim EHC München mit 2:3 verloren.
Die Gastgeber starteten mit viel Druck. In den ersten Minuten stand der Tölzer Torhüter Mark Cavallin unter Dauerbeschuss. Nach dem 0:1 durch Jeff Hoad (9.) kehrte bei den Blau-Gelben jedoch die Unsicherheit der letzten Wochen zurück. Zumal Füchse- Torhüter Nolan McDonald mit einem kapitalen Fehlpass hinter dem Tor diesen Treffer begünstigt hatte, so dass Jeff Hoad den Puck nur noch in den leeren Kasten schieben musste. In der Folgezeit bekamen die Zuschauer allenfalls Zweitliga- Magerkost von beiden Teams geboten, denn auch die mit vielen jungen Spielern bestückten Gäste konnten nicht überzeugen.
Erst nach der umstrittenen Schiri-Entscheidung in der 35. Minute nahm die Partie wieder an Fahrt auf. Vor allem im letzten Drittel war Weißwasser die Spiel bestimmende Mannschaft und erarbeitete sich viele Torchancen. «Ich bin stolz auf meine Jungs. Sie sind als echte Mannschaft aufgetreten. Wir haben zwar mehrere individuelle Fehler gemacht. Aber die wurden immer wieder ausgebügelt» , lobte Coach Fred Carroll und genoss ein ganz seltenes Glücksgefühl: Er durfte nach einem Spiel endlich wieder einmal lächeln.
Lausitzer Füchse – Tölzer Löwen 4:3 (1:1, 1:2, 2:0)
Tore: 0:1 Hoad (9.), 1:1 Sekera (12.), 1:2 Meier (29.), 2:2 Gagnon (32.), 2:3 Kachur (38.), 3:3 Rohrbach (42.), 4:3 Rohrbach (54.); Schiedsrichter: Thomas Frentzel (Zweibrücken); Zuschauer: 1205; Strafminuten: 16 + 10 (Gagnon) / 14 + 10 (Kottmair).
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Mattias Wikström.
Quelle:
Lausitzer Rundschau vom 05.12.2005