Im Weißwasseraner Eishockeyfuchsbau vollzogen sich am 3. Adventswochenende wundersame Dinge. Die Lausitzer Eishockeycracks gewannen erst das Kellerduell bei den Moskitos Essen mit 5:3. Zwei Tage später schoss das Tabellenschlusslicht den Tabellenführer Straubing Tigers mit 4:1 aus allen Weihnachtsträumen. Durch die nun drei Siege in Folge wurde die seit dem 6. Spieltag (2. Oktober) im Fuchsbau leuchtende Rote Laterne endlich ausgeblasen.
Wer als unbedarfter Zuschauer am Sonntag den Weg in die Weißwasseraner Eissporthalle gefunden hatte, dürfte nach dem 1. Drittel in der Mannschaft mit den blauen Jerseys den Zweitligaprimus und in den weißen Dressen das Kellerkind vermutet haben. Dem war zwar nicht so, doch selbst die eingefleischtesten Füchse- Fans rieben sich verdutzt die Augen: Soll das die gleiche Mannschaft sein, die noch vor wenigen Tagen mit Eishockey-Magerkost auf dem direkten Weg in die Oberliga schien? Als nach 2:45 Minuten Mattias Wikström zum 1:0 gegen Straubing einnetzte, war das bereits der dritte sehenswerte Angriff. So viele schöne Spielzüge brachten die Blau-Gelben sonst nicht einmal in 60 Minuten zustande. Keinem Zweikampf wurde aus dem Weg gegangen, jede sich bietende Schussposition genutzt. Folgerichtig ließ Lars Müller Tigers-Keeper Mike Bales ganz alt aussehen, als er knapp hinter der blauen Linie abzog und Michael Kreitl dem Goalie "durch's Bild lief" (10.).
Chancen für den Tabellenführer gab es nur bei Überzahlsituationen. Wer in der ersten Pause über das Warum des plötzlichen Umschwungs diskutierte, bekam spätestens in der 34. Minute den Grund geboten: Als André Mücke an der blauen Linie patzte und Trevor Gallant allein in Richtung Füchse-Tor lief, jagten sowohl Jörg Wartenberg als auch Benjamin Wildgruber hinterher und konnten den Straubinger erfolgreich am Abschluss hindern. Der EHC präsentierte sich endlich wieder als Mannschaft, in der man sich gegenseitig half, jeder Akteur bereit war, Verantwortung zu übernehmen. Hinzu kam, dass Leistungsträger wie Martin Sekera, Mattias Wikström oder Mats Lindmark eine deutlich steigende Formkurve aufweisen. "Auch Dirk Rohrbach ist schneller, weil ein paar Kilo leichter. Dem hat unser wöchentliches Tae-Boe-Training sichtlich gut getan.", scherzte ein gut gelaunter Coach Fred Carroll, der seine deutlich verbesserte Mannschaft lobte.
Die hatte nach dem Sieg in Essen (mit Sebastian Elwing im Tor) vor dem Heimspiel gegen Straubing (mit Nolan McDonald im Gehäuse) auf der Ranch von Geschäftsführer René Reinert ausgiebig Weihnachten gefeiert. "Bier war erlaubt, aber ich habe genau aufgepasst, dass keiner mehr als zwei davon trinkt", demonstrierte Fred Carroll die wiedergefundene Lockerheit.
Wer als unbedarfter Zuschauer am Sonntag den Weg in die Weißwasseraner Eissporthalle gefunden hatte, dürfte nach dem 1. Drittel in der Mannschaft mit den blauen Jerseys den Zweitligaprimus und in den weißen Dressen das Kellerkind vermutet haben. Dem war zwar nicht so, doch selbst die eingefleischtesten Füchse- Fans rieben sich verdutzt die Augen: Soll das die gleiche Mannschaft sein, die noch vor wenigen Tagen mit Eishockey-Magerkost auf dem direkten Weg in die Oberliga schien? Als nach 2:45 Minuten Mattias Wikström zum 1:0 gegen Straubing einnetzte, war das bereits der dritte sehenswerte Angriff. So viele schöne Spielzüge brachten die Blau-Gelben sonst nicht einmal in 60 Minuten zustande. Keinem Zweikampf wurde aus dem Weg gegangen, jede sich bietende Schussposition genutzt. Folgerichtig ließ Lars Müller Tigers-Keeper Mike Bales ganz alt aussehen, als er knapp hinter der blauen Linie abzog und Michael Kreitl dem Goalie "durch's Bild lief" (10.).
Chancen für den Tabellenführer gab es nur bei Überzahlsituationen. Wer in der ersten Pause über das Warum des plötzlichen Umschwungs diskutierte, bekam spätestens in der 34. Minute den Grund geboten: Als André Mücke an der blauen Linie patzte und Trevor Gallant allein in Richtung Füchse-Tor lief, jagten sowohl Jörg Wartenberg als auch Benjamin Wildgruber hinterher und konnten den Straubinger erfolgreich am Abschluss hindern. Der EHC präsentierte sich endlich wieder als Mannschaft, in der man sich gegenseitig half, jeder Akteur bereit war, Verantwortung zu übernehmen. Hinzu kam, dass Leistungsträger wie Martin Sekera, Mattias Wikström oder Mats Lindmark eine deutlich steigende Formkurve aufweisen. "Auch Dirk Rohrbach ist schneller, weil ein paar Kilo leichter. Dem hat unser wöchentliches Tae-Boe-Training sichtlich gut getan.", scherzte ein gut gelaunter Coach Fred Carroll, der seine deutlich verbesserte Mannschaft lobte.
Die hatte nach dem Sieg in Essen (mit Sebastian Elwing im Tor) vor dem Heimspiel gegen Straubing (mit Nolan McDonald im Gehäuse) auf der Ranch von Geschäftsführer René Reinert ausgiebig Weihnachten gefeiert. "Bier war erlaubt, aber ich habe genau aufgepasst, dass keiner mehr als zwei davon trinkt", demonstrierte Fred Carroll die wiedergefundene Lockerheit.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 13.12.2005