Die Tigers scheinen den Lausitzer Füchsen zu liegen: Schon sieben Punkte hatten die Weißwasseraner in den bisher drei Spielen geholt. Der Niederlage im Penalty-Schießen zu Hause folgten zwei Siege. Trotzdem gingen die Füchse als klarer Außenseiter in die Partie beim Tabellensechsten Straubing, auch weil die Verletztenliste trotz der Rückkehr von Nolan McDonald ins Tor und des zuvor gesperrten Michael Kreitl in den Sturm noch lang ist. Rohrbach, Bartlick, Wikström und Warren fehlen nach wie vor. Eine weitere Chance für Ostwald und Götz, die erneut im Füchse-Kader standen.
Bauchlandung für die Füchse in Straubing: Nolan McDonald im Tor verhinderte mit Klasseparaden eine höhere Niederlage. Foto: SZ/Wolfgang Wittchen
Wie zu erwarten liefen die Füchse mit einer Defensivtaktik auf. Die ging zunächst auf, zumindest was das Verhindern von Gegentoren betraf. Eine erste Unterzahl stellte kein Problem dar, ein Treffer der Straubinger danach wurde wegen hohen Stocks nicht anerkannt. Nur eines schafften die Füchse im ersten Drittel viel zu selten: selbst offensive Nadelstiche zu setzen. Erschwert wurde das jedoch dadurch, dass die Füchse viel zu oft auf der Strafbank saßen, der Schiedsrichter die neuen Regeln sehr rigoros und eher zu Ungunsten der Füchse auslegte. Allein Markus Kempf saß drei Mal in den ersten 20 Minuten. Zum Glück zeigten sich die Füchse erstaunlich stark im „Powerplay Killing“, überstanden sogar einen zweiminütige 3:5-Unterzahl (neben Kempf saß Gagnon) schadlos. Und was durchkam, hielt „Bigmac“, der kurz vor der ersten Drittelsirene auch dem Ex-Weißwasseraner Stefan Mann den Schneid abkaufte, als der die größte Tigers-Chance auf dem Schläger hatte.
Das Mitteldrittel ähnelte lange dem Ersten. Die Gastgeber wussten nicht viel mit der Defensivtaktik der Weißwasseraner anzufangen, durften aber weiter Powerplay-Spiel üben. Als dann eine Strafe von Marcel Leyva gerade abgelaufen war, bissen die Tigers doch zu. Bill Trew ließ auf Vorlage von Trevor Gallant dieses Mal Nolan McDonald keine Chance.
Die Füchse versuchten danach, etwas mehr für die Offensive zu tun – und liefen prompt in einen Konter. Michael Kreitl verlor den Puck im gegnerischen Drittel, die Tigers erspielten sich blitzschnell eine 2:1-Situation, die Trevor Gallant zum zweiten Treffer für die Tigers verwertete. Die Defensivtaktik der Füchse war damit über den Haufen geworfen. Bei 6:20 Strafminuten nach zwei Dritteln war das allerdings kein Wunder.
Auf das hofften die gut 50 mitgereisten Füchse-Fans im Schlussdrittel dann vergeblich. Die Füchse brachten den Sieg der Straubinger nicht mehr ernsthaft in Gefahr, konnten auch eine fast 80 Sekunden lange 5:3-Überzahl rund drei Minuten vor Schluss nicht zum Anschlusstreffer nutzen.
Als die Füchse in der Schlussminute diesen einen Treffer mit aller Macht erzielen wollten und Goalie McDonald vom Eis nahmen, traf Tigers-Debütant Aaron Fox ins verwaiste Füchse-Tor. Als Fazit bleibt: Den ersatzgeschwächten Füchsen fehlten in Straubing die Mittel zu mehr als einer nur defensiv ansprechenden Leistung, und auf der Strafbank holt man keine Punkte. (Frank Thümmler)
Das Mitteldrittel ähnelte lange dem Ersten. Die Gastgeber wussten nicht viel mit der Defensivtaktik der Weißwasseraner anzufangen, durften aber weiter Powerplay-Spiel üben. Als dann eine Strafe von Marcel Leyva gerade abgelaufen war, bissen die Tigers doch zu. Bill Trew ließ auf Vorlage von Trevor Gallant dieses Mal Nolan McDonald keine Chance.
Die Füchse versuchten danach, etwas mehr für die Offensive zu tun – und liefen prompt in einen Konter. Michael Kreitl verlor den Puck im gegnerischen Drittel, die Tigers erspielten sich blitzschnell eine 2:1-Situation, die Trevor Gallant zum zweiten Treffer für die Tigers verwertete. Die Defensivtaktik der Füchse war damit über den Haufen geworfen. Bei 6:20 Strafminuten nach zwei Dritteln war das allerdings kein Wunder.
Auf das hofften die gut 50 mitgereisten Füchse-Fans im Schlussdrittel dann vergeblich. Die Füchse brachten den Sieg der Straubinger nicht mehr ernsthaft in Gefahr, konnten auch eine fast 80 Sekunden lange 5:3-Überzahl rund drei Minuten vor Schluss nicht zum Anschlusstreffer nutzen.
Als die Füchse in der Schlussminute diesen einen Treffer mit aller Macht erzielen wollten und Goalie McDonald vom Eis nahmen, traf Tigers-Debütant Aaron Fox ins verwaiste Füchse-Tor. Als Fazit bleibt: Den ersatzgeschwächten Füchsen fehlten in Straubing die Mittel zu mehr als einer nur defensiv ansprechenden Leistung, und auf der Strafbank holt man keine Punkte. (Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 30.01.2006