Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Vozar soll Sturm beleben
19.10.2006 | 23:36 Uhr von
Die Lausitzer Füchse sind immer für Überraschungen gut. Wie aus dem Nichts vermeldete der Zweitliga-Letzte die Verpflichtung von Stürmer Patrick Vozar. Damit fliegt eine Woche nach Chris Straube ein zweiter Angreifer in der Lausitz ein. Und das, obwohl sich Trainer Fred Carroll seit Wochen nichts sehnlicher wünscht, als einen starken Verteidiger.

"Der Markt gibt keine passenden Abwehrspieler her, die uns vorwärts bringen. Wir haben keinen Zeitdruck, also warten wir ab", bleibt der Oberfuchs gelassen, zumal er einen "Ersatzplan" hat: Bis auf Weiteres wird Kapitän Jörg Pohling als Verteidiger auflaufen. Der gelernte Stürmer hilft nicht zum ersten Mal im Defensivverbund aus und hat seine Aufgaben dabei regelmäßig achtbar erfüllt. Die Notwendigkeit, einen zusätzlichen Verteidiger zu "beschaffen" resultiert auch aus dem Umstand, dass nach Lage der Dinge der Drei-Monats-Vertrag von Johannes Sassmannshausen zum 31.10.06 ausläuft. "Die vier Partien bis dahin wird er noch bei der Mannschaft sein. Aber Johannes konnte sich in der 2. Liga nicht etablieren", stellt Fred Carroll klar, für den "Leistung im Dienst der Mannschaft" über alles geht.

Deshalb musste auch ein Routinier wie Branislav Janos beim Landshut- Spiel nach zwei unnötigen Strafen auf der Bank schmoren. Inzwischen sind alle Unstimmigkeiten ausgeräumt: "Branko hat eingesehen, dass er dem Team geschadet hat. Damit ist die Sache erledigt", berichtet der Trainer, der den Slowaken nun als Mittelstürmer zwischen Hubbauer und Straube ausprobieren will.

Patrick Vozar wird an Jörg Pohlings Stelle mit Mücke und Gare angreifen. Bereits heute Abend ab 20 Uhr in Bietigheim soll Vozar debütieren. Der 32-Jährige kommt mit der Erfahrung von über 600 Zweitligaspielen und 121 Einsätzen in der Elite-Spielklasse nach Weißwasser. Zuletzt war der gebürtige Berliner für Essen aktiv, wo er es in 60 Spielen auf 34 Scorerpunkte (13 Tore/21 Vorlagen) brachte.

Am Sonntag empfangen die Füchse ab 17 Uhr auf eigenem Eis die Schwenninger Wild Wings. "Physis und Spielverständnis kann man trainieren - aber nicht den Kopf. Die Jungs haben gemerkt, dass wir in der Defensive jetzt besser stehen. Nun müssen noch Über- und Unterzahl verbessert werden, dann klappt's auch wieder mit dem Siegen", ist sich Fred Carroll sicher.

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 20.10.2006
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