Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Presseschau: Sächsische Zeitung 07.01.06
08.01.2006 | 00:16 Uhr von
Gleichwertig mit dem Dritten
Einziger Unterschied in Bietigheim ist die Chancenverwertung. Drei Minuten vor Schluss fällt die Entscheidung. Rund 200 Füchse-Fans waren mit nach Bietigheim gereist um ihr Team zu unterstützen. Vielleicht geht ja in Richtung Playoffs doch noch etwas? Dass es beim Tabellendritten besonders schwer werden würde, war aber von vornherein klar. Die beiden bisherigen Spiele wurden jeweils knapp vom Gastgeber gewonnen. Die Füchse begannen selbstbewusst, hatten durch Martin Sekera die erste gute Möglichkeit in Überzahl. Der Tscheche tauchte frei vor em Steelers-Goalie Jason Elliott auf, scheiterte aber an diesem. Auch weiterhin wirkten wesentlich frischer als die Gastgeber, schossen im Gegensatz zu den Bietigheimer mehrfach gefährlich auf das Tor. Die ersten Überzahlspiele der Gastgeber (Strafen gegen Koalick und Gagnon) überstanden die Füchse relativ problemlos. Sean Gagnon prüfte mit zwei gefährlichen Schüssen erneut den Steelers- Goalie. Dann endlich wurde das gefährlichere und aktivere Spiel der Füchse belohnt. Michael Kreil traf auf Vorlage von Rochefort und Wikström. Es gelang aber nicht, diese Führung erst einmal zu konservieren: Nur 30 Sekunden später musste Sebastian Elwing einen Schlagschuss von Markus Wieland prallen lassen und Matthias Hart staubte ab. Das Unentschieden nach dem ersten Drittel täuschte etwas über den tatsächlichen Spielverlauf und das Chancenverhältnis hinweg. Die Füchse hätten führen müssen.
Das zweite Drittel begannen die Gastgeber stärker, aber Elwing reagierte mehrfach prächtig. Und dann gelang in dieser Phase Morgan Warren aus spitzem Winkel sogar der erneute Führungstreffer für die Füchse. Zwar gerieten die Gäste danach mächtig unter Druck, Elwing aber zeigte weiterhin sein ganzes Können und mit Kontern waren die Lausitzer durch Müller und Gagnon mehrfach einem Treffer nahe.Dann aber schaffte der überragende Kanadier Eric Schneider nach einem sehenswerten Alleingang den 2:2-Ausgleichstreffer. Die Steelers drückten danach auf die erstmalige Führung, mussten aber bei Kontern der Lausitzer immer wieder auf der Hut sein.
Vor dem letzten Drittel war für die Füchse noch alles drin, erst recht, nachdem der Ex-Weißwasseraner Petr Mares gleich zu Beginn eine Riesenchance für die Gastgeber ausließ. In der nun entscheidenden Phase des Spieles verpassten die Füchse mehrfach „Riesen"zum 2:3 (Gagnon, Pohling, Wikström). Wenn man aber die wesentlich besseren Chancen nicht nutzt,
wird man im knallharten Profigeschäft bestraft, und das sogar in Überzahl. Die Steelers nutzen ihren zweiten Konter bei 4:5 (zuvor hatte Elwing pariert) zum Führungstreffer. Als dann der insgesamt starke Sebastian Elwing 72 Sekunden vor dem Ende vom Eis ging, versetzte Eric Schneider den Lausitzer Füchsen den k.o -Schlag.
Quelle: sz-online
500 mal gelesen
 
1 | SEFI | 08.01.2006 @ 00:49
"Ex-Weißwasseraner Petr Mares" Na ich hau mich ja weg. Bekommt da jemand noch Geld für solche Artikel?
2 | exilfuchs | 08.01.2006 @ 02:47
Ich hoffe eher wir bekommen das Geld das wir das lesen
3 | Jörg | 08.01.2006 @ 10:13
Bis auf einen Buchstaben hätte der Autor doch recht... ;-)
4 | SEFI | 08.01.2006 @ 15:58
Dann stimmt die Story aber trotzdem nicht. :-)
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