Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Großes Sicherheitsaufgebot beim Sachsenderby
03.02.2006 | 08:26 Uhr von
Lausitzer Füchse und Dresdner Eislöwen rufen zu gegenseitigem Respekt am Sonntag auf / Bartlick kehrt in Mini-Kader zurück. Vor dem Duell zwischen den personell weiter dezimierten Lausitzer Füchsen und den Dresdner Eislöwen am Sonntag in Weißwasser (14 Uhr) haben die sächsischen Rivalen zwar ungewohnte Einigkeit demonstriert und ihre Fans zu einem friedlichen Derby aufgerufen. Auf dem Eis aber werden sich beide Teams logischerweise nichts schenken. „Wir spielen zu Hause und wollen endlich den ersten Saisonsieg gegen Dresden holen, auch wenn es ein ganz hartes Stück Arbeit wird“, sagt Füchse-Cheftrainer Fred Carroll. Doch auch der Dresdener Manager Jan Tabor möchte unbedingt im Fuchsbau gewinnen und den Platz in der Spitzengruppe der 2. Liga festigen. „Unser Ziel ist es, weiter oben mitzumischen. Deshalb brauchen wir jeden Zähler.“
Die bisherigen drei Derbys in der laufenden Spielzeit gewann jeweils Dresden. Und auch am Sonntag reisen die Eislöwen, bei denen der kurzfristig verpflichtete Jaroslav Buchal an diesem Wochenende sein Comeback geben wird, als Favorit an. Denn der Aufsteiger ist trotz der jüngsten Niederlagen als Tabellenvierter weiterhin das Überraschungsteam der Saison.
Die Pläne der Füchse sind dagegen auf den Klassenerhalt in der Play-down-Runde ausgerichtet. Sie gastieren heute Abend bei den Wild Wings Schwenningen (19.30 Uhr) und haben derzeit nur einen Mini-Kader zur Verfügung. Kapitän Mattias Wikström, Dirk Rohrbach und Morgan Warren fallen weiter aus. Ebenfalls nicht dabei sein wird Pavel Vait (Grippe). Elia Ostwald ist mit der U 18-Nationalmannschaft unterwegs. Lediglich Robert Bartlick hat sich nach seiner Verletzung zurückgemeldet.
Neben den Profis stehen am Sonntag auch die Fans im Fokus. Zuletzt kam es immer wieder zu gewalttätigen Zusammenstößen am Rande der Derbys. „Rachegefühle sollten dennoch zu Hause bleiben. Derbys zwischen Weißwasser und Dresden dürfen nicht zu einer Bühne für Krawallmacher werden“, appellieren Füchse und Eislöwen in dem Brief an die Anhänger. Dies sei nicht im Sinne der Vereine und auch nicht im Sinne der vielen friedlichen Fans auf beiden Seiten. „Nur gegenseitiger Respekt ist die Basis für hochkarätigen Sport.“
Um für mögliche Vorfälle gewappnet zu sein, wurde der Wachschutz deutlich aufgestockt. Auch Polizei und Sanitätsdienst werden mit einem größeren Aufgebot als sonst in und um den Eissport-Komplex präsent sein. „Wir haben im Vorfeld die Lage sehr genau analysiert und Vorkehrungen getroffen, damit sich die Fans auf ein friedliches Eishockey-Fest freuen dürfen“, versichert Füchse-Pressesprecher Andreas Friebel.
Sämtliche Sitzplatztickets sind bereits ausverkauft. Von den 500 Stehplatz-Karten, die den Eislöwen zur Verfügung stehen, wurde bisher die Hälfte abgesetzt. Das Sachsenderby findet diesmal um 14 Uhr statt, da das MDR-Fernsehen in der Sendung „Sport im Osten“ ab 16.30 Uhr eine zwölfminütige Zusammenfassung zeigt.
Quelle: Lausitzer Rundschau
847 mal gelesen
 
1 | gizmo | 03.02.2006 @ 09:59
WOW !! Diesmla glatte 12 min. im MDR wie kommt den das ??
2 | kojoti | 03.02.2006 @ 10:17
Das nennt sich dann ausweiden des ESW, da wir ja wahrscheinlich nischt gewinnen werden.
3 | twdd | 04.02.2006 @ 19:09
..auch das Spiel geht mit 0:0 los - Du Pessimist - da nehm wir eben die Punkte mit!
4 | L-X | 05.02.2006 @ 01:06
Nühgloar - düh öbdimist...
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