Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Presseschau: DNN vom 24.10.06
23.10.2006 | 22:56 Uhr von
Füchse überraschen mit Treffsicherheit im Penaltyschießen
Als es beim Stand von 5:5 gegen die Schwenninger Wild Wings ins Penaltyschießen ging, rieben sich die Füchse-Fans verdutzt die Augen: Vier Schützen für die Weißwasseraner liefen an - und alle trafen! Weil sich Torhüter Nolan McDonald nur einmal überlisten ließ, brauchte der fünfte Akteur gar nicht mehr antreten. Vier Schützen, vier Treffer - das gab es im Fuchsbau noch nie.

Vor fast exakt einem Jahr gegen den EHC München hatten die Lausitzer drei Penalties verwandelt. Die Schützen hießen Sekera, Warren und Lars Müller. Das reichte damals nicht zum Sieg, weil Sebastian Elwing im Tor viermal hinter sich greifen musste. Dieses Mal traten Masak, Vozar, Janos und Hubbauer an. Allein die Namen dokumentieren die Veränderungen, die sich in Eishockey-Weißwasser vollzogen. Allerdings ist der sportliche Erfolg - wie im Vorjahr - noch immer rar gesät.

Durch den 6:5-Sieg nach Penaltyschießen konnte zumindest die Serie von sechs Niederlagen am Stück durchbrochen werden. Erwartungsgemäß gab es für die Füchse zuvor in Bietigheim (2:7) nichts zu holen. Nach exakt gespielten 10:00 Minuten leuchtete ein 3:0 für die Steelers von der Anzeigetafel. Da war die Partie praktisch gelaufen. "Wir machen nach wie vor zu viele Fehler im eigenen Drittel", zog Trainer Fred Carroll sein Wochenendfazit.

Die insgesamt zwölf Gegentore in den beiden Spielen belegen das eindrucksvoll. Dennoch gibt es auch "Lichtblicke", die Hoffnung auf sportliche Besserung machen. So verlief das Debüt von Patrick Vozar durchaus erfolgversprechend. Stark an der Scheibe bewies der gebürtige Berliner Ruhe und Übersicht im Vorwärtsgang. Das Spiel des zweiten Blocks wirkte deutlich abgeklärter und druckvoller als zuvor. Mit nur sechs Strafminuten gegen den SERC spielte das Füchse- Team endlich disziplinierter und konnte seinerseits zwei Überzahlspiele zu Toren nutzen. Und dann war da noch Branislav Janos, der als Mittelstürmer eingesetzt beim 6:5 eine Gala auf das Eis zauberte. Ein Tor, zwei Vorlagen und ein verwandelter Penalty belegen das überragende Match des Slowaken, der noch vor Wochenfrist Trainerschelte (DNN berichtete) einstecken musste.

Sorgen bereitete da nur Keeper Nolan McDonald, der am Wochenende mehrfach unglücklich agierte. Allerdings steigerte sich der Kanadier im Schlussdrittel und der Verlängerung gegen Schwenningen deutlich. Ganz stark dann der Auftritt im Penaltyschießen, als "Big Mac" drei der vier Gästeversuche zunichte machte. Mit gutem Gespür für das Seelenleben des Goalies feierten ihn den EHC-Fans nach dem Sieg euphorisch und leisteten so "psychologische Aufbauhilfe". Hoffentlich kann er jetzt eine Weile davon zehren und die Anzahl der Gegentreffer lässt sich verringern. Dann gelingt es vielleicht auch, die Punkte schon nach regulärer Spielzeit einzusacken.

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 24.10.2006
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