Die Partie gegen die als Tabellenfünfte angereisten Cannibals aus Landshut stand nach dem Sieg gegen die Freiburger Wölfe und dem damit geschafften Anschluss an das Mittelfeld eigentlich unter keinem schlechten Stern für die Füchse. Zur Belohnung hatte es zudem von Trainer Fred Carroll eine zweitägige Verschnaufpause für das Team gegeben. Neuer Schwung wurde also erhofft.
Pavel Vait war der erste, der sich offenbar daran halten wollte. Seinen Schuss in der dritten Minute parierte jedoch der insgesamt sehr sicher wirkende Cinibulk im Tor der Gäste. In der fünften Minute dann die Chance auf der Gegenseite, zu zweit vor dem Tor von McDonald auftauchend vergaben die Landshuter jedoch zunächst noch.
Nervöse Füchse
Die bis dahin relativ ruhig wirkende Partie war noch keine acht Minuten alt, da hatte der phasenweise kleinlich pfeifende Unparteiische Franz Josef Trainer aus Bad Aibling schon vier Strafen ausgeteilt, von denen allerdings nur eine auf das Konto der Füchse ging. Die konnten die daraus resultierende Überzahl jedoch nicht nutzen.
Dagegen musste Morgan Warren unmittelbar nach Ablauf einer Strafe gegen ihn zusehen, wie die Gäste durch Markus Welz (10.) in Führung gingen. Aus einem Meter Entfernung hatte der Landshuter halb hoch abgezogen, unter dem Arm von McDonald hindurch schlug der Puck im Füchsenetz ein.
Die kamen jetzt etwas von ihrer Linie ab. Sie antworteten zwar tapfer mit einem Powerplay, an Schüssen jedoch kam dabei zu wenig heraus. Zusätzliches Pech: Ein schönes Solo von Dirk Rohrbach stoppte Gästetorhüter Cinibulk.
Dafür schlug es etwas später Füchsekasten ein. Der Unparteiische erkannte jedoch das Tor aufgrund eines vorausgegangenen Handpasses nicht an (20.). Zur Pause blieb es daher beim 0:1, das aufgrund der besseren Chancen für die Cannibals nicht unverdient war.
Zwei Minuten nach der Rückkehr der Mannschaften aufs Eis schlug es zum zweiten Mal bei McDonald ein, als Zareba nach einem schnell vorgetragenen Konter über rechts abzog (22.). Die Landshuter kontrollierten nun das Spiel und ließen sich auch in Unterzahl nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen. Vielmehr machten sie den Füchsen auch in der Folgezeit durch ihr konzentriertes Spiel zu schaffen. In der 27. Minute vertändelte Strömberg zwar noch die dicke Chance zum dritten Treffer, auch in der 30. Minute vergaben die Gäste noch kläglich; nach einer Strafe gegen die Füchse nutzten sie aber die entstandenen Überzahl zum dritten Treffer durch Daffner (32.)
Zuvor hatte Rohrbach in der 28. Minute die Chance zum Anschluss für die Gastgeber vertan. Deren Nervosität auch in den Angriffsbemühungen wurde noch einmal sichtbar, als Kempf in aussichtsreicher Position Morgan Warren die Scheibe lediglich zwischen die Schlittschuhe spielte (36.).
In Ordnung ging die Landshuter Führung zu diesem Zeitpunkt auch, weil sie es verstanden, die Hausherren ein ums andere Mal mit blitzartigen vorgetragenen Kontern in Verlegenheit zu bringen. Wenn die Füchse dennoch einmal vor dem Tor der Cannibals auftauchten, machte Goalie Cinibulk einen sicheren Eindruck oder die Lausitzer brachten sich durch Querpasspiel selbst um die Chance.
Landshut blieb denn zunächst auch im dritten Spielabschnitt die cleverere Mannschaft, eine Tatsache, der Brandon Dietrich in der 46. Minute mit dem 0:4 zählbaren Ausdruck verlieh. Zwar erwachte die Halle noch einmal zum Leben, als Wikström zwei Minuten später eine der wenigen Fehler von Gästetorhüter Cinibulk nutzte und zum 1:4 einschoss, – Pohling hätte in der 48. Minute sogar noch auf 2.4 verkürzen können, – Zählbares kam jedoch für beide Seiten nicht mehr heraus. Am Ende der Partie stand eine bittere aber völlig verdiente Niederlage der Weißwasseraner, die sich vor allem durch den zu komplizierten Spielaufbau immer wieder selbst in Schwierigkeiten gebracht hatten. Landshut war an diesem Abend eine Nummer zu groß. Es bleibt eng für die Lausitzer. (Von Ronny Reddo und Dietrich Nixdorf)
Einer der entscheidenden Unterschied war, dass wir kaum Nachschüsse schafften,die Landshuter aber um die vielen von Nolan prallen gelassenen Schüsse wußten und aggressiv nachsetzten (zwei Treffer im Nachschuss).Läuferisch und gedanklich war LA immer eine Terz schneller.
