Erfolg gegen Straubing bringt Selbstvertrauen / Trainer Carroll: «Spieler sind wieder 1,94 Meter groß»
Die Mini-Siegesserie der Lausitzer Füchse aus Weißwasser hat erstaunliche Erkenntnisse zutage gefördert. «Spieler, die 1,94 Meter groß sind» , sagte Cheftrainer Fred Carroll nach dem furiosen 4:1-Heimerfolg am Sonntag gegen den Tabellenführer Straubing Tigers, «sind jetzt plötzlich wieder 1,94 Meter groß.» Was der 42-Jährige damit ausdrücken wollte: Nach der wochenlangen Quälerei am Tabellenende der 2. Bundesliga sind das Selbstvertrauen und die Spielfreude in den Fuchsbau zurückgekehrt. Weißwasser ist nach dem dritten Sieg in Serie auf den 13. Platz geklettert. «Das Selbstvertrauen war zwischenzeitlich komplett im Eimer. Jeder Spieler musste seinen eigenen Weg aus diesem Tal finden. Dies ist ein langer Prozess, der nicht von heute auf morgen abläuft» , erklärte Carroll. Nun mehren sich die Indizien dafür, dass die Füchse nach einem katastrophalen Saisonstart endlich dauerhaft die Kurve kriegen könnten. Die konditionellen Probleme, die Carroll seit seiner Amtsübernahme nach dem sechsten Spieltag immer wieder kritisiert hatte, scheinen dank der Schweiß treibenden Zusatzeinheiten im Fitnessstudio einigermaßen behoben zu sein. Gegen Straubing agierten die Gastgeber mit enorm hohem Tempo, das sie nahezu 60 Minuten durchhielten. Vor allem aber hat sich die Mannschaft vom Schock der wochenlangen Sieglosigkeit nun offenbar erholt. Letztjährige Leistungsträger wie Mats Lindmark und Martin Sekera sind auf dem Weg zu gewohnter Stärke. Sebastian Elwing beim 5:3 am Freitag in Essen und Nolan McDonald am Sonntag gegen Straubing rundeten das positive Bild mit souveränen Auftritten im Weißwasseraner Tor ab.
Und auch der Stimmung innerhalb der Mannschaft haben die jüngsten Erfolgs-Erlebnisse sichtlich gut getan. Als Beispiel nannte Trainer Carroll die Umschulung von Pavel Vait. Der gelernte Verteidiger, der zuletzt nur noch sporadisch zum Einsatz kam, musste gegen Essen als Stürmer aushelfen – und erzielte sogar einen Treffer. «Pavel hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. So muss es sein» , lobte der Füchse- Trainer. Trotz des derzeitigen Aufschwunges mahnte Carroll weiterhin Realismus an. «Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt. Wir bereiten uns auf die Abstiegsrunde vor.» Angesichts von 20 Punkten Rückstand auf Platz acht sei die Play-off-Runde «ein utopisches Ziel». (Frank Noack)
Soetwas liest sich wie Butter. Positive Einstellung gleich positive Erfolge. Macht weiter so Jungs und zeigt unseren sportlichen Konkurenten, das man uns noch lange nicht abschreiben sollte.
Die Kommentare von Fred sind super anzuhören. Ihm und dem gesamten Team wünsche ich weiterhin zahlreiche Erfolge. Auf daß das Stadion wieder ausverkauft wird.
Was sind schon zwanzig Punkte?
"Auf gehts Füchse Kämpfen und siegen."
mfG cat
2 | FüchseFan05 | 13.12.2005 @ 19:39
seh ich genauso cat!!!!! volle zustimmung
3 | Renegade | 15.12.2005 @ 22:07
eben Cat , für die 20 pkt. brauchen wir nur noch 2 ! ;-)
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Die Mini-Siegesserie der Lausitzer Füchse aus Weißwasser hat erstaunliche Erkenntnisse zutage gefördert. «Spieler, die 1,94 Meter groß sind» , sagte Cheftrainer Fred Carroll nach dem furiosen 4:1-Heimerfolg am Sonntag gegen den Tabellenführer Straubing Tigers, «sind jetzt plötzlich wieder 1,94 Meter groß.» Was der 42-Jährige damit ausdrücken wollte: Nach der wochenlangen Quälerei am Tabellenende der 2. Bundesliga sind das Selbstvertrauen und die Spielfreude in den Fuchsbau zurückgekehrt. Weißwasser ist nach dem dritten Sieg in Serie auf den 13. Platz geklettert. «Das Selbstvertrauen war zwischenzeitlich komplett im Eimer. Jeder Spieler musste seinen eigenen Weg aus diesem Tal finden. Dies ist ein langer Prozess, der nicht von heute auf morgen abläuft» , erklärte Carroll.
Nun mehren sich die Indizien dafür, dass die Füchse nach einem katastrophalen Saisonstart endlich dauerhaft die Kurve kriegen könnten. Die konditionellen Probleme, die Carroll seit seiner Amtsübernahme nach dem sechsten Spieltag immer wieder kritisiert hatte, scheinen dank der Schweiß treibenden Zusatzeinheiten im Fitnessstudio einigermaßen behoben zu sein. Gegen Straubing agierten die Gastgeber mit enorm hohem Tempo, das sie nahezu 60 Minuten durchhielten. Vor allem aber hat sich die Mannschaft vom Schock der wochenlangen Sieglosigkeit nun offenbar erholt. Letztjährige Leistungsträger wie Mats Lindmark und Martin Sekera sind auf dem Weg zu gewohnter Stärke. Sebastian Elwing beim 5:3 am Freitag in Essen und Nolan McDonald am Sonntag gegen Straubing rundeten das positive Bild mit souveränen Auftritten im Weißwasseraner Tor ab.
Und auch der Stimmung innerhalb der Mannschaft haben die jüngsten Erfolgs-Erlebnisse sichtlich gut getan. Als Beispiel nannte Trainer Carroll die Umschulung von Pavel Vait. Der gelernte Verteidiger, der zuletzt nur noch sporadisch zum Einsatz kam, musste gegen Essen als Stürmer aushelfen – und erzielte sogar einen Treffer. «Pavel hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. So muss es sein» , lobte der Füchse- Trainer. Trotz des derzeitigen Aufschwunges mahnte Carroll weiterhin Realismus an. «Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt. Wir bereiten uns auf die Abstiegsrunde vor.» Angesichts von 20 Punkten Rückstand auf Platz acht sei die Play-off-Runde «ein utopisches Ziel». (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 13.12.2005