Michael Kreitl empfiehlt sich mit viel Einsatz für höhere Aufgaben
Nach der 2:6- Niederlage am Freitag in Bremerhaven durften die Lausitzer Füchse zwei freie Tage am Stück genießen. Angesichts des vollen Terminkalenders am Jahresende nutzte auch Michael Kreitl die kurze Pause, um den Akku aufzuladen. Denn bereits morgen steht das nächste Heimspiel gegen Schwenningen auf dem Programm (19.30 Uhr). Dann wird der Stürmer sowohl in Unter- als auch in Überzahl wieder im Dauereinsatz sein. Nach Ansicht von Trainer Fred Carroll ist Kreitl auf dem besten Weg, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.
Wenn die Tür zur eigenen Strafbank aufgeht, dann weiß Michael Kreitl ganz genau, welch Schweiß treibende Arbeit ihm in den nächsten zwei Minuten bevorsteht. Denn er ist vor allem in Unterzahl ein ganz wichtiger Mann im taktischen Konzept der Füchse. Die enorme Reichweite prädestiniert den 1,93 Meter großen Stürmer geradezu dafür, auf engstem Raum mit viel Laufarbeit das Aufbauspiel des Kontrahenten zu zerstören. Sein Aufgabenbereich ist nichts für Eishockey- Ästheten: Schüsse abblocken, den Gegner an der Bande festnageln und die Sicht für den Torhüter freiräumen.
Fühlt sich Kreitl deshalb als Drecks arbeiter im blau-gelben Trikot? «Das kann man in gewisser Weise schon so sehen» , sagt der 30-Jährige, der mit dieser Rolle allerdings kein Problem hat. «Ich freue mich, dass ich so oft aufs Eis darf. Jeder Spieler im Team hat halt seine Aufgabe. Und ich versuche, meine Aufgabe so gut wie möglich zu erfüllen» , erklärt er. «Denn letztlich verlieren und gewinnen wir als ganze Mannschaft.»
Das mit dem Gewinnen klappte zuletzt zwar nicht immer, dafür aber immer öfter. Genau wie die Füchse hat auch Kreitl sein Leistungstief vom Saisonanfang längst überwunden und ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke. In 31 Spielen hat der gebürtige Schongauer sechs Tore erzielt und 16 Vorlagen gegeben. Mit 22 Punkten ist er nach Lars Müller (24) und Mattias Wikström (23) der drittbeste Scorer im Team. Die wochenlange Talfahrt ( «Wenn es nicht läuft, dann läuft es einfach nicht. Und dazu kommt dann natürlich die Verunsicherung im Kopf.» ) hat der Stürmer abgehakt. «Ich denke, davon haben wir uns erholt» , blickt er optimistisch voraus.
Dabei gehörte Kreitl lange Zeit zu den Sorgenkindern von Trainer Fred Carroll. In diversen Einzelgesprächen versuchten beide zu ergründen, warum der groß gewachsene Stürmer sein Potenzial nur selten abrufen konnte. «Ich habe immer versucht, ihm das nötige Vertrauen zu geben. Inzwischen zahlt Michi dieses Vertrauen zurück. Er spielt seit drei, vier Wochen auf einem top Niveau» , lobt der Coach.
Carroll traut dem Stürmer sogar in absehbarer Zeit den Sprung in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) zu. Größe, Schnelligkeit, Einsatzbereitschaft und sein guter Schuss seien die ideale Basis. «Wenn Michi so weitermacht und den unbedingten Willen mitbringt, dann kann er es schaffen» , ist der Füchse-Coach überzeugt.
Vorerst sind solche Dinge jedoch Zukunftsmusik. Denn im Moment ist Kreitl in Weißwasser ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Er konzentriert sich voll und ganz auf die kurzfristigen Ziele. «Wir müssen einfach versuchen, so viel wie möglich Spiele zu gewinnen. Dann schauen wir, was geht» , meint der Stürmer angesichts des vorletzten Tabellenplatzes. «Im Vordergrund steht, dass wir den Klassenerhalt schaffen.»
