Derbyzeit: Eislöwen wollen Füchse in Schach halten
03.02.2006 | 08:31 Uhr von
Dresden/Weißwasser. An diesem Zweitliga-Wochenende ist wieder Derbyzeit in Eishockey-Sachsen. Am Sonntag treffen im Weißwasseraner Eishockeyfuchsbau ab 14 Uhr die Lausitzer Füchse und die Dresdner Eislöwen aufeinander. Zuvor jedoch müssen die Elbestädter heute Abend in eigener Halle erst einmal gegen die Tölzer Löwen ran. "Drei Punkte sehe ich als Pflicht in dieser Partie", so die klare Ansage von Trainer Jiri Kochta. Dabei wird Neuzugang Jaroslav Buchal sein Debüt im Eislöwen-Trikot geben. Er soll in einem Block mit David Musial und Pavel Vit auflaufen. Der 31-jährige Linksaußen ist heiß auf sein Comeback:"Ich freue mich, dass ich wieder in Deutschland spielen kann und werde mich voll reinhängen",
verspricht er. Gegen die Tölzer Löwen stehen in dieser Saison bislang zwei Siege und eine Niederlage zu Buche. "Wir wollen weiter oben mitmischen und brauchen daher unbedingt die drei Punkte", betont auch Dresdens Manager Jan Tabor, der sogar mit einem "voller Sechser" an diesem Wochenende liebäugelt. Allerdings wehrt Jiri Kochta voreilige Prognosen für das Derby im Fuchsbau ab: "Das wird kein leichtes Spiel, die Füchse stehen in den Vorbereitungen für die Abstiegsrunde und haben gegen uns nichts zu verlieren", so der Coach, der nur auf Petr Sikora, der gestern an der Leiste operiert wurde, verzichten muss.
Die Vorfreude auf das vierte Derby dieser Saison ist allerdings nicht ganz ungetrübt. Fanausschreitungen in Weißwasser und Dresden nach den letzten Duellen der Erzrivalen, wobei es jeweils Verletzte gab,riefen die Spitzen beider Clubs auf den Plan, die sich nun mit einem Offenen Brief an die Anhänger wenden: "Die Spiele zwischen Weißwasser und Dresden dürfen nicht zu einer Bühne für Krawallmacher werden. Dies ist nicht im Sinne unserer Vereine und auch nicht im Sinne der vielen friedlichen Fans auf beiden Seiten. Denn nur gegenseitiger Respekt ist die Basis für hochkarätigen Sport."
Ob es am Sonntag auf dem Eis tatsächlich "hochkarätig" zugeht, bleibt abzuwarten. Denn noch immer ist die Verletztenliste bei den Weißwasseranern lang. Dirk Rohrbach (Schulter) und Mattias Wikström (Knie) müssen definitiv passen. "Am ehesten hoffe ich noch auf das Comeback von Robert Bartlick, dessen Schulterverletzung im Abklingen ist. Ein Risiko werden wir mit Blick auf die wichtigen Spiele in der Abstiegsrunde aber nicht eingehen", ist EHC-Trainer Fred Carroll vorsichtig. Auch Morgan Warren hat nach einer starken Brustkorbprellung das Training wieder aufgenommen. Laut Carroll käme für den Kanadier ein Einsatz aber noch zu früh. Insofern dürfen die Youngster Ostwald, Götz und Noack wieder mit reichlich Eiszeit rechnen. "Das gute für mich ist, dass ich die Jungs vor so einem Derby nicht motivieren muss. Alle brennen darauf, nach drei Niederlagen nun gegen Dresden den Bock endlich umzustoßen.", weiß Coach Carroll. Zunächst aber müssen die Lausitzer heute noch zu den Schwenninger Wild Wings reisen. Ein Erfolg dort wäre für das Match am Sonntag genau der richtige Mutmacher.
Die DNN wieder mal keene plan von nüscht . Ostwald ist mit der U18 Nationalmannscht unterwegs und wird bestimmt keene Eiszeit am Sontag im Fuchsbau bekommen.
2 | exilfuchs | 03.02.2006 @ 22:42
Ist das was neues?^^
3 | Brian | 04.02.2006 @ 17:02
Ich finde die DNN Artikel immer sehr gut aber ok jedem seine Meinung.
4 | Ninocsas | 05.02.2006 @ 17:08
Man hat in dem Bericht vom MDR gerade wieder ganz deutlich gemerkt, dass der Boeck der Idiot echt Null Plan von Eishockey hat!!! Was der wieder für einen Quark abgelassen hat ist furchtbar! Stellt den Trottel endlich auf's Abstellgleis...!
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verspricht er. Gegen die Tölzer Löwen stehen in dieser Saison bislang zwei Siege und eine Niederlage zu Buche. "Wir wollen weiter oben mitmischen und brauchen daher unbedingt die drei Punkte", betont auch Dresdens Manager Jan Tabor, der sogar mit einem "voller Sechser" an diesem Wochenende liebäugelt. Allerdings wehrt Jiri Kochta voreilige Prognosen für das Derby im Fuchsbau ab: "Das wird kein leichtes Spiel, die Füchse stehen in den Vorbereitungen für die Abstiegsrunde und haben gegen uns nichts zu verlieren", so der Coach, der nur auf Petr Sikora, der gestern an der Leiste operiert wurde, verzichten muss.
Die Vorfreude auf das vierte Derby dieser Saison ist allerdings nicht ganz ungetrübt. Fanausschreitungen in Weißwasser und Dresden nach den letzten Duellen der Erzrivalen, wobei es jeweils Verletzte gab,riefen die Spitzen beider Clubs auf den Plan, die sich nun mit einem Offenen Brief an die Anhänger wenden: "Die Spiele zwischen Weißwasser und Dresden dürfen nicht zu einer Bühne für Krawallmacher werden. Dies ist nicht im Sinne unserer Vereine und auch nicht im Sinne der vielen friedlichen Fans auf beiden Seiten. Denn nur gegenseitiger Respekt ist die Basis für hochkarätigen Sport."
Ob es am Sonntag auf dem Eis tatsächlich "hochkarätig" zugeht, bleibt abzuwarten. Denn noch immer ist die Verletztenliste bei den Weißwasseranern lang. Dirk Rohrbach (Schulter) und Mattias Wikström (Knie) müssen definitiv passen. "Am ehesten hoffe ich noch auf das Comeback von Robert Bartlick, dessen Schulterverletzung im Abklingen ist. Ein Risiko werden wir mit Blick auf die wichtigen Spiele in der Abstiegsrunde aber nicht eingehen", ist EHC-Trainer Fred Carroll vorsichtig. Auch Morgan Warren hat nach einer starken Brustkorbprellung das Training wieder aufgenommen. Laut Carroll käme für den Kanadier ein Einsatz aber noch zu früh. Insofern dürfen die Youngster Ostwald, Götz und Noack wieder mit reichlich Eiszeit rechnen. "Das gute für mich ist, dass ich die Jungs vor so einem Derby nicht motivieren muss. Alle brennen darauf, nach drei Niederlagen nun gegen Dresden den Bock endlich umzustoßen.", weiß Coach Carroll. Zunächst aber müssen die Lausitzer heute noch zu den Schwenninger Wild Wings reisen. Ein Erfolg dort wäre für das Match am Sonntag genau der richtige Mutmacher.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten