Nach starkem Beginn bringen sich die Füchse durch Strafen selbst aus dem Tritt. Die Quittung: eine erneute Niederlage.
Gut gelaunt und mit dem Sieg gegen den DEL-Absteiger aus Wolfsburg im Rücken waren die Füchse nach Bremerhaven gereist. Trainer Fred Carroll dürfte es gefreut haben, dabei wieder auf die am vergangenen Mittwoch noch gesperrten Gagnon, Rochefort und Müller zurückgreifen zu können. Gute Vorzeichen also für die Partie gegen die fast für die Play-Offs qualifizierten Cracks aus Bremerhaven.
Dementsprechend schwungvoll und ausgeglichen dann auch der Anfang: Bremerhaven begann geradlinig und ohne Schnörkel, Weißwasser hielt zunächst dagegen: Lindmark vergab nach 48 Sekunden, Pohling scheiterte in der 5. Minute. In der 7. Minute dann das nicht unumstrittene 1:0 für den REV. Ein Schuss von Rene Röthke schlug erst an den langen dann an den kurzen Pfosten, ehe die Scheibe auf der Linie liegen blieb. Zum Erstaunen selbst von Röthke entschied Schiedsrichter Frenzel jedoch auf Tor.
Die Füchse ließen sich zunächst dennoch nicht aus dem Konzept bringen und spielten weiter offensiv mit. Besondere Gefahr ging dabei von Lars Müller aus, der seine Klasse zu dem Zeitpunkt immer wieder unter Beweis stellte. Schließlich war es Jörg Pohling, der in der 13. Minute vor dem Tor der Gastgeber scheiterte. Die antworteten während einer Strafe gegen Dirk Rohrbach zunächst mit einem Powerplay, von dem sich die Füchse wieder vollzählig geworden aber befreien konnten. In der 19. Minute wurden sie dafür schließlich mit dem verdienten Ausgleich durch einen abgefälschten Schlenzer von Wikström belohnt. Kurz vor der Pause vergab Müller sogar die Chance zur Führung.
Die rund 100 mitgereisten Lausitzer Fans zeigten sich jetzt in Partylaune, feierten und machten sich zu Beginn des zweiten Drittels lautstark bemerkbar, während die Füchse mit der Disziplin und Energie begannen, mit der sie zur Pause vom Eis gelaufen waren. Mit gutem Forechecking unterbrachen zunächst sie immer wieder den Spielfluss der Pinguine und blieben mit Kontern gefährlich.
Gagnon aber war es schließlich, der die Lausitzer dann durch eine Strafe nach doppeltem Stockschlag völlig außer Tritt brachte. Die daraus resultierende Überzahl nutzten die Gastgeber eiskalt aus: Erst war es Robinson der traf, nur Sekunden später schlug Toddington zu.
Die Füchse antworteten wütend und spielten sich jetzt tatsächlich Chancen heraus, öffneten dabei aber die Deckung. Pinizotto nutzte dies und machte alle Hoffnungen zunichte, als er gegen die zu weit vorgerückten Lausitzer unhaltbar für McDonald die Scheibe zum schmeichelhaften vierten Treffer für die Pinguine ins Tor schob.
Die Partie beruhigte sich jetzt. Pohling brachte die Füchse in der 34. Minute noch einmal auf 2:4 heran, Bremerhaven zeigte sich in der Folge nicht in der Lage, die jetzt clever agierende Füchse-Abwehr auszuhebeln. Dennoch: Unter Wert geschlagen liefen die Gäste zur erneuten Pause vom Eis. Auch das letzte Drittel aber brachte, in doppelter Unterzahl begonnen, keine Wende mehr. Stattdessen war es erneut Brent Robinson, der in der 42. Minute den Puck zum fünften Mal über die Linie des Füchse-Tores bugsierte. Die bemühten sich jetzt zwar engagiert um Schadensbegrenzung, nach einem Foul von Lindmark an Krzestan verwandelte der den fälligen Penalty in einem insgesamt guten Drittel aber sogar zum 6:2. Auch zum Jahreswechsel bleibt es stürmisch in der Lausitz.
Ach ne-wirklich der wieder!? Ich denke der Referee sollte Kadow heißen...
2 | Matze82 | 31.12.2005 @ 10:12
mit diesem Artikel sieht man mal wie blöd sie SZ ist. Wer die SZ hat schaut sich mal das abgedruckt Bild an und das was drunter steht.
3 | kojoti | 31.12.2005 @ 17:21
Das ist wohl war. Nach dem Mittwochspiel stand auch Elwing im Tor laut SZ, nicht der Bigmac.
4 | Füchsin | 31.12.2005 @ 21:09
Kadow soll krank geworden und deswegen kurzfristig durch Frenzel ersetzt worden sein. Hat Radio WSW - Reporter Berlinke vor Beginn des Spiels berichtet.
