Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Nichts zu holen in Schwenningen
03.02.2006 | 22:25 Uhr von DavidH.
Die Wild Wings haben die Lausitzer Füchse mit 7:4 besiegt und damit den Anschluss an die oberen Tabellenregionen endgültig hergestellt. Schwenningen trat ohne den immer noch verletzten Martin Hoffmann an, während Gästetrainer Fred Caroll auf mehrere Leistungsträger verzichten musste. Die bittere Pille kam für die Wild Wings vor dem Spiel: Die Ränge waren beim Einlauf der Mannschaften leer wie nie in dieser Saison. Vielleicht 2362 Fans fanden sich pünktlich zum Matchbeginn im Bauchenbergstadion ein.
Doch das störte die Mannschaft scheinbar nicht, denn die Wild Wings legten gleich los. Jens Stramkowski scheiterte an McDonald. Doch kurz darauf musste der Weisswasseraner Keeper hinter sich greifen. Die erste Strafe des Spiel rächte Sana Hassan mit dem 1:0 aus kurzer Distanz(3.). Und gleich darauf hatte Darrell Hay die Chance zum 2:0, scheiterte aber an McDonald. Glück für die Einheimischen in der achten Minute, als das Tor kurz vor dem vermeintlichen Ausgleich verschoben wurde. So blieb es beim 1:0. Und im Anschluss ans Bully passte Robert Brezina auf Dustin Whitecotton, der im Fallen den Puck zu Dusan Frosch weiterspitzelte. Der kleine Deutsch-Tscheche lief alleine auf McDonald zu und spielte dem Torwart ein Gewinde an den Hals, bevor er die Hartgummischeibe locker ins Tor schob. Ein Treffer der Marke Unglaublich (8.). Das Tor fiel genau richtig, denn Weisswasser bekam etwas Oberwasser. Im Anschluss das erste Mal Überzahl der Füchse. Aber selbst in Unterzahl hatte der SERC die besseren Möglichkeiten.
Eine Reihe der Wild Wings hatte im ersten Drittel besonders viel Spielfreude: Dustin Whitecotton, Dusan Frosch und Robert Brezina wirbelten die Füchse ganz schön durcheinander. Weisswasser fing sich aber wieder und kam in Überzahl zum 2:1-Anschlusstreffer duch Lindmark. Dann aber wieder die derzeitig Paradereihe, doch Brezina scheiterte knapp (18.). Die Füchse spielten taktisch nicht schlecht. Sie gingen nur nach vorne, wenn sie auch Platz dazu hatten.
Weisswasser besaß die erste Chance des zweiten Drittels, aber Haas verkürzte den Winkel geschickt (22.). Doch gleich darauf muste Sans Hassan in die Kühlbox und Weisswasser war in Überzahl. gerade wieder vollzählig fing Robert Brezina den Puck ab und haute diesen von der blauen Linie durch die Schoner MacDonalds zum 3:1 (24.). Wieder hatte der SERC die passende Antwort auf stärker werdende Füchse. Und sie hatten Glück! In Überzahl kam Rostislav Haas sehr weit aus dem Tor und Weisswasser traf statt des beinahe leeren Tores nur den Pfosten (24.). In der 27. Minute erhielten die Wild Wings einen Penalty als Dustin Whitecotton bei einem Durchbruch nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Dusan Frosch trat an und und versenkte nach mehreren Körpertäuschungen zum 4:1 (27.). Nach dem Treffer gab es Diskussionen, weil nicht klar war ob die noch nicht beendete Strafzeit durch den Treffer abgegolten war oder nicht.Man spielte aber mit 5 gegen 5 weiter. Schwenningen hatte das Spiel jetzt sehr gut unter Kontrolle und man muss den Kaminski-Schützlingen ein Lob aussprechen, denn sie rannten nicht blind-euphorisch nach vorne, sondern warteten auf den richtigen Moment der Angriffsauslösung.
In Überzahl wurde McDonald wieder warmgeschossen, aber die Chancen waren nicht hochkarätig. Bernhard Kaminski schickte jetzt vier Reihen auf das eisige Parkett und prompt hatten Robert Grabein und Markus Zappe eine gute Gelegenheit (37.). Kurios das 5:1: Hynes Hanes wollte nach einem schönen Angriff über Martin Hinterstocker und Alexander Moger noch einen liegenden Fuchs auszocken, doch der schob den Puck mit einem Reflex selber ins Gehäuse. Doch statt zu resignieren, starteten die Füchse einen schönen Angriff, den sie mit einem Tor durch Kempf abschlossen (39.).
Wie würde sich der SERC im letzten Drittel verhalten? Offensiv, auf Spielkontrolle bedacht der stellten sie sich gar hinten rein? Robert Brezina wollte auf alle Fälle nach vorne spielen und gab den ersten ernsten Warnschuss ab (41.). Doch dann wurde es voll, weil der ansonsten umsichtig leitende Schiedsrichter Franz mit Alexander Moger und Bradley Bergen gleich zwei Schwaben aufs Sünderbänkchen schickte. Und bei doppelter Überzahl verkürzten die Füchse auf 3:5 (44.). Bitter war der Treffer, weil die Wild Wings die Strafe beinahe unbeschadet überstanden hätten und sehr gut in der Box standen. Das Tor gab den Gästen neuen Mut und die Wild Wings mussten wieder eine Schippe drauf legen. Das tat der agile Robert Brezina, der von Lindmark nur mit einem Foul gestoppt werdn konnte. Das Überzahlspiel zelebrierten die Wild Wings, vergaßen aber vor lauter kombinieren den Abschluss. Wunderbar das 6:3! Wieder Überzahl und Steve Junker fälschte einen Begrne-Schlenzer auf Hüfthöhe gekonnt ab (49.). Gut fünf Minuten der Auftritt des kleinen Wuslers Markus Zappe. Statt den mitgelaufenen Karsten Schulz zu bedienen, enschied er sich einfach McDonald aus einem unmäglichen Winkel zu übnerlisten. Weisswasser protestierte zwar, aber der Puck fiel aus dem Netz in die Hand vom Torwart. Ein reguläres und schönes Tor! Doch die Gäste steckten nicht auf und erzielten in Überzahl das 4:7 durch Gagnon (57.).

1:0 Hassan - 3.min
2:0 Frosch - 07:37
2:1 Lindmark - 17.min
3:1 Brezina - 23.min
4:1 Frosch - 27.min
5:1 Hynes - 36.min
5:2 Kempf - 38.min
5:3 Sekera - 42:28
6:3 Junker - 49.min
7:3 Zappe - 58.min
7:4 Gagnon - 59.min

Quelle: www.serc-wildwings.de
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