Unterstützung bei Sponsorengewinnung zugesagt
Der langjährige Präsident von Energie Cottbus, Dieter Krein, will den wirtschaftlich unter Druck stehenden Lausitzer Füchsen bei der Sponsorengewinnung helfen.
Es habe in den vergangenen Tagen erste Gespräche mit den Gesellschaftern der Profi-Spielbetriebs-GmbH des Lausitzer Eishockey-Zweitligisten gegeben, bestätigte der 64-Jährige gestern der RUNDSCHAU. «Man hat mich um Hilfe gebeten. Diesen Wunsch kann ich nicht abschlagen. Denn dieser Verein ist wichtig für die Region» , sagte Krein, der in Trebendorf im Niederschlesischen Oberlausitz-Kreis (NOL) zu Hause ist.
Mit welchen Kompetenzen Krein im Einzelnen ausgestattet wird, soll bei den anstehenden Verhandlungen mit der Füchse-Geschäftsführung geklärt werden. Sie hatte am Wochenanfang den bisher im Marketingbereich tätigen Wolfgang Stöber beurlaubt. Für Krein, der sich bei der Geldbeschaffung gleichermaßen für den Profibereich und den im Stammverein ES Weißwasser organisierten Nachwuchs stark machen will, komme ein Engagement jedoch nur bei vorbehaltloser Rückendeckung durch alle Vereinsgremien infrage. «Wenn nicht alle wirklich dahinterstehen, macht es keinen Sinn» , benannte er seine wichtigste Forderung. Krein war im Mai des vergangenen Jahres als Präsident von Energie Cottbus zurückgetreten. Zudem verfügt er als ehemaliger Abteilungsleiter Einkauf bei Vattenfall über wichtige Kontakte in die Energie- Branche.
Wurde Krein nicht auf Druck der Sponsoren "gegangen"??? Was kommt als nächstes? Dr.Jürgen Schneider als Bauherr für die neue Eishalle, Wilfried Mohren als neuer Pressesprecher??? Ciao Mozart!
2 | Jörg | 04.01.2006 @ 08:41
...und Bud Spencer für Sean Gagnon... @1: ;-))
3 | heide.st | 04.01.2006 @ 08:47
@2 na ob der Schlittschuhfahren kann...??
4 | Mozart | 04.01.2006 @ 08:48
@Jörg Keine schlechte Wahl. Bud Spencer war mal Olympiaschwimmer...
5 | Senator | 04.01.2006 @ 09:28
Mozart: Krein bekam Druck von möglichen Kreditgebern -denke ich. Die letzten Jahre hatte er paar Fehler gemacht, bis dahin aber starke Aufbauarbeit geleistet. Das Verwalten des Ergebnisses fiel ihm nur schwerer. Aber HIER in WSW könnte er wieder helfen aufzubauen. Darum gehts doch.
6 | Fuchs-Blau | 04.01.2006 @ 09:51
Ich kann letzteren Satz nur unterstreichen.Denn Beurlaubter hatte doch auch schon mal eine Firma in den Sand gesetzt?!
7 | Jörg | 04.01.2006 @ 09:52
@5:So und nicht anders!Mir gibt nur folgender Satz zu denken: «Wenn nicht alle wirklich dahinterstehen, macht es keinen Sinn» Ob wirklich alle einen zweiten ehemaligen Fußballmacher wollen? Ob es am Ende um die Sache oder doch wieder um Personen gehen wird?
8 | Odin | 04.01.2006 @ 11:58
Freue mich über jeden Strohhalm der nach WSW gereicht wird.
9 | Arni | 04.01.2006 @ 11:59
Abwarten, was haben wir denn für alternativen?. Jetzt muss Kohle her, und wenn Krein das hinbekommt ist es egal was in Cottbus war. Bei Dietze haben auch alle gleich das schlimmste gedacht.
