"Ihr fahrt ja wie die Opas!" Ein Füchse-Fan brachte in der 24. Spielminute der Partie der Weißwasseraner gegen den EV Landshut beim Stand von 0:2 das Dilemma der Gastgeber lautstark auf den Punkt. Irgendwie kamen die EHC-Cracks nicht richtig auf Touren. Und wer läuferisch nicht auf der Höhe ist, kommt kaum erfolgversprechend in die Gefahrenzone. So trafen die Lausitzer am Wochenende in 120 Spielminuten nur zweimal ins gegnerische Tor, kassierten aber acht Stück. So standen am Ende gegen Landshut und in Regensburg zwei 1:4-Pleiten und null Punkte zu Buche. "Dennoch bin ich nicht unzufrieden. In beiden Spielen hatten wir zahlreiche Chancen und haben es den beiden starken Kontrahenten schwer gemacht", resümierte EHC-Coach Fred Carroll trotzig. Allerdings blieb auch dem Kanadier nicht verborgen, dass sowohl die Landshuter wie auch die Regensburger immer einen Tick spritziger und vor allem geistig flinker waren. Das führte folgerichtig zu Fehlern im Defensivverbund und erst recht in Unterzahlsituationen. Fünf der acht Gegentore fielen bei numerischer Unterlegenheit der Weißwasseraner. Das wäre vielleicht noch zu verschmerzen gewesen, wenn die Lausitzer ihre Überzahlmöglichkeiten genutzt hätten. Spätestens da aber wurde den Gelb-Blauen das geringere Spieltempo zum Verhängnis. Wie festgeklebt hielten die Cracks ihre Positionen, statt durch viel Bewegung die Organisation der Gegner zu zerstören. Viel zu oft wurde Sean Gagnon gesucht, der zwar mit mächtigen Schlagschüssen für Gefahr sorgte, niemand ging aber auf den Nachschuss. So siegte jeweils die Mannschaft mit der besseren Defensive.
Das Wort "Play-offs" hat Carroll inzwischen endgültig aus seinem Sprachgebrauch gestrichen. Bei 22 Punkten Rückstand auf Rang acht ist dies nur allzu verständlich. Das Augenmerk ist nur noch auf die möglichst optimale Vorbereitung auf die zehn Spiele der Abstiegsrunde ab dem 12. März gerichtet. Deshalb werden verletzte oder angeschlagene Akteure schon jetzt mit Blick auf den "Show down" der Saison geschont. Zu Robert Bartlik hat sich nach dem Regensburg-Spiel mit Morgan Warren ein zweiter Schulterrekonvaleszent gesellt (DNN berichtete). Zum großen Glück hat sich die erste Diagnose, die Schulterbruch lautete, nicht bestätigt. Weil sich Sean Gagnon nach einem Wortduell mit seinem Spezi Mark Woolf vom EVR eine Zehn-Minuten-Strafe - die dritte - einhandelte, werden am Freitag beim Kellerduell gegen München gleich zwei Ausländer fehlen. Der Aufstieg aus den Niederungen der Tabelle wird damit kaum einfacher.
"Dennoch bin ich nicht unzufrieden. In beiden Spielen hatten wir zahlreiche Chancen und haben es den beiden starken Kontrahenten schwer gemacht", resümierte EHC-Coach Fred Carroll trotzig. Allerdings blieb auch dem Kanadier nicht verborgen, dass sowohl die Landshuter wie auch die Regensburger immer einen Tick spritziger und vor allem geistig flinker waren. Das führte folgerichtig zu Fehlern im Defensivverbund und erst recht in Unterzahlsituationen. Fünf der acht Gegentore fielen bei numerischer Unterlegenheit der Weißwasseraner. Das wäre vielleicht noch zu verschmerzen gewesen, wenn die Lausitzer ihre Überzahlmöglichkeiten genutzt hätten. Spätestens da aber wurde den Gelb-Blauen das geringere Spieltempo zum Verhängnis. Wie festgeklebt hielten die Cracks ihre Positionen, statt durch viel Bewegung die Organisation der Gegner zu zerstören. Viel zu oft wurde Sean Gagnon gesucht, der zwar mit mächtigen Schlagschüssen für Gefahr sorgte, niemand ging aber auf den Nachschuss. So siegte jeweils die Mannschaft mit der besseren Defensive.
Das Wort "Play-offs" hat Carroll inzwischen endgültig aus seinem Sprachgebrauch gestrichen. Bei 22 Punkten Rückstand auf Rang acht ist dies nur allzu verständlich. Das Augenmerk ist nur noch auf die möglichst optimale Vorbereitung auf die zehn Spiele der Abstiegsrunde ab dem 12. März gerichtet. Deshalb werden verletzte oder angeschlagene Akteure schon jetzt mit Blick auf den "Show down" der Saison geschont. Zu Robert Bartlik hat sich nach dem Regensburg-Spiel mit Morgan Warren ein zweiter Schulterrekonvaleszent gesellt (DNN berichtete). Zum großen Glück hat sich die erste Diagnose, die Schulterbruch lautete, nicht bestätigt. Weil sich Sean Gagnon nach einem Wortduell mit seinem Spezi Mark Woolf vom EVR eine Zehn-Minuten-Strafe - die dritte - einhandelte, werden am Freitag beim Kellerduell gegen München gleich zwei Ausländer fehlen. Der Aufstieg aus den Niederungen der Tabelle wird damit kaum einfacher.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 17.01.2006