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Pavel Vait war der erste, der sich offenbar daran halten wollte. Seinen Schuss in der dritten Minute parierte jedoch der insgesamt sehr sicher wirkende Cinibulk im Tor der Gäste. In der fünften Minute dann die Chance auf der Gegenseite, zu zweit vor dem Tor von McDonald auftauchend vergaben die Landshuter jedoch zunächst noch.
Nervöse Füchse
Die bis dahin relativ ruhig wirkende Partie war noch keine acht Minuten alt, da hatte der phasenweise kleinlich pfeifende Unparteiische Franz Josef Trainer aus Bad Aibling schon vier Strafen ausgeteilt, von denen allerdings nur eine auf das Konto der Füchse ging. Die konnten die daraus resultierende Überzahl jedoch nicht nutzen.
Dagegen musste Morgan Warren unmittelbar nach Ablauf einer Strafe gegen ihn zusehen, wie die Gäste durch Markus Welz (10.) in Führung gingen. Aus einem Meter Entfernung hatte der Landshuter halb hoch abgezogen, unter dem Arm von McDonald hindurch schlug der Puck im Füchsenetz ein.
Die kamen jetzt etwas von ihrer Linie ab. Sie antworteten zwar tapfer mit einem Powerplay, an Schüssen jedoch kam dabei zu wenig heraus. Zusätzliches Pech: Ein schönes Solo von Dirk Rohrbach stoppte Gästetorhüter Cinibulk.
Dafür schlug es etwas später Füchsekasten ein. Der Unparteiische erkannte jedoch das Tor aufgrund eines vorausgegangenen Handpasses nicht an (20.). Zur Pause blieb es daher beim 0:1, das aufgrund der besseren Chancen für die Cannibals nicht unverdient war.
Zwei Minuten nach der Rückkehr der Mannschaften aufs Eis schlug es zum zweiten Mal bei McDonald ein, als Zareba nach einem schnell vorgetragenen Konter über rechts abzog (22.). Die Landshuter kontrollierten nun das Spiel und ließen sich auch in Unterzahl nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen. Vielmehr machten sie den Füchsen auch in der Folgezeit durch ihr konzentriertes Spiel zu schaffen. In der 27. Minute vertändelte Strömberg zwar noch die dicke Chance zum dritten Treffer, auch in der 30. Minute vergaben die Gäste noch kläglich; nach einer Strafe gegen die Füchse nutzten sie aber die entstandenen Überzahl zum dritten Treffer durch Daffner (32.)
Zuvor hatte Rohrbach in der 28. Minute die Chance zum Anschluss für die Gastgeber vertan. Deren Nervosität auch in den Angriffsbemühungen wurde noch einmal sichtbar, als Kempf in aussichtsreicher Position Morgan Warren die Scheibe lediglich zwischen die Schlittschuhe spielte (36.).
In Ordnung ging die Landshuter Führung zu diesem Zeitpunkt auch, weil sie es verstanden, die Hausherren ein ums andere Mal mit blitzartigen vorgetragenen Kontern in Verlegenheit zu bringen. Wenn die Füchse dennoch einmal vor dem Tor der Cannibals auftauchten, machte Goalie Cinibulk einen sicheren Eindruck oder die Lausitzer brachten sich durch Querpasspiel selbst um die Chance.
Landshut blieb denn zunächst auch im dritten Spielabschnitt die cleverere Mannschaft, eine Tatsache, der Brandon Dietrich in der 46. Minute mit dem 0:4 zählbaren Ausdruck verlieh. Zwar erwachte die Halle noch einmal zum Leben, als Wikström zwei Minuten später eine der wenigen Fehler von Gästetorhüter Cinibulk nutzte und zum 1:4 einschoss, – Pohling hätte in der 48. Minute sogar noch auf 2.4 verkürzen können, – Zählbares kam jedoch für beide Seiten nicht mehr heraus. Am Ende der Partie stand eine bittere aber völlig verdiente Niederlage der Weißwasseraner, die sich vor allem durch den zu komplizierten Spielaufbau immer wieder selbst in Schwierigkeiten gebracht hatten. Landshut war an diesem Abend eine Nummer zu groß. Es bleibt eng für die Lausitzer. (Von Ronny Reddo und Dietrich Nixdorf)
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 14.01.2006