Ganze 1205 Zuschauer wurden am Sonntag in Weißwasser Augenzeuge eines "geschichtsträchtigen Spiels". Zwölf Partien dauerte es, bis die Lausitzer Füchse das Normalste auf der Eishockeywelt schafften: Einen Heimsieg! Der gelang mit dem 4:3 gegen den EC Bad Tölz und hing trotz sechs EHC- Toren am seidenen Faden. Denn die Unparteiischen erkannten nur vier Treffer an. "Es war ein Sieg der Gerechtigkeit. Ich bin mir nicht sicher, ob wirklich alle Schiedsrichter nach dem gleichen Regelbuch pfeifen", echauffierte sich Füchse-Coach Fred Carroll nach der Schlusssirene.
Das Wochenende hatte für den Kanadier zwei symbolträchtige Szenen: "Es steht 2:2 in München. Wir bekommen eine Strafe und Mattias Wikström läuft alleine auf das gegnerische Tor zu. Von hinten wird er umgehakt - ein klarer Penalty. Aber Schiedsrichter Sandner lässt das Spiel weiterlaufen. Im direkten Gegenzug fehlen uns hinten somit zwei Mann und München trifft zum 3:2-Sieg", schildert Carroll die entscheidende Szene der Begegnung vom Freitag und fragt: "Wir spielen in Bayern, und drei Bayern leiten das Spiel. Soll das so richtig sein?"
Allerdings konnte vorgestern beim Match einer sächsischen gegen eine bayerische Mannschaft auch ein Referee aus Rheinland-Pfalz den Füchse- Trainer nicht überzeugen. Thomas Frentzel aus Zweibrücken brachte die Lausitzer Seele zum Wallen, als er in der 35. Minute einen Treffer durch Martin Sekera (es wäre das 3:2 gewesen) erst gab, dann doch zurücknahm. Dafür wanderte Sean Gagnon für 2 + 2 + 10 Minuten auf die Strafbank. "Gagnon hat gegenüber unserer Spielerbank das Foul begangen. Darauf habe ich den Linienrichter hingewiesen, der den Hauptschiedsrichter informierte, worauf der Treffer wieder aberkannt wurde. Respekt!", beschrieb Tölz' Coach Axel Kammerer die Szene, die dennoch unverständlich bleiben muss: Zwischen Foul und Tor vergingen mindestens 15 Sekunden, in denen das Spiel weder unterbrochen noch eine Strafe angezeigt wurde. Und ganz passend zur Situation im Fuchsbau nutzte Bad Tölz die Gagnon-Strafzeit zum 3:2. Doch die Weißwasseraner brachen diesmal nicht auseinander. Im Gegenteil: Die Tölzer wurden nun förmlich überrannt. Dirk Rohrbach mit seinem 2. Treffer sorgte dafür, dass die Punkte diesmal im Fuchsbau blieben.
Das Wochenende hatte für den Kanadier zwei symbolträchtige Szenen: "Es steht 2:2 in München. Wir bekommen eine Strafe und Mattias Wikström läuft alleine auf das gegnerische Tor zu. Von hinten wird er umgehakt - ein klarer Penalty. Aber Schiedsrichter Sandner lässt das Spiel weiterlaufen. Im direkten Gegenzug fehlen uns hinten somit zwei Mann und München trifft zum 3:2-Sieg", schildert Carroll die entscheidende Szene der Begegnung vom Freitag und fragt: "Wir spielen in Bayern, und drei Bayern leiten das Spiel. Soll das so richtig sein?"
Allerdings konnte vorgestern beim Match einer sächsischen gegen eine bayerische Mannschaft auch ein Referee aus Rheinland-Pfalz den Füchse- Trainer nicht überzeugen. Thomas Frentzel aus Zweibrücken brachte die Lausitzer Seele zum Wallen, als er in der 35. Minute einen Treffer durch Martin Sekera (es wäre das 3:2 gewesen) erst gab, dann doch zurücknahm. Dafür wanderte Sean Gagnon für 2 + 2 + 10 Minuten auf die Strafbank. "Gagnon hat gegenüber unserer Spielerbank das Foul begangen. Darauf habe ich den Linienrichter hingewiesen, der den Hauptschiedsrichter informierte, worauf der Treffer wieder aberkannt wurde. Respekt!", beschrieb Tölz' Coach Axel Kammerer die Szene, die dennoch unverständlich bleiben muss: Zwischen Foul und Tor vergingen mindestens 15 Sekunden, in denen das Spiel weder unterbrochen noch eine Strafe angezeigt wurde. Und ganz passend zur Situation im Fuchsbau nutzte Bad Tölz die Gagnon-Strafzeit zum 3:2. Doch die Weißwasseraner brachen diesmal nicht auseinander. Im Gegenteil: Die Tölzer wurden nun förmlich überrannt. Dirk Rohrbach mit seinem 2. Treffer sorgte dafür, dass die Punkte diesmal im Fuchsbau blieben.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 06.12.2005