Gegen die deutlich stärkeren Gäste war die Partie schon nach dem ersten Drittel verloren.
Mit dem EHC aus München kam ein Team in den Fuchsbau, gegen das schon mal der Ernstfall geprobt werden konnte. Denn in den alles entscheidenden Playdowns ab dem 12. März werden sich beide Mannschaften wieder gegenüberstehen. Bei den Füchsen waren die Reihen gestern überschaubar - Bartlick, Warren und Leyva fehlten wegen Schulterproblemen, Gagnon war gesperrt.
So rückten Noack, Ostwald und Götz ins Aufgebot. Nach 34 Sekunden hatten die Fans der Füchse schon den Torschrei auf den Lippen, doch Dirk Rohrbach und kurz darauf Ostwald, der übers Tor zog, scheiterten knapp. Besser machten es die Gäste, die nach 2:13 ihre allererste Chance nutzten. Patrick Vogl profitierte von einer unübersichtlichen Situation vor dem Kasten der Füchse und ließ Nolan McDonald aus kurzer Distanz keine Chance.
Nach dem Führungstreffer machten die Gäste mächtig Dampf. Bei Strafzeit gegen Jörg Wartenberg wegen Haltens standen die Füchse in Unterzahl bei Schüssen von der blauen Linie gehörig unter Druck. Die Zuordnung stimmte in keiner Weise. Als der nicht besonders großzügig pfeifende Referee Sicorschi dann Mücke und Rohrbach wegen Stockschlags in die Box schickte, nutzte der EHC das Überzahlspiel von 5 gegen 3 aus. Dan Carlson erhöhte nach Vorarbeit von Paudolfo und Guidarelli auf 0:2. Bei den Füchsen hingegen setzte sich der Trend der letzten beiden Spiele fort. Anfällig in Unterzahl, zu harmlos im Überzahlspiel. Als zwei Münchner gleichzeitig auf der Strafbank saßen, schafften es die Lausitzer nicht, ihrerseits ein gefährliches Powerplay aufzuziehen. Die Hektik im Spielaufbau war unübersehbar, zahlreiche überhastete Fehlpässe ließen einen geordneten Spielaufbau nicht zu. Auch hinten waren die Füchse völlig von der Rolle. Kurz vor Drittelpause bei 4 gegen 4 bekam die Defensive den Puck nicht weg. Die Folge: Alexander Schuster traf halbhoch in die rechte Ecke. zum 0:3, ein in dieser Höhe verdienter Pausenstand.
Im zweiten Durchgang brachte Coach Fred Carroll Sebastian Elwing für den unsicher wirkenden McDonald, doch die Gäste blieben trotz Chancen von Wikström und Müller das sicherere und kompaktere Team. George Kink traf nach 29:52 aus halblinker Position über Elwings Schoner hinweg in die kurze Ecke sogar zum 0:4.
Ein Debakel bahnte sich an, doch die Füchse hielten jetzt mehr dagegen. Die beste Chance dann kurioserweise in Unterzahl: Wartenberg traf nach einem Konter nur den rechten Pfosten. In der Folge scheiterten immer wieder, mehrmals auch im Nachschuss, am überragenden Gästekeeper Leonard Wild. In der Schlussviertelstunde, als die Münchner schon einen Gang rausgenommen hatten, sorgten die Füchse dann noch für etwas Ergebniskorrektur: Jörg Pohling und Mats Lindmark kurz vor Schluss gestalteten das Resultat etwas erträglicher. Völlig zurecht gab es dennoch ein Pfeifkonzert von den Rängen.
Selbst für eingefleischte Füchseanhänger war gestern unübersehbar: Gegen physisch und gedanklich schnellere Gäste konnten die Lausitzer trotz aller Bemühungen die Partie nicht in den Griff kriegen. Zu hektisch und unkonzentriert war das gesamte Aufbauspiel, zu viele Fehler leistete sich das Team im Passspiel und in der Zuordnung.
Mit dieser Leistung wird es in den Playdowns jedenfalls nichts zu holen geben.
Stimmen zum Spiel: Frederick Carroll (Trainer der Lausitzer Füchse):
Ich will zum Spiel heute Abend gar nicht viel sagen. Nur eins: Wir haben nur die letzten 20 Minuten gewonnen, das ist natürlich zu wenig.
Gary Prior (Trainer des EHC München):
Für einen Test für die Playdowns konnte man heute nicht allzu viel sehen. Wir haben vorne in Überzahl unsere Dinger gemacht. Hinten hatten wir mit Leonhard Wild einen sicheren Rückhalt im Tor, und das bei einer 3:0 Führung nach dem ersten Drittel, da war es für uns natürlich einfach.
