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Boxberg will dem Eishockey unter die Arme greifen
07.02.2006 | 16:47 Uhr von
Boxberg/Weißwasser

Nachdem Boxberg fast fünf Millionen Euro Gewerbesteuern eingenommen hat, könnte sich Bürgermeister Roland Trunsch vorstellen, dem finanziell klammen Weißwasser zu helfen. Dabei geht es um die Unterstützung für den Eishockey-Sport, meldete gestern Radio Lausitz 107 Punkt 6.
Allerdings gibt es da kommunalrechtliche Probleme, so Trunsch weiter. Laut Radio sieht das Finanzministerium kein Problem, Boxberg könne Weißwasser helfen. Das Finanzausgleichsgesetz lasse einen direkten Lastenausgleich zu, so eine Sprecherin. Dies müsse jedoch vom Innenministerium genehmigt werden. Geht nicht, hieß es dort. Die Gemeindeordnung lasse dies nicht zu.
Fazit: Boxberg will dem Eissport in Weißwasser helfen, scheitert aber am Gesetzgeber, so Radio Lausitz.
Die Reaktion auf das Hilfsangebot für den Eissport folgte prompt. Weißwassers OB Hartwig Rauh will dazu Gespräche mit seinem Boxberger Amtskollegen Roland Trunsch aufnehmen. Und schnellstens mit ihm an einen Tisch kommen. Laut Radio-Sender freut sich Rauh über das Hilfangebot.

Quelle: LR vom 07.02.2006/Lokalteil Weißwasser
1019 mal gelesen
 
1 | Eisbömbchen | 07.02.2006 @ 16:53
Hoffentlich ist das net wieder ne Luftnummer, aber Respekt an Boxberg das sie ihr zustehendes Geld an WSW weitergeben wollen
2 | Matze82 | 07.02.2006 @ 17:11
Das wird wahrscheinlich wiedermal am deutschen Bürokratenstaat scheitern.
3 | gizmo | 07.02.2006 @ 17:20
War doch nicht anders zu erwarten das uns die Bürokraten nen strich durch die Rechnung machen.
4 | Joshi | 07.02.2006 @ 17:55
Naja selbst wenn, dass wäre sicher ne einmalige Finanzspritze, die aber auch irgendwann mal aufgebraucht ist oder in undurchsichtigen Kanälen verschwindet. Und dann?
5 | rene72 | 07.02.2006 @ 18:13
dafür kennen wir doch die Sozialministerin, die wirt da schon vermitteln können. Wenn nicht bauen wir die neue Eishalle genau auf der Gemarkungsgrenze, dann können die sich ja beteiligen.
6 | rene72 | 07.02.2006 @ 18:15
Einfacher geht es, wenn Boxberg Mitbetreiber der aktuellen Eishalle wird.
7 | Stefan-ESW | 07.02.2006 @ 21:10
Wo ein Wille ist,gibts auch ein Weg ;-)
8 | Fuchs-Blau | 08.02.2006 @ 09:49
Und die Einwohner der Gemeinde sind dann Mitgesellschafter......*grins
9 | eis-fuchsi | 08.02.2006 @ 09:50
Würden wir dann eigentlich die kompletten 5Mio bekommen???? Hey, damit könnten wir ja schonmal mit ner neuen Halle anfangen*g* oder wir holen uns damit noch ne komplette NHL-Reihe*träum* :-)
10 | Andi | 08.02.2006 @ 10:10
Na wo sitzt wohl das sächsische Innenministerium. Richtig - in Dresden. Da ist es doch nun wirklich zu viel verlangt, eine Hilfsaktion zu gunsten des ungeliebten ostsächsichen Eishockeyvereins zu unterstützen. Wenn Boxberg den Eislöwen helfen wollen würde, wäre da sicher keinerlei Einwand zu finden.
11 | cat | 08.02.2006 @ 11:56
Wenn es nur 10% der Gewerbeeinnahmen wären, könnte man schon etwas entspannter in die Zukunft schauen, man muß es ja nicht gleich übertreiben. Aber so wie ich die Sache sehe werden Gesetze und der Bürokratendschungel ihren Teil dazu beitragen, um alles unnötig in die Länge zu ziehen, was allgemein ja schon bekannt sein dürfte.
12 | Senator | 08.02.2006 @ 12:13
Bekommen Gemeinden mit Überschüssen und guten Einnahmen weniger Zuweisungen ?
13 | Shadow | 08.02.2006 @ 15:02
Die Boxberger wissen zumindest was "gemeinsam für den Eissport" bedeutet. Respekt
14 | maikäfer | 08.02.2006 @ 23:26
Hört sich gut an aber bis jetzt war das nur "ein" Boxberger mit seinen Gedanken.
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