Feiertagsstimmung gestern Abend in der mit reichlich 3000 Zuschauern restlos ausverkauften Dresdner Eishalle an der Pieschener Allee. Die Eislöwen empfingen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. In einer spannenden und zum Teil hektischen Partie setzten sich die Gastgeber am Ende mit 3:1 (0:0, 1:1, 2:0) durch. Damit behielten die Elbestädter auch im dritten Derby der Saison die Oberhand. Spitzenreiter Straubing verlor parallel gegen Bremerhaven. Somit kommt es morgen in Straubing zu einem echten Gipfeltreffen zweier punktgleicher Teams. Zu Beginn der Partie wirkten beide Teams nervös, viele Pässe landeten auf dem Schläger eines Gegenspielers. "Eben typisch Derby", meinte Eislöwen-Manager Jan Tabor. Schon in der 9. Minute verloren die Gastgeber ihren Verteidiger Stephan Kreuzmann. Nach einem Angriff auf Schiedsrichter Stefan Breiter aus Stuttgart schickte der Unparteiische den Dresdner mit Spieldauerdisziplinarstrafe unter die Dusche. Mit zunehmender Spieldauer erkämpften sich beide Teams einige Chancen, die sie jedoch nicht verwerten konnten. Mit einem 0:0 ging es zum ersten Pausentee. Im zweiten Drittel kam mehr Pfeffer ins Spiel. Den ersten Glanzpunkt setzten die Lausitzer: Nach einem Fehler der Eislöwen kombinierten die Gäste blitzschnell in Richtung Dresdner Tor. nach schönem Pass von Andre Mücke netzt Morgan Warren unhaltbar für Eislöwen-Goalie Marek Mastic zum 1:0 für die Füchse ein (24.). Nach kurzem Schock erholten sich die Kochta-Männer und in der 32. Minute war es dann soweit: Während Michael Kreitl und Mats Lindmark in der Kühlbox saßen, nutzte Dresdens Stürmer David Musial das 5:3-Überzahlspiel mit einem herrlichen Solo zum Ausgleich.
In der 35. Minute folgte ein Stockstich von Füchse-Stürmer Lars Müller gegen Andrej Kaufmann. Schiri Breiter zögerte nicht, schickte den "Sünder" ebenfalls vorzeitig in die Kabine. Aus dem anschließenden 5:3-Überzahlspiel konnten die Gastgeber kein Kapital schlagen. Jiri Kochta ärgerte sich da: "Es läuft einfach nicht. Bislang das schwächste Derby in dieser Saison." Doch offensichtlich fand er in der Kabine die richtigen Worte für seine Jungs, denn drei Minuten nach Wiederbeginn erzielte Pavel Vit den Führungstreffer. Bis zur 53. Minute plätscherte das Geschehen vor sich hin, dann musste nach einer Rauferei mit Daniel Körber auch noch Sean Gagnon das Eis vorfristig verlassen. Die Entscheidung für die Eislöwen fiel drei Minuten vor dem Ende. Greg Schmidt hämmerte den Puck ins Tor von Nolan Mc Donald. Den negativen Schlusspunkt setzten Robert Hoffmann und Richard Rochefort, die nach einem Faustkampf in der 58. Minute jeweils eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierten. Damit fehlen beiden Teams beim nächsten Spiel drei (Weißwasser) bzw. zwei (Dresden) wichtige Spieler.
In der 35. Minute folgte ein Stockstich von Füchse-Stürmer Lars Müller gegen Andrej Kaufmann. Schiri Breiter zögerte nicht, schickte den "Sünder" ebenfalls vorzeitig in die Kabine. Aus dem anschließenden 5:3-Überzahlspiel konnten die Gastgeber kein Kapital schlagen. Jiri Kochta ärgerte sich da: "Es läuft einfach nicht. Bislang das schwächste Derby in dieser Saison." Doch offensichtlich fand er in der Kabine die richtigen Worte für seine Jungs, denn drei Minuten nach Wiederbeginn erzielte Pavel Vit den Führungstreffer. Bis zur 53. Minute plätscherte das Geschehen vor sich hin, dann musste nach einer Rauferei mit Daniel Körber auch noch Sean Gagnon das Eis vorfristig verlassen. Die Entscheidung für die Eislöwen fiel drei Minuten vor dem Ende. Greg Schmidt hämmerte den Puck ins Tor von Nolan Mc Donald. Den negativen Schlusspunkt setzten Robert Hoffmann und Richard Rochefort, die nach einem Faustkampf in der 58. Minute jeweils eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierten. Damit fehlen beiden Teams beim nächsten Spiel drei (Weißwasser) bzw. zwei (Dresden) wichtige Spieler.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten