Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse ab heute mit neuer Taktik
20.10.2006 | 05:22 Uhr von
Weißwasser will die Gegner früher attackieren und rote Laterne abgeben / Neuzugang Vozar vor Debüt
Die rote Laterne ist kein guter Wegweiser in Richtung Klassenerhalt! Deshalb wollen die Lausitzer Füchse den letzten Platz in der 2. Eishockey-Bundesliga möglichst schnell abgeben. Zumal der junge Kader mit den Neuzugängen Chris Straube und in dieser Woche mit Patrick Vozar noch einmal verstärkt wurde. Am Wochenende treffen die Füchse auf zwei Teams, die derzeit im Mittelfeld der Tabelle angesiedelt sind. Heute reist Weißwasser zum SC Bietigheim/Bissingen (20 Uhr). Die Gastgeber zählten ursprünglich zu den Titelfavoriten und müssen nach mäßigem Saisonstart nun eine Aufholjagd beginnen. Am Sonntag geht es dann zu Hause gegen die Wild Wings Schwenningen (17 Uhr). «Am liebsten möchten wir natürlich sechs Punkte holen, auch wenn es sehr schwer wird» , meint Cheftrainer Fred Carroll, der zudem die Taktik leicht verändert hat. «Ab sofort werden wir das Aufbauspiel des Gegners früher attackieren, um ihm weniger Entfaltungsmöglichkeiten zu geben» , erklärt Carroll seinen Plan.
Hart gearbeitet wurde in dieser Woche außerdem am Überzahl- und Unterzahlspiel. Immerhin sind die Füchse laut Statistik in beiden Bereichen das schwächste Team der Liga. «Jetzt kommt es darauf an, dass die Jungs die Dinge aus dem Training endlich auch im Spiel umsetzen» , hofft der Coach auf Besserung.
Ausgeräumt wurden bei einem klärenden Gespräch die Meinungsverschiedenheiten zwischen Carroll und Star-Stürmer Branislav Janos. Der Slowake schmorte am vergangenen Sonntag in der Partie gegen Landshut nach einer Undiszipliniertheit in der entscheidenden Phase auf der Bank. «Er hat seinen Fehler eingesehen. Damit ist die Sache für mich erledigt» , berichtet Carroll. Der Coach will dennoch an seinem Kurs festhalten. «Wir haben nur Erfolg, wenn sich alle Spieler an die Regeln halten.»
Ganz besonders motiviert in die heutige Partie gegen Bietigheim dürfte neben Janos auch Neuzugang Chris Straube gehen. Immerhin war der Stürmer in den vergangenen beiden Spielzeiten für die Schwaben aktiv. Am Sonntag kehren dann zwei bekannte Gesichter in den Fuchsbau zurück. Petr Bares wechselte über die Station Landshut Cannibals zu den Wild Wings. Michael Kreitl zog es vor der laufenden Saison von Weißwasser nach Schwenningen. (Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 20.10.2006
805 mal gelesen
 
1 | Bure | 20.10.2006 @ 20:41
super 4:1 und das nach dem 1 drittel hätte nich besser laufen können:)is das die neue taktik?
2 | Axel Schweiss | 21.10.2006 @ 00:40
Das war doch klar.Oder hatte jemand was anderes erwartet?Tschau Axel.
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