Nach der 2:6- Niederlage am Freitag in Bremerhaven durften die Lausitzer Füchse zwei freie Tage am Stück genießen. Angesichts des vollen Terminkalenders am Jahresende nutzte auch Michael Kreitl die kurze Pause, um den Akku aufzuladen. Denn bereits morgen steht das nächste Heimspiel gegen Schwenningen auf dem Programm (19.30 Uhr). Dann wird der Stürmer sowohl in Unter- als auch in Überzahl wieder im Dauereinsatz sein. Nach Ansicht von Trainer Fred Carroll ist Kreitl auf dem besten Weg, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.
Wenn die Tür zur eigenen Strafbank aufgeht, dann weiß Michael Kreitl ganz genau, welch Schweiß treibende Arbeit ihm in den nächsten zwei Minuten bevorsteht. Denn er ist vor allem in Unterzahl ein ganz wichtiger Mann im taktischen Konzept der Füchse. Die enorme Reichweite prädestiniert den 1,93 Meter großen Stürmer geradezu dafür, auf engstem Raum mit viel Laufarbeit das Aufbauspiel des Kontrahenten zu zerstören. Sein Aufgabenbereich ist nichts für Eishockey- Ästheten: Schüsse abblocken, den Gegner an der Bande festnageln und die Sicht für den Torhüter freiräumen.
Fühlt sich Kreitl deshalb als Drecks arbeiter im blau-gelben Trikot? «Das kann man in gewisser Weise schon so sehen» , sagt der 30-Jährige, der mit dieser Rolle allerdings kein Problem hat. «Ich freue mich, dass ich so oft aufs Eis darf. Jeder Spieler im Team hat halt seine Aufgabe. Und ich versuche, meine Aufgabe so gut wie möglich zu erfüllen» , erklärt er. «Denn letztlich verlieren und gewinnen wir als ganze Mannschaft.»
Das mit dem Gewinnen klappte zuletzt zwar nicht immer, dafür aber immer öfter. Genau wie die Füchse hat auch Kreitl sein Leistungstief vom Saisonanfang längst überwunden und ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke. In 31 Spielen hat der gebürtige Schongauer sechs Tore erzielt und 16 Vorlagen gegeben. Mit 22 Punkten ist er nach Lars Müller (24) und Mattias Wikström (23) der drittbeste Scorer im Team. Die wochenlange Talfahrt ( «Wenn es nicht läuft, dann läuft es einfach nicht. Und dazu kommt dann natürlich die Verunsicherung im Kopf.» ) hat der Stürmer abgehakt. «Ich denke, davon haben wir uns erholt» , blickt er optimistisch voraus.
Dabei gehörte Kreitl lange Zeit zu den Sorgenkindern von Trainer Fred Carroll. In diversen Einzelgesprächen versuchten beide zu ergründen, warum der groß gewachsene Stürmer sein Potenzial nur selten abrufen konnte. «Ich habe immer versucht, ihm das nötige Vertrauen zu geben. Inzwischen zahlt Michi dieses Vertrauen zurück. Er spielt seit drei, vier Wochen auf einem top Niveau» , lobt der Coach.
Carroll traut dem Stürmer sogar in absehbarer Zeit den Sprung in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) zu. Größe, Schnelligkeit, Einsatzbereitschaft und sein guter Schuss seien die ideale Basis. «Wenn Michi so weitermacht und den unbedingten Willen mitbringt, dann kann er es schaffen» , ist der Füchse-Coach überzeugt.
Vorerst sind solche Dinge jedoch Zukunftsmusik. Denn im Moment ist Kreitl in Weißwasser ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Er konzentriert sich voll und ganz auf die kurzfristigen Ziele. «Wir müssen einfach versuchen, so viel wie möglich Spiele zu gewinnen. Dann schauen wir, was geht» , meint der Stürmer angesichts des vorletzten Tabellenplatzes. «Im Vordergrund steht, dass wir den Klassenerhalt schaffen.»
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 02.01.2006