10 | kojoti | 04.01.2006 @ 12:12
Lasst doch in Gottes Namen diesen Mann seinen Job machen, ohne gleich wieder den Dreck rauszugraben. Welche Wahl haben wir denn?Wirtschaftlich untergehen oder überleben. Und zum Überleben is mir jedes Mittel recht, solange es legal ist.
Und @ 2 und 4: euch soll der teufel holen für Eure Lästerei.
11 | Shadow | 04.01.2006 @ 12:41
Als Energiefan weiß man das Krein einer aus dem dreigestirn ist, einer der sich immer stark eingesetzt hat für die Lausitz.
12 | Fuxx | 04.01.2006 @ 12:45
@10 ...und was mit @1? Er hat ja wohl damit angefangen!
13 | Joshi | 04.01.2006 @ 16:00
Viel Hoffnung habe ich nicht mehr, dass noch genug Sponsoren gefunden werden um die finanzielle Lücke zu schließen.
Ob nun D. Krein oder sonst wer für die Sponsorengewinnung zuständig ist .. wo soll der denn fündig werden, wenn in unserer Region kaum größere Firmen ansässig sind und hier leider auch keine Multimillionäre wohnen.
14 | rene72 | 04.01.2006 @ 16:19
@13 Vattenfall hat ja nicht nur hier Kunden und Lieferanten gehabt, sondern auch weiterweg. Er hat zumindest Kontakte in die "große" Wirtschaft und wenn er die für uns gewinnbringend einsetzen kann, warum nicht?
15 | martenn | 04.01.2006 @ 17:06
ich sage mal so wir haben keinerlei alternativen und von daher finde ich die wahl gar nicht so schlecht... warten wir mal ab und lassen den mann erstmal seine arbeit machen bevor wir ihn schon wieder vorher schlecht reden....
16 | Heidi | 04.01.2006 @ 18:54
War nicht irgendwann mal die Rede von "betandwin"? Hat da jemand ne Info dazu.
17 | maikäfer | 04.01.2006 @ 21:40
L.T. und Krein, das wär´doch was. Beide Pensionär, beide nicht mehr Präsident und beide hatten 5 Jahrzehnte ihres Lebens nichts mit Eishockey zu tun. Ich denke, junge Leute braucht das Land. Andere sind auch in den eigenen Reihen fündig geworden. Nicht Muskau oder Trebendorf, aus Weißwasser muss er sein oder seine Wurzeln hier haben.
18 | rene72 | 04.01.2006 @ 22:18
@17 Krein soll Sponsoren anschleppen, da muß er keine Ahnung von Eishockey haben!
19 | Bure | 04.01.2006 @ 22:33
man lass den erstemal was anpacken und nich gleich wieder nur meckern selbst wenn grein beim Uli Hoeneß anruft nimmt der noch ab..
20 | Senator | 05.01.2006 @ 10:05
@17: Man bist du flach und billig im Niveau. "Aus WSW muss er sein.." Haha. Hätten Leute wie Du das sagen, käme wohl ein"Alle Nicht WSW'er aus der Halle" beim Heimspiel. Alle die nicht aus WSW sind haben keine Ahnung vom Hockey, oder was !! Du stinkst mir !
21 | exilfuchs | 05.01.2006 @ 11:59
Erstens ist Dieter Krein nich auf Druck von Sponsoren gegangen sondern auf Druck EINES Sponsors der neben dem Eisstadion in WSW nen Geldautomaten hat. Zweitens sollte man mal die erfolgreichen Jahre in CB dem einem schlechten gegenüberstellen und dann die Verhältnismäßigkeit prüfen. Drittens scheint es ja Dynamo Fans lieber zu sein das der ESW vor die Hunde geht als sich von nem Menschen helfen zu lassen der aus Cottbus was gemacht hat und in WSW für quasi lau arbeiten würde.
Ich habe fertig
22 | atzegruenkohl | 05.01.2006 @ 14:10
Also ich finde es gar nicht mal so schlecht mit Krein. Er hat in Cottbus doch sehr viel erreicht. Ausserdem schlimmer werden kann es nicht mehr. Ich bin für jede Chance offen die den Füchsen und uns Fans gereicht wird.
