Immerhin 1 275 Fans kamen nach der 2:7-Klatsche für die Füchse in Bietigheim, um ihr Team gegen die Wild Wings nach sechs Niederlagen in Folge wieder zu Punkten zu schreien. Die Wild Wings aus Schwenningen kamen als Tabellenachter, visieren einen Playoff-Platz an und haben mit Verteidiger Petr Bares und Stürmer Michael Kreitl zwei Ex-Füchse in ihren Reihen. Gerade Kreitl spielte im ersten Sturm (gemeinsam mit den Kanadiern Patrick Grandmaitre und Jason Deleurme) ganz stark, wirbelte mit schnellem Passspiel die Füchse-Abwehr immer wieder durcheinander.
Da packt der Kapitän die Säge aus: Jörg Pohling, nach der Vozar-Verpflichtung in die Verteidigung gerückt, hatte zum 1:1 nach einem Schuss von Patrick Vozar im Nachsetzen getroffen. Foto: Gunnar Schulze
Das Spiel begann schlecht für die Füchse. Patrick Vozar saß bei seinem Heimdebüt ganz schnell auf der Strafbank und die Gäste nutzten das sofort zum Führungstreffer. Steve Junker traf im Nachschuss nach einem Bergen-Schuss. Wenig später hatten die Füchse eine 5:4-Überzahl und legten sich dabei fast ein Ei selbst ins Nest. Eine weitere Strafe für Schwenningen war angezeigt, McDonald raus aus seinem Kasten und ein Pohling-Rückpass rutschte aus dem Schwenninger-Drittel an Freund und Feind vorbei knapp neben das Füchse-Tor. Zum Glück machten es die Gastgeber in der folgenden 5:3-Überzahl besser, schafften durch Kapitän Pohling den Ausgleich. Der erneuten Führung der Gäste ging ein kapitaler Fehler des jungen Rösler voraus, der sich einen Fehlpass im eigenen Drittel erlaubte. Kurz vor Schluss des Drittel glichen die Füchse – erneut in Überzahl – aus. Branislav Janos spielte einen scharfen Pass vor das Gästetor, Thomas Götz lenkte die Scheibe in das Tor.
Im Mitteldrittel sahen die Fans ein insgesamt ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste hatten spielerische Vorteile, die die Füchse mit Kampf auszugleichen versuchten. Die Führung durch Gare nach einem schönen Kuhlee-Querpass glichen die Gäste aus, als McDonald erneut einen Puck nach vorn prallen lassen musste. Dem 3:4 ging ein kapitaler Fehler des kanadischen Torwarts voraus, der den Puck von hinter dem Tor an der Bande entlang aus dem Drittel spielen wollte. Ein Schwenninger kam dazwischen, legte schnell ab und schon war das Gegentor perfekt.
Im letzten Drittel kam es zur großen Show des schon bis dahin bärenstarken Branislav Janos. Erst bereitete er das 4:4 mustergültig vor, ließ bei einem Solo fast über die gesamte Eisfläche mehrere Gegenspieler stehen und legte so auf Benjamin Thiede ab, dass der keine Mühe hatte, einzuschieben. Nach dem zwischenzeitlichen 4:5 (einem verdeckten Schuss durch Mann und Maus hindurch) machte der Slowake den Ausgleich selbst, zog vehement nach innen und hämmerte den Puck unter die Latte. In der Verlängerung drückte Schwenningen auf die Entscheidung, aber McDonald, der sich enorm gesteigert hatte, hielt seinen Kasten jetzt sauber. Das schaffte er auch im Penaltyschießen gegen drei der vier Schwenninger Schützen, während auf Füchse-Seite alle vier (Masak, Vozar, natürlich Janos und Hubbauer) trafen.
Im Mitteldrittel sahen die Fans ein insgesamt ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste hatten spielerische Vorteile, die die Füchse mit Kampf auszugleichen versuchten. Die Führung durch Gare nach einem schönen Kuhlee-Querpass glichen die Gäste aus, als McDonald erneut einen Puck nach vorn prallen lassen musste. Dem 3:4 ging ein kapitaler Fehler des kanadischen Torwarts voraus, der den Puck von hinter dem Tor an der Bande entlang aus dem Drittel spielen wollte. Ein Schwenninger kam dazwischen, legte schnell ab und schon war das Gegentor perfekt.
Im letzten Drittel kam es zur großen Show des schon bis dahin bärenstarken Branislav Janos. Erst bereitete er das 4:4 mustergültig vor, ließ bei einem Solo fast über die gesamte Eisfläche mehrere Gegenspieler stehen und legte so auf Benjamin Thiede ab, dass der keine Mühe hatte, einzuschieben. Nach dem zwischenzeitlichen 4:5 (einem verdeckten Schuss durch Mann und Maus hindurch) machte der Slowake den Ausgleich selbst, zog vehement nach innen und hämmerte den Puck unter die Latte. In der Verlängerung drückte Schwenningen auf die Entscheidung, aber McDonald, der sich enorm gesteigert hatte, hielt seinen Kasten jetzt sauber. Das schaffte er auch im Penaltyschießen gegen drei der vier Schwenninger Schützen, während auf Füchse-Seite alle vier (Masak, Vozar, natürlich Janos und Hubbauer) trafen.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 23.10.2006