Lausitzer Füchse unterliegen München 2:4
Erneut klafften an einem Freitag Wunsch und Wirklichkeit bei den Lausitzer Füchsen weit auseinander. Die bittere Heimniederlage gestern gegen den EHC München zeigte abermals schonungslos die eklatanten Schwächen der Weißwasseraner auf: Sie sind derzeit nicht in der Lage, ein Spiel zu gestalten. Die eher biederen Bayern zeigten den Füchsen, wie man aus Nöten Tugenden machen kann. Sie gingen schnell in Front und legten zügig nach. «3:0 nach zwanzig Minuten, das ist schlicht zu viel» , so ein frustrierter Hans-Jürgen Domko. Der feierte einst mit diversen Weißwasseraner Dynamo-Teams Meistertitel in Massen. Sicher, Trainer Fred Caroll musste diesmal mächtig improvisieren. Verletzungen von Leistungsträgern wie Morgan Warren im Sturm oder Sperren wie die von Verteidiger Sean Gagnon sind schwer zu kompensieren. Aber Weißwassers Cracks waren gestern viel zu brav, um den Bayern wirksam die Stirn zu bieten. Hinzu kam, dass Leistungsträger wie Mattias Wikström oder Martin Sekera ihr Leistungsvermögen nie ausschöpften. So kam es, wie es denn kommen musste – die Niederlage gegen München wurde zur Realität. «Der zweite Saison-Auswärtssieg im zweiten Spiel bei den Weißwasseranern, das ist nicht schlecht» , feixte EHC-Abwehrmann Alexander Schuster. Der hatte mit dem 3:0 der Gäste wohl den Erfolg der Bayern endgültig fixiert. Weißwasser muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht engagiert genug gekämpft zu haben. Ausgenommen von dieser Kritik dürfte lediglich Elia Ostwald bleiben. Der Youngster demonstrierte eine vormalige Lausitzer Tugend – nämlich Kampfgeist.
Service: Das erste Füchse-Fanforum 2006 findet in Spremberg statt. Dazu sind alle Anhänger am 26. Januar um 19 Uhr ins Hotel «Georgenberg» eingeladen. Mit dabei sind Trainer Fred Carroll, Torwart Sebastian Elwing und Stürmer Jörg Pohling.
Erneut klafften an einem Freitag Wunsch und Wirklichkeit bei den Lausitzer Füchsen weit auseinander. Die bittere Heimniederlage gestern gegen den EHC München zeigte abermals schonungslos die eklatanten Schwächen der Weißwasseraner auf: Sie sind derzeit nicht in der Lage, ein Spiel zu gestalten. Die eher biederen Bayern zeigten den Füchsen, wie man aus Nöten Tugenden machen kann. Sie gingen schnell in Front und legten zügig nach. «3:0 nach zwanzig Minuten, das ist schlicht zu viel» , so ein frustrierter Hans-Jürgen Domko. Der feierte einst mit diversen Weißwasseraner Dynamo-Teams Meistertitel in Massen.
Sicher, Trainer Fred Caroll musste diesmal mächtig improvisieren. Verletzungen von Leistungsträgern wie Morgan Warren im Sturm oder Sperren wie die von Verteidiger Sean Gagnon sind schwer zu kompensieren. Aber Weißwassers Cracks waren gestern viel zu brav, um den Bayern wirksam die Stirn zu bieten. Hinzu kam, dass Leistungsträger wie Mattias Wikström oder Martin Sekera ihr Leistungsvermögen nie ausschöpften. So kam es, wie es denn kommen musste – die Niederlage gegen München wurde zur Realität. «Der zweite Saison-Auswärtssieg im zweiten Spiel bei den Weißwasseranern, das ist nicht schlecht» , feixte EHC-Abwehrmann Alexander Schuster. Der hatte mit dem 3:0 der Gäste wohl den Erfolg der Bayern endgültig fixiert. Weißwasser muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht engagiert genug gekämpft zu haben. Ausgenommen von dieser Kritik dürfte lediglich Elia Ostwald bleiben. Der Youngster demonstrierte eine vormalige Lausitzer Tugend – nämlich Kampfgeist.
Service: Das erste Füchse-Fanforum 2006 findet in Spremberg statt. Dazu sind alle Anhänger am 26. Januar um 19 Uhr ins Hotel «Georgenberg» eingeladen. Mit dabei sind Trainer Fred Carroll, Torwart Sebastian Elwing und Stürmer Jörg Pohling.
Lausitzer Füchse – EHC München 2:4 (0:3, 0:1, 2:0). Tore: 0:1 Vogl (10.), 0:2 Carlson (12.), 0:3 Schuster (19.), 0:4 Kink (30.), 1:4 Pohling (46.), 2:4 Wartenberg (60.). Schiedsrichter: Ulpi Sicorschi (Waldkraiburg). Zuschauer: 1291. Strafminuten: 20/20+10 (Wild).
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Elia Ostwald.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 21.01.2006