Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Presseschau: Sächsische Zeitung 07.01.06
08.01.2006 | 00:11 Uhr von
Bewegung bei den Füchsen
Nicht nur auf der sportlichen Schiene hat der Weißwasseraner Eishockey-Verein einiges unternommen, um nach dem verkorksten Saisonstart wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Die jüngsten Erfolge sind gut für das Selbstbewusstsein der Füchse in den entscheidenden Relegationsspielen gegen den Abstieg. Auch hinter den Kulissen wird angestrengt gearbeitet, um den Profisport in der Lausitz zu erhalten. Auch die ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt und heutige Sozialministerin Helma Orosz soll bei den Weißwasseraner Stadtwerken Vertragstreue angemahnt haben. Sie hatte in ihrer Amtszeit beim Anteilsverkauf eine zehnjährige Unterstützung für den Eissport ausgehandelt. In der Vereinskasse soll wieder ein Loch klaffen. Keinesfalls in der Höhe von über 400 000 Euro, wie eine Zeitung schrieb, aber auch nicht so, dass man es aus der Portokasse stopfen könnte.



Er hat in der Lausitz bereits seine Erfolgsspur hinterlassen und genießt seinen Ruhestand. Das mit dem Ruhestand kann sich eigentlich niemand vorstellen, der den eher ruhelosen, ja impulsiven Dieter Krein auch nur flüchtig kennen gelernt hat. Der ehemalige Chef von Energie Cottbus lässt sich nicht in seiner Trebendorfer Idylle gefangen halten. In den letzten Wochen ist er viel mit den Verantwortlichen der Füchse gesehen worden. Bahnt sich da ein Comeback auf dem Eis an? Krein wiegelt ab, er ist Mitglied des ESW und spricht natürlich auch mit Vorstandsmitgliedern, will sich aber nicht in die Ecke des bloßen Geldbeschaffers stellen lassen. In Cottbus sagte er immer: Erfolg muss organisiert werden.



Ein Ex-Fuchs könnte sich die Anstrengungen um seinen ehemaligen Verein ganz gelassen ansehen. Doch auf den Chef des DEL-Klubs Hamburg Freezers Boris Capla lastet erheblicher Druck. Die Freezers stehen in der Tabelle nicht dort, wo sie die Sponsoren sehen möchten. Schließlich haben sie Caplas Wunsch nach einer modernen Arena erfüllt. Von einer großen Halle träumte er auch schon in Weißwasser. Als er auf Granit stieß, experimentierte er mit der Verlegung einiger Spiele nach Chemnitz. Das ging nicht gut. Gewiss würde er auch heute sagen: Weißwasser braucht eine moderne Halle.(Wolfgang Nagorske)
Quelle: Sächsische Zeitung
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