Die Lausitzer Füchse erkämpften sich ersatzgeschwächt am Sonntag Abend bei den Tölzer Löwen einen Sieg 4:1(1:1,0:1,0:2). Nach der schnellen Führung für die Bayern durch Josef Kottmair in der 5. Spielminute folgte der Ausgleich durch Dirk Rohrbach in der 13. Minute in Überzahl. Nach einem dünnen ersten Drittel war der Pausenstand verdient. Durch Benjamin Wildgruber kamen die Füchse im zweiten Drittel schnell zur Führung (22.), die sie auch nicht mehr aus der Hand gaben, und die auch durch die harmlosen Tölzer nur wenig gefährdet wurde. Sebastian Elwing im Tor der Füchse zeigte heute eine fehlerfreie Leistung. Im letzten Drittel markierte Richard Rochefort ebenfalls in Überzahl in der 42. Minute das 3:1 aus Sicht der Gäste. Zum Ende hin wurde die Partie ein wenig ruppiger. Michael Kreitl kassierte zwei Minuten vor Schluss eine Spieldauerdisziplinarstrafe, über die man lange diskutieren könnte. Danach kam es noch mals zu einem Tumult, als Korbinian Holzer ein böses Foul an André Mücke beging. "Fliege" verliess mit einer großen Platzwunde das Eis. Mit insgesamt 12 Stichen -sechs auf der Stirn, sechs auf der Nase- musste die Wunde genäht werden. Für Holzer gab es eine Matchstrafe, über die Dauer der Sperre muss der DEB entscheiden. Drei Spiele Sperre dürften drin sein. In der Schlußminute nahmen die Löwen dann noch ihren Keeper Cavallin vom Eis. Diese Chance ließ sich Jörg Pohling nicht entgehen und erzielte noch das 4:1 für die Füchse ins leere Tor. Dieser Treffer war übrigens auch der 100te Saisontreffer für die Füchse. Das wird Golle wohl wenigstens ne Kiste Bier kosten. Referee Stefan Breiter wurde heute eine insgesamt solide Leistung bescheinigt, Breiter wird auch am kommenden Freitag das Heimspiel gegen Essen pfeiffen. Mit dem heutigen Sieg geben die Füchse die rote Laterne wieder an Essen ab, die nach einer 3:0-Führung doch noch 3:4 gegen Straubing unterlagen. Nach Spielende huldigten die Füchse-Fans dem "Dicken". Der ließ sich die Show natürlich nicht nehmen und nahm die Parade ordnungsgemäß mit der Hand an der symbolischen Hutkrempe ab.
Zur Verletzung von Mattias Wikström vom Freitag sickerte durch, dass es sich um eine Verletzung am Knie handelt. Genaueres wird erst am Montag bekannt, wenn Wikki sich richtig hat durchchecken lassen.
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Zur Verletzung von Mattias Wikström vom Freitag sickerte durch, dass es sich um eine Verletzung am Knie handelt. Genaueres wird erst am Montag bekannt, wenn Wikki sich richtig hat durchchecken lassen.