Mit dem EHC aus München kam ein Team in den Fuchsbau, gegen das schon mal der Ernstfall geprobt werden konnte. Denn in den alles entscheidenden Playdowns ab dem 12. März werden sich beide Mannschaften wieder gegenüberstehen. Bei den Füchsen waren die Reihen gestern überschaubar - Bartlick, Warren und Leyva fehlten wegen Schulterproblemen, Gagnon war gesperrt.
So rückten Noack, Ostwald und Götz ins Aufgebot. Nach 34 Sekunden hatten die Fans der Füchse schon den Torschrei auf den Lippen, doch Dirk Rohrbach und kurz darauf Ostwald, der übers Tor zog, scheiterten knapp. Besser machten es die Gäste, die nach 2:13 ihre allererste Chance nutzten. Patrick Vogl profitierte von einer unübersichtlichen Situation vor dem Kasten der Füchse und ließ Nolan McDonald aus kurzer Distanz keine Chance.
Nach dem Führungstreffer machten die Gäste mächtig Dampf. Bei Strafzeit gegen Jörg Wartenberg wegen Haltens standen die Füchse in Unterzahl bei Schüssen von der blauen Linie gehörig unter Druck. Die Zuordnung stimmte in keiner Weise. Als der nicht besonders großzügig pfeifende Referee Sicorschi dann Mücke und Rohrbach wegen Stockschlags in die Box schickte, nutzte der EHC das Überzahlspiel von 5 gegen 3 aus. Dan Carlson erhöhte nach Vorarbeit von Paudolfo und Guidarelli auf 0:2. Bei den Füchsen hingegen setzte sich der Trend der letzten beiden Spiele fort. Anfällig in Unterzahl, zu harmlos im Überzahlspiel. Als zwei Münchner gleichzeitig auf der Strafbank saßen, schafften es die Lausitzer nicht, ihrerseits ein gefährliches Powerplay aufzuziehen. Die Hektik im Spielaufbau war unübersehbar, zahlreiche überhastete Fehlpässe ließen einen geordneten Spielaufbau nicht zu. Auch hinten waren die Füchse völlig von der Rolle. Kurz vor Drittelpause bei 4 gegen 4 bekam die Defensive den Puck nicht weg. Die Folge: Alexander Schuster traf halbhoch in die rechte Ecke. zum 0:3, ein in dieser Höhe verdienter Pausenstand.
Im zweiten Durchgang brachte Coach Fred Carroll Sebastian Elwing für den unsicher wirkenden McDonald, doch die Gäste blieben trotz Chancen von Wikström und Müller das sicherere und kompaktere Team. George Kink traf nach 29:52 aus halblinker Position über Elwings Schoner hinweg in die kurze Ecke sogar zum 0:4.
Ein Debakel bahnte sich an, doch die Füchse hielten jetzt mehr dagegen. Die beste Chance dann kurioserweise in Unterzahl: Wartenberg traf nach einem Konter nur den rechten Pfosten. In der Folge scheiterten immer wieder, mehrmals auch im Nachschuss, am überragenden Gästekeeper Leonard Wild. In der Schlussviertelstunde, als die Münchner schon einen Gang rausgenommen hatten, sorgten die Füchse dann noch für etwas Ergebniskorrektur: Jörg Pohling und Mats Lindmark kurz vor Schluss gestalteten das Resultat etwas erträglicher. Völlig zurecht gab es dennoch ein Pfeifkonzert von den Rängen.
Selbst für eingefleischte Füchseanhänger war gestern unübersehbar: Gegen physisch und gedanklich schnellere Gäste konnten die Lausitzer trotz aller Bemühungen die Partie nicht in den Griff kriegen. Zu hektisch und unkonzentriert war das gesamte Aufbauspiel, zu viele Fehler leistete sich das Team im Passspiel und in der Zuordnung.
Mit dieser Leistung wird es in den Playdowns jedenfalls nichts zu holen geben.
Stimmen zum Spiel:
Frederick Carroll (Trainer der Lausitzer Füchse):
Ich will zum Spiel heute Abend gar nicht viel sagen. Nur eins: Wir haben nur die letzten 20 Minuten gewonnen, das ist natürlich zu wenig.
Gary Prior (Trainer des EHC München):
Für einen Test für die Playdowns konnte man heute nicht allzu viel sehen. Wir haben vorne in Überzahl unsere Dinger gemacht. Hinten hatten wir mit Leonhard Wild einen sicheren Rückhalt im Tor, und das bei einer 3:0 Führung nach dem ersten Drittel, da war es für uns natürlich einfach.
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 21.01.2006
Foto: Gunnar Schulze