Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Steelers eröffnen die Fuchsjagd
20.10.2006 | 23:19 Uhr von
Für die Neuen in den Reihen der Füchse war es ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Chris Straube hatte die beiden letzten Spielzeiten in Bietigheim, Patrick Vozar die vorletzte. Auf Seiten der Füchse verband sich damit die Hoffnung, dass auch ein bisschen internes Wissen über die zu erwartende Spielweise der Steelers mit in die Lausitz gekommen sei.

Wenn Straube und Vozar Trainer Carroll Tipps gegeben haben sollten, müssen es jedoch die falschen gewesen sein. Nach gespielten zehn Minuten und einem Stand von 3:0 für die Gastgeber war das Spiel praktisch schon entschieden. Nach gerade einmal 69 Sekunden musste Füchse-Goalie Nolan McDonald das erste Mal hinter sich greifen, nachdem er einen Schuss von Markus Wieland von halblinks noch abblocken konnte, aber gegen den Nachschuss des Kanadiers David Gosselin machtlos war.

Vozar beginnt mit Strafen

Als sich Patrick Vozar bei den Füchsen mit einer Zwei-Minuten-Strafe eingeführt hatte, nutzten die Steelers gleich ihre erste Überzahl zum 2:0. Alexandre Jacques traf nach einem Break. Danach kamen die Füchse zwar ein wenig besser ins Spiel, blieben aber zu ungefährlich. Anders Bietigheim: Nach genau zehn Minuten traf Florian Jung zum 3:0.

Mehrfach bewahrte McDonald danach die Füchse vor dem vierten Gegentreffer, bevor Lanny Gare, der im ersten Überzahlspiel der Füchse einen Schuss des erstmals in dieser Saison Verteidiger spielenden Jörg Pohling zum 1:3 ins Tor abfälschte, für ein wenig Hoffnung sorgte. Die zerstob aber schon 90 Sekunden später, als Nick Smith den alten Abstand wieder herstellte.

Kaum einer der gut 1 000 Zuschauer in der Halle gab nach dem ersten Drittel noch einen Pfifferling auf die Füchse. Die Steelers selbst wohl auch nicht, jedenfalls nahmen sie etwas das Tempo raus aus ihren Aktionen, ließen ein paar Chancen für die Füchse zu (Saßmannhausen, Mücke, Kuhlee). McDonald im Tor wurde trotzdem nicht arbeitslos, parierte stark gegen Gosselin und Wittmann. Dann aber schlug es erneut im Füchse-Gehäuse ein: Florian Jung traf nach schönen Kombinationen der Gastgeber und nachdem der Puck schon zwei, dreimal das Füchse-Tor verfehlt hatte. Damit war wohl auch die Moral der Füchse gebrochen: Patrick Vozar holte sich seine schon dritte Zwei-Minuten-Strafe ab, Matt Hubbauer folgte wenig später. Die 5:3-Überzahl nutzten die Steelers sofort zum 6:1 durch Gosselin, nachdem sie die verbliebenen Füchse komplett ausgespielt hatten. Als wenig später die Füchse in die nächste Unterzahl gerieten (Pohling) bekamen die Füchse noch den siebenten Gegentreffer. Alexandre Jacques fälschte einen Puck von Dan Björnlie unhaltbar ab. Noch so ein Drittel und die Füchse mussten befürchten, zweistellig zu verlieren.

Letztes Drittel geht an Füchse

Aus Steelers Sicht war allerdings die Luft raus aus diesem Spiel, die Bietigheimer waren jetzt in ihren Gedanken wohl schon bei ihrem morgigen Gastspiel beim Tabellenführer Kassel Huskies. Die Füchse nutzten das zur Resultatskosmetik. Matt Hubbauer fälschte einen Schuss zum 2:7 unhaltbar für Stellers-Goalie Elliott zum 2:7 ab. Dass dieses Tor in der 41. Minute schon das letzte war, lag daran, dass sich die Bietigheimer jetzt vermehrt auf der Strafbank wiederfanden, beide Mannschaften auch klare Chancen nicht nutzten und der immer noch im Tor stehende McDonald einige Male klasse reagierte. Eigentlich hatten viele damit gerechnet, dass angesichts des Spielstandes Backup Martin Niemz Eiszeit und damit die Chance bekommt, Zweitligaerfahrung zu sammeln.

Morgen kommt der Tabellenachte Schwenningen, der gestern die Dresdner Eislöwen mit 6:1 vom Eis fegte…

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 21.10.2006
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