Einfach mal abwarten, ich würd emich jedenfalls freuen noch etliche Jahre in WSW zum Hockey zu gehen.
23 | mat | 05.01.2006 @ 18:09
Das Thema Kohle kotzt mich langsam an. Andauernd ist in WSW das Geld weg. Wie kann man nur mit Geld wirtschaften was man gar nich hat bzw. organiseren kann. Erst wird von Rettung geschwafelt und nen paar Monate später is alles wieder ganz anders.
Langsam versteh ik die Leute die zu mir gesagt haben das Spenden sinnlos ist. Ordentlich wirtschaften!!!!!!!!
24 | Mozart | 05.01.2006 @ 21:37
Wissen hier manche, was es bedeutet, wenn ein "Machtmensch" auf einen "Machtmenschen" trifft? Hatten wir erst vor nicht allzulanger Zeit... Kann Herrn Krein nur viel Glück zum Wohle der Füchse wünschen...
Ciao Mozart!
25 | Hoywoyfux | 06.01.2006 @ 15:49
@mozart - ich teile Deine Vorbehalte auch. Manche Liason geht nur 1, 2 Jahre gut. Vielleicht hat aber auch mancher gelernt, vielleicht passt die Chemie besser . . . Egal. Deshalb nicht zurückschauen, wir haben zu wenig Alternativen. Und wenn einer da ist, der wirtschaftlich sinnvoll als Rentner seine Kontakte zur Verfügung stellt, dann ist der Vorteil wohl auf beiden Seiten. Wir vom Eissport sichern unsere wirtschaftliche Zukunft und er tritt mit uns aus dem Schatten des Vergessens.
26 | Hoywoyfux | 06.01.2006 @ 15:55
Was mich noch vielmehr dabei beschäftigt : Krein fordert, wie ein Mangager der Wirtschaft voll zu recht, die vorbehaltlose Unterstützung /Verein und GmbH/. Und dieses Kunststück ist angesichts mancher "unübersichtlicher" Verhältnisse in den Strukturen zu lösen. Da ist manch Ärger vorprogrammiert, will man da auf die Pauke hauen. Aber ein Sponsor hat nunmal das Recht, dass sich sein Geld in sicheren und geregelten Verhältnissen verwertet.
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Der langjährige Präsident von Energie Cottbus, Dieter Krein, will den wirtschaftlich unter Druck stehenden Lausitzer Füchsen bei der Sponsorengewinnung helfen.
Es habe in den vergangenen Tagen erste Gespräche mit den Gesellschaftern der Profi-Spielbetriebs-GmbH des Lausitzer Eishockey-Zweitligisten gegeben, bestätigte der 64-Jährige gestern der RUNDSCHAU. «Man hat mich um Hilfe gebeten. Diesen Wunsch kann ich nicht abschlagen. Denn dieser Verein ist wichtig für die Region» , sagte Krein, der in Trebendorf im Niederschlesischen Oberlausitz-Kreis (NOL) zu Hause ist.
Mit welchen Kompetenzen Krein im Einzelnen ausgestattet wird, soll bei den anstehenden Verhandlungen mit der Füchse-Geschäftsführung geklärt werden. Sie hatte am Wochenanfang den bisher im Marketingbereich tätigen Wolfgang Stöber beurlaubt. Für Krein, der sich bei der Geldbeschaffung gleichermaßen für den Profibereich und den im Stammverein ES Weißwasser organisierten Nachwuchs stark machen will, komme ein Engagement jedoch nur bei vorbehaltloser Rückendeckung durch alle Vereinsgremien infrage. «Wenn nicht alle wirklich dahinterstehen, macht es keinen Sinn» , benannte er seine wichtigste Forderung. Krein war im Mai des vergangenen Jahres als Präsident von Energie Cottbus zurückgetreten. Zudem verfügt er als ehemaliger Abteilungsleiter Einkauf bei Vattenfall über wichtige Kontakte in die Energie- Branche.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 04.01.2006