Der seit neun Wochen amtierende Füchse-Trainer Fred Caroll verbuchte mit dem Team am Wochenende erstmal sechs Punkte.
Waren die zwei Siege in Essen und gegen Spitzenreiter Straubing die Wende nach dem bisher enttäuschenden Saisonverlauf?
Ich hoffe ja, Wir haben jetzt ein paar Wochen hart gearbeitet und endlich ist die Belohnung da. Die Erfolgserlebnisse werden bestimmt in den Köpfen der Spieler für eine Wende sorgen. Das Selbstbewusstsein ist nach den drei Siegen in Folge wieder da.
Hatten Sie vor diesen Erfolgen schon Zweifel? Immerhin gab es bis dahin unter Ihrer Leitung 13 Niederlagen in 15 Spielen.
Nein. Ich habe gesehen, wie die Spieler im Training mitziehen. Es war nur eine Zeitfrage, wann es endlich auch in den Spielen klappt.
Ist es ein Zufall, dass sich der Erfolg unmittelbar nach dem Weggang von Daryl Andrews nach Dänemark eingestellt hat?
Daryl war einfach unzufrieden mit der Situation, wegen des überzähligen Ausländers auch mal pausieren zu müssen. Er wollte immer spielen und wir haben gemeinsam diese Lösung gefunden. Für uns ist das natürlich optimal, weil wir keinen überzähligen ausländischen Spieler mehr haben. Das ist wichtig für die Stimmung im Team.
Sie haben noch vor einem Monat gesagt, die meisten Spieler seien nicht zweitligatauglich.
So war es da auch, ist es aber heute nicht mehr. Die Spieler haben die Kritik, die in erster Linie ihre Fitness betraf, positiv genommen und hart an sich gearbeitet. Inzwischen sind wir wieder nah dran, dass wir die vollen 60 Minuten Tempo gehen können. Wir haben ja immer gewusst, dass es die Mannschaft von ihrem Potenzial her drauf hat. Schließlich wurden vor der Saison nur vier, fünf Spieler ausgetauscht.
Gleich nach Ihrer Ankunft haben Sie Fitnesstests angeordnet. Sind die Werte heute besser?
Wir kommen bei den vielen Spielen einfach nicht dazu, sie wieder zu messen und wollen das im Januar noch einmal machen. Aber man sieht auch so, dass die Spieler jetzt körperlich viel besser drauf sind.
Wie groß ist der Anteil der beiden Neuen – Torwart Nolan McDonald und Verteidiger Sean Gagnon – an der wiedergewonnen Stärke?
Bei Nolan muss man nicht viel sagen, er war schon mal der beste Torwart der Liga. Und Sean ist zwar nicht der schnellste, aber schon wegen seines Rufes machen die Spieler einen großen bogen um ihn. Und seine positive Einstellung übertragt sich auf das gesamte Team.
Die Playoffs sind trotzdem in weiter Ferne. Wollen die Lausitzer Füchse unter Umständen bis zum letzten Spieltag um den achten Platz kämpfen oder sich irgendwann auf die Playdowns vorbereiten?
Für die Playoffs wäre ein Riesenlauf nötig. Wir gehen zwar in jedes Spiel, um zu gewinnen. Aber noch an die Playoffs zu glauben, fällt einem schwer. Die Form in den Playdowns wird extrem wichtig, denn da geht es um die Existenz des Vereins. Crimmitschau in der vergangenen Saison ist uns warnendes Beispiel.
Waren die zwei Siege in Essen und gegen Spitzenreiter Straubing die Wende nach dem bisher enttäuschenden Saisonverlauf?
Ich hoffe ja, Wir haben jetzt ein paar Wochen hart gearbeitet und endlich ist die Belohnung da. Die Erfolgserlebnisse werden bestimmt in den Köpfen der Spieler für eine Wende sorgen. Das Selbstbewusstsein ist nach den drei Siegen in Folge wieder da.
Hatten Sie vor diesen Erfolgen schon Zweifel? Immerhin gab es bis dahin unter Ihrer Leitung 13 Niederlagen in 15 Spielen.
Nein. Ich habe gesehen, wie die Spieler im Training mitziehen. Es war nur eine Zeitfrage, wann es endlich auch in den Spielen klappt.
Ist es ein Zufall, dass sich der Erfolg unmittelbar nach dem Weggang von Daryl Andrews nach Dänemark eingestellt hat?
Daryl war einfach unzufrieden mit der Situation, wegen des überzähligen Ausländers auch mal pausieren zu müssen. Er wollte immer spielen und wir haben gemeinsam diese Lösung gefunden. Für uns ist das natürlich optimal, weil wir keinen überzähligen ausländischen Spieler mehr haben. Das ist wichtig für die Stimmung im Team.
Sie haben noch vor einem Monat gesagt, die meisten Spieler seien nicht zweitligatauglich.
So war es da auch, ist es aber heute nicht mehr. Die Spieler haben die Kritik, die in erster Linie ihre Fitness betraf, positiv genommen und hart an sich gearbeitet. Inzwischen sind wir wieder nah dran, dass wir die vollen 60 Minuten Tempo gehen können. Wir haben ja immer gewusst, dass es die Mannschaft von ihrem Potenzial her drauf hat. Schließlich wurden vor der Saison nur vier, fünf Spieler ausgetauscht.
Gleich nach Ihrer Ankunft haben Sie Fitnesstests angeordnet. Sind die Werte heute besser?
Wir kommen bei den vielen Spielen einfach nicht dazu, sie wieder zu messen und wollen das im Januar noch einmal machen. Aber man sieht auch so, dass die Spieler jetzt körperlich viel besser drauf sind.
Wie groß ist der Anteil der beiden Neuen – Torwart Nolan McDonald und Verteidiger Sean Gagnon – an der wiedergewonnen Stärke?
Bei Nolan muss man nicht viel sagen, er war schon mal der beste Torwart der Liga. Und Sean ist zwar nicht der schnellste, aber schon wegen seines Rufes machen die Spieler einen großen bogen um ihn. Und seine positive Einstellung übertragt sich auf das gesamte Team.
Die Playoffs sind trotzdem in weiter Ferne. Wollen die Lausitzer Füchse unter Umständen bis zum letzten Spieltag um den achten Platz kämpfen oder sich irgendwann auf die Playdowns vorbereiten?
Für die Playoffs wäre ein Riesenlauf nötig. Wir gehen zwar in jedes Spiel, um zu gewinnen. Aber noch an die Playoffs zu glauben, fällt einem schwer. Die Form in den Playdowns wird extrem wichtig, denn da geht es um die Existenz des Vereins. Crimmitschau in der vergangenen Saison ist uns warnendes Beispiel.
Gespräch: Frank Thümmler
Quelle: Sächsische Zeitung