Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse verpassen den Start
03.11.2006 | 23:28 Uhr von
Vor dem Spiel war Füchsetrainer Fred Carroll noch voller Zuversicht. Einen offenen Schlagabtausch wollte er sehen und aus der Defensive Druck machen. Doch schon die ersten Minuten der Partie machten diese Hoffnung zunichte.

Gleich in der zweiten Minute wurde Weißwasser kalt erwischt. Nach einem Abwehrfehler der Füchse machte der Münchner Florian Zeller das erste Tor. Und die Bayern setzten nach. Nach einer Strafe gegen die Lausitzer erhöhte sich noch einmal die Gefahr. Überraschend, dass aber genau in dieser Phase Weißwasser seine besten Chancen hatte. Zweimal konnten die Füchse aus einem Break heraus die Münchner in Bedrängnis bringen. Wobei Matt Hubbauer die deutlichere Möglichkeit hatte, diese aber nicht nutzen konnte.

Füchsetrainer Fred Carroll hatte sein Team auf einen offenen Schlagabtausch eingeschworen. Doch durch einen miserablen Start verbauten sich die Lausitzer gleich am Anfang die Chance auf Punktgewinne. Foto: Gunnar Schulze
Debakel im ersten Drittel

Als die Lausitzer wieder vollzählig waren endete auch ihr kurzer Widerstand. Jetzt war es allein Torwart Nolan McDonald, der durch einige Glanzparaden vorerst Schlimmeres verhinderte. In der elften Minute war er aber machtlos und musste den Schuss des Münchners Stefan Schröder in Netz lassen. Weißwasser wirkte nun wie gelähmt. Außer McDonald, der weiterhin hervorragend hielt, schien es keine wirkliche Abwehr mehr bei den Füchsen zu geben. Und so war es nur logisch, dass die Bayern in der 17. Minute zum 3:0 erhöhten.

Die Füchse schienen zu diesem Zeitpunkt in der Auflösung begriffen. Von einem Vorwärtsdrang war genau so wenig zu erkennen. Die Lausitzer wurden regelrecht vorgeführt und konnten sich mit dem 3:0 noch glücklich schätzen. Die Drittelpause erlöste Weißwasser vorerst. Sollte im zweiten Abschnitt nicht ein frühes Tor gelingen, so schien das Schicksal der Füchse bereits besiegelt.

Hoffnung nach der Pause

Und als hätten sie es genau darauf angelegt, kamen die Lausitzer wie ausgewechselt aus der Kabine. Branislav János sorgte nach nur 13 Sekunden für das 3:1 und damit für neue Hoffnung. Er hatte direkt vom Bully aus in das Netz getroffen.

Weißwasser spielte nun druckvoller und konnte sogar in Unterzahl überzeugen. Die Münchner kamen zu keinen weiteren Chancen. Wie bitter, dass es erneut in voller Besetzung einen weiteren Rückschlag gab. Ausgerechnet der im ersten Drittel noch so glänzende McDonald ließ einen Schuss des Münchners Zeller abprallen, der im zweiten Anlauf zum 4:1 verwandelte. Es war fraglich, ob Weißwasser nun noch einmal die Kraft aufbringen konnte, zurück in das Spiel zu gelangen.

Zwar machte München nicht mehr den überlegenen Eindruck, wie im ersten Spielabschnitt, aber auch die Füchse konnten selbst in Überzahl nicht den nötigen Druck aufbauen. Das Spiel verflachte und wurde zunehmend härter. So verletzte sich Lanny Gare von den Füchsen nach hohem Stock eines Münchners. Diese Situation brachte die Lausitzer aber mit zwei Spielern in Überzahl.

Und prompt war es Martin Masak, der Weißwasser mit dem 4:2 kurz vor der Pause doch wieder Hoffnung machte. Nach einem Debakel sah es nun nicht mehr aus.

Wende gelingt nicht mehr

Im letzten Spielabschnitt blieb die Wende aber ebenfalls aus. München wirkte souveräner und die Füchse schafften es nicht, sich aus der Defensive zu befreien. Zwar konnten auch die Bayern den Puck nicht mehr hinter die gegnerische Torlinie bringen, doch hatten sie immerhin einen Vorsprung im Rücken. Die Lausitzer probierten kurz vor Ende der Partie noch einmal alles, doch leider ohne Erfolg. Durch das katastrophale erste Drittel verloren die Füchse das gesamte Spiel. (Verfasser: Titus Fischer und Alexander Müller)

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 04.11.2006
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