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Gut gelaunt und mit dem Sieg gegen den DEL-Absteiger aus Wolfsburg im Rücken waren die Füchse nach Bremerhaven gereist. Trainer Fred Carroll dürfte es gefreut haben, dabei wieder auf die am vergangenen Mittwoch noch gesperrten Gagnon, Rochefort und Müller zurückgreifen zu können. Gute Vorzeichen also für die Partie gegen die fast für die Play-Offs qualifizierten Cracks aus Bremerhaven.
Dementsprechend schwungvoll und ausgeglichen dann auch der Anfang: Bremerhaven begann geradlinig und ohne Schnörkel, Weißwasser hielt zunächst dagegen: Lindmark vergab nach 48 Sekunden, Pohling scheiterte in der 5. Minute. In der 7. Minute dann das nicht unumstrittene 1:0 für den REV. Ein Schuss von Rene Röthke schlug erst an den langen dann an den kurzen Pfosten, ehe die Scheibe auf der Linie liegen blieb. Zum Erstaunen selbst von Röthke entschied Schiedsrichter Frenzel jedoch auf Tor.
Die Füchse ließen sich zunächst dennoch nicht aus dem Konzept bringen und spielten weiter offensiv mit. Besondere Gefahr ging dabei von Lars Müller aus, der seine Klasse zu dem Zeitpunkt immer wieder unter Beweis stellte. Schließlich war es Jörg Pohling, der in der 13. Minute vor dem Tor der Gastgeber scheiterte. Die antworteten während einer Strafe gegen Dirk Rohrbach zunächst mit einem Powerplay, von dem sich die Füchse wieder vollzählig geworden aber befreien konnten. In der 19. Minute wurden sie dafür schließlich mit dem verdienten Ausgleich durch einen abgefälschten Schlenzer von Wikström belohnt. Kurz vor der Pause vergab Müller sogar die Chance zur Führung.
Die rund 100 mitgereisten Lausitzer Fans zeigten sich jetzt in Partylaune, feierten und machten sich zu Beginn des zweiten Drittels lautstark bemerkbar, während die Füchse mit der Disziplin und Energie begannen, mit der sie zur Pause vom Eis gelaufen waren. Mit gutem Forechecking unterbrachen zunächst sie immer wieder den Spielfluss der Pinguine und blieben mit Kontern gefährlich.
Gagnon aber war es schließlich, der die Lausitzer dann durch eine Strafe nach doppeltem Stockschlag völlig außer Tritt brachte. Die daraus resultierende Überzahl nutzten die Gastgeber eiskalt aus: Erst war es Robinson der traf, nur Sekunden später schlug Toddington zu.
Die Füchse antworteten wütend und spielten sich jetzt tatsächlich Chancen heraus, öffneten dabei aber die Deckung. Pinizotto nutzte dies und machte alle Hoffnungen zunichte, als er gegen die zu weit vorgerückten Lausitzer unhaltbar für McDonald die Scheibe zum schmeichelhaften vierten Treffer für die Pinguine ins Tor schob.
Die Partie beruhigte sich jetzt. Pohling brachte die Füchse in der 34. Minute noch einmal auf 2:4 heran, Bremerhaven zeigte sich in der Folge nicht in der Lage, die jetzt clever agierende Füchse-Abwehr auszuhebeln. Dennoch: Unter Wert geschlagen liefen die Gäste zur erneuten Pause vom Eis. Auch das letzte Drittel aber brachte, in doppelter Unterzahl begonnen, keine Wende mehr. Stattdessen war es erneut Brent Robinson, der in der 42. Minute den Puck zum fünften Mal über die Linie des Füchse-Tores bugsierte. Die bemühten sich jetzt zwar engagiert um Schadensbegrenzung, nach einem Foul von Lindmark an Krzestan verwandelte der den fälligen Penalty in einem insgesamt guten Drittel aber sogar zum 6:2. Auch zum Jahreswechsel bleibt es stürmisch in der Lausitz.
Von Dietrich Nixdorf und Mathias Berlinke
Topscorer
Sp. Tore Ass. Pkt.
1. Matthias Wikström 28 10 15 25
2. Lars Müller 31 10 14 24
3. Michael Kreitl 31 6 16 22
4. Martin Sekera 30 7 12 19
5. Richard Rochefort 28 6 13 19
6. Morgan Warren 31 11 7 18
7. Dirk Rohrbach 32 6 8 14
8. Sean Gagnon 14 6 5 11
9. Markus Kempf 31 4 7 11
10. André Mücke 32 3 8 11
11. Daryl Andrews 22 2 6 8
12. Mats Lindmark 29 3 4 7
13. Jörg Pohling 26 3 3 6
14. Robert Bartlick 31 1 3 4
15. Lukas Slavetinsky 14 1 3 4
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 30.12.2005