"Trotz kleinerer Rückschläge: Wir sind absolut auf dem richtigen Weg", zog Füchse-Trainer Fred Carroll nach dem 4:2-Heimerfolg über den EHC Freiburg zufrieden seine Wochenendbilanz. Dabei gewann der Kanadier auch der 2:4-Niederlage beim SC Bietigheim-Bissingen Positives ab: "Jeder hat gesehen, dass wir inzwischen gegen jede Mannschaft der Liga mithalten können." Weniger froh war der Oberfuchs darüber, dass die Partie am Sonntag so begann, wie das Match gegen die Schwaben sein Ende fand: Mit einem Gegentreffer bei eigener Überzahl.
Bis zwei Minuten vor der Schlusssirene hielten die Füchse in Bietigheim ein 2:2. Als dann auch noch Oliver Bernhardt von den Gastgebern auf die Strafbank musste, schien ein Sieg greifbar. Doch im Willen, die drei Punkte zu erzwingen, entblößten die Lausitzer die Abwehr und wurden ausgekontert. Alexandre Jacques überwand Sebastian Elwing zum 3:2. Eric Schneiders Treffer zum 4:2 ins leere EHC- Gehäuse war nur noch Resultatskosmetik. Gegen Freiburg sollte deshalb alles besser werden. Aber schon im ersten Überzahlspiel versagten die Gelb- Blauen erneut. Martin Sekera vertändelte die Scheibe an der blauen Linie und Neville Rautert nahm das Geschenk dankend an. Auch in den folgenden Minuten offenbarten die Weißwasseraner in Überzahl eklatante Schwächen. "Komisch! Im Training klappt Powerplay super - im Spiel so gut wie nicht.", machte Fred Carroll deutlichen Verbesserungsbedarf aus. Insofern war nach fast drei Füchse- Überzahlspielen das Gute nur darin zu sehen, dass der Rückstand weiter bloß 0:1 betrug. Dann hämmerte Lars Müller die Scheibe mit Wut im Bauche zum 1:1 ins Netz. Für Ruhe sorgte der Ausgleich allerdings nicht. 28 Sekunden vor Drittelende kullerte der Puck erneut ins Füchse- Tor. Was Fred Carroll seinen Schützlingen in der Drittelpause erzählte, ist nicht überliefert. Fakt ist aber, dass die Hausherren wie verwandelt aufs Eis zurückkehrten und die Schwarzwälder regelrecht überrannten. Gerade diese Phase sorgte bei Freiburgs Coach Peter Obresa für massive Verstimmung. "Meine Schlüsselspieler waren heute eher Clowns. Wenn Ryan Smith bei doppelter Unterzahl die Scheibe nicht aus dem Drittel bringt, fällt mir nichts mehr ein. Selbst Stevie Wonder hätte bei der Menge Platz vernünftig geklärt.", fand Obresa drastische Worte. Die mussten sich vor einigen Wochen auch die Lausitzer Spieler anhören. Inzwischen ist Fred Carroll mit seinen Schützlingen offenbar auf "Schmusekurs" gegangen: "Wir haben mal wieder 40 Minuten sehr gut gespielt. Das wird auf Dauer aber nicht reichen", kritisierte der EHC-Übungsleiter diplomatisch. Und kündigte für heute (Dienstag) einen BelohnungsBowling-Abend an. Angetan ist Carroll erstaunlicherweise auch von der neuen Art der Ahndung von Stockfouls: "Es wird jetzt mehr gepfiffen - und wir kriegen weniger Strafen als zuvor", grinste der Kanadier. Und studierte ausgiebig die Tabelle: München liegt nur noch zwei und Bad Tölz nur noch drei Zähler vor den Lausitzern. Wenn dann jetzt auch noch das Überzahlspiel besser funktionieren würde...
Bis zwei Minuten vor der Schlusssirene hielten die Füchse in Bietigheim ein 2:2. Als dann auch noch Oliver Bernhardt von den Gastgebern auf die Strafbank musste, schien ein Sieg greifbar. Doch im Willen, die drei Punkte zu erzwingen, entblößten die Lausitzer die Abwehr und wurden ausgekontert. Alexandre Jacques überwand Sebastian Elwing zum 3:2. Eric Schneiders Treffer zum 4:2 ins leere EHC- Gehäuse war nur noch Resultatskosmetik. Gegen Freiburg sollte deshalb alles besser werden. Aber schon im ersten Überzahlspiel versagten die Gelb- Blauen erneut. Martin Sekera vertändelte die Scheibe an der blauen Linie und Neville Rautert nahm das Geschenk dankend an. Auch in den folgenden Minuten offenbarten die Weißwasseraner in Überzahl eklatante Schwächen. "Komisch! Im Training klappt Powerplay super - im Spiel so gut wie nicht.", machte Fred Carroll deutlichen Verbesserungsbedarf aus. Insofern war nach fast drei Füchse- Überzahlspielen das Gute nur darin zu sehen, dass der Rückstand weiter bloß 0:1 betrug. Dann hämmerte Lars Müller die Scheibe mit Wut im Bauche zum 1:1 ins Netz. Für Ruhe sorgte der Ausgleich allerdings nicht. 28 Sekunden vor Drittelende kullerte der Puck erneut ins Füchse- Tor. Was Fred Carroll seinen Schützlingen in der Drittelpause erzählte, ist nicht überliefert. Fakt ist aber, dass die Hausherren wie verwandelt aufs Eis zurückkehrten und die Schwarzwälder regelrecht überrannten. Gerade diese Phase sorgte bei Freiburgs Coach Peter Obresa für massive Verstimmung. "Meine Schlüsselspieler waren heute eher Clowns. Wenn Ryan Smith bei doppelter Unterzahl die Scheibe nicht aus dem Drittel bringt, fällt mir nichts mehr ein. Selbst Stevie Wonder hätte bei der Menge Platz vernünftig geklärt.", fand Obresa drastische Worte. Die mussten sich vor einigen Wochen auch die Lausitzer Spieler anhören. Inzwischen ist Fred Carroll mit seinen Schützlingen offenbar auf "Schmusekurs" gegangen: "Wir haben mal wieder 40 Minuten sehr gut gespielt. Das wird auf Dauer aber nicht reichen", kritisierte der EHC-Übungsleiter diplomatisch. Und kündigte für heute (Dienstag) einen BelohnungsBowling-Abend an. Angetan ist Carroll erstaunlicherweise auch von der neuen Art der Ahndung von Stockfouls: "Es wird jetzt mehr gepfiffen - und wir kriegen weniger Strafen als zuvor", grinste der Kanadier. Und studierte ausgiebig die Tabelle: München liegt nur noch zwei und Bad Tölz nur noch drei Zähler vor den Lausitzern. Wenn dann jetzt auch noch das Überzahlspiel besser funktionieren würde...
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 